In Memoriam Marwa el-Sherbiny – Performance von Noa Gur gegen Hassverbrechen und Redebeitrag von Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung)

In Memoriam Marwa el-Sherbiny – Performance von Noa Gur gegen Hassverbrechen – vor Bundeskanzleramt
https://www.youtube.com/watch?v=clP4Ou_97Mw&t=184s

In Memoriam Marwa el-Sherbiny – Rede von Dr. Sabine Schiffer (Institut für Medienverantwortung)
https://www.youtube.com/watch?v=QYBs-iHaAHM

„Wissen Sie, dass Holocaustleugnung in Deutschland verboten ist!“ Mit diesen Worten spricht der Richter Alexander Wiens an, der kurze Zeit darauf die Pharmazeutin Dr. Marwa el-Sherbiny im Dresdener Landgericht erstechen wird. Der Russlanddeutsche Wiens hat ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild, Muslime haben demnach nichts in Deutschland zu suchen. Das sagt er vor Gericht.

Die in Deutschland lebende israelische Künstlerin Noa Gur hat aus dem Stoff des tragischen Schicksals Marwa el-Sherbinys eine (reverse) Tanzperformance inszeniert, die bundesweit aufgeführt wird. Mit der Uraufführung im öffentlichen Raum, vor dem Bundeskanzleramt in Berlin, setzt die Regisseurin eine klares politisches Zeichen – für die Anerkennung der Gefahr von Rechts, die Unterschätzung dieser Gefahr durch die Behörden und für die Erinnerung an eine junge ägyptische Familie, die durch antimuslimischen Rassismus zerstört wurde.

Im Anschluss an die Performance sprach Sabine Schiffer zum Verlauf des Geschehens vor 10 Jahren und den Entwicklungen seither.

Quelle:

Event gegen Hassverbrechen: In Memoriam Marwa el-Sherbiny