Archive for Juni, 2019

26. Juni 2019

Newsweek: „One-Third of U.S. Supports Nuclear War on North Korea, Knowing It Would Kill One Million“

One of the results of constant war (the War on Iraq is older than some of the soldiers deployed there): presented with hypothetical scenarios a third of people in the survey would support a ‚preventative‘ nuclear strike even with increasing civilian deaths. What is scary is that the scenarios have to be bogus: North Korea, half a world a way, can’t meaningfully threaten USA communities (even on Guam, any threat would be in response to USA threats). Rather, war drums & the war machine has convinced many in USA that all of this is a sport, that non-USA lives mean nothing, that we should all cheer on the home team … while the war profiteers get their blood money.
//The researchers said these results actually demonstrated a previously-established pattern among the U.S. public, which „exhibits only limited aversion to nuclear weapons use and a shocking willingness to support the killing of enemy civilians.“//
26. Juni 2019

Neuartige Klimaanlage aus Holland verwendet Wärme zur Kühlung ohne Strom zu benötigen

Klimaanlage komplett ohne Strom

Das niederländische Startup SoundEnergy hat eine Kühlanlage namens THEAC-25 entwickelt, die sich von herkömmlichen Geräten deutlich unterscheidet, denn sie benötigt weder eine externe Stromquelle, noch gefährliche Chemikalien und hat auch keine beweglichen mechanischen Teile. Dass sie dennoch in der Lage ist zu kühlen, liegt daran, dass sie sich Thermoakustik zu Nutze macht.

Thermoakustik ist ein Effekt, den Glasbläser schon vor Jahrhunderten beobachtet haben. Ihnen viel auf, dass wenn sie heißes Glas am Ende einer kalten Röhre bliesen ein lautes monotones Geräusch entstand. In den 1850 Jahren wurden Experimenten durchgeführt, bei denen man herausfand, dass der Temperaturunterschied für diesen Effekt ausschlaggebend war. Lautstärke und Intensität des Geräusches veränderten sich außerdem mit der Länge des Blasrohres und der Menge an Glas.

Das Kühlgerät von SoundEnergy macht sich die Thermoakustik zu Nutze, es nimmt Wärme – das kann entweder industrielle Abwärme, Sonnenwärme oder jegliche andere Wärmequelle sein – und wandelt diese in eine Schallwelle um. Die Schallwelle wird dann in einer geschlossenen Rohrschleife konstant verstärkt, dadurch wird, ähnlich wie bei einem Stirlingmotor, aus dem Schall mechanische Energie gewonnen. Der Unterschied zum Stirlingmotor ist, dass in dem THEAC genannten Kühlgerät der Effekt noch einmal umgekehrt wird und mittels der mechanischen Energie Kälte erzeugt wird.

Die Demo-Anlage, die SoundEnergy bereits gebaut hat, hat eine Kapazität von 25 kW und kann Kühltemperaturen von bis zu -25° Celsius erreichen. Die Kapazität und somit auch das Kühlungsvermögen der Anlage ist skalierbar. Während des Betriebes ist sie sehr leise, was natürlich damit zusammenhängt, dass sie keine beweglichen mechanischen Teile hat.

SoundEnergy stellte die Anlage THEAC-25 bereits im April auf der Hannover Messe aus.

26. Juni 2019

Wie Klimaanlagen zum Ende des Kapitalismus beitragen – neuer „Atlas der Globalisierung“ (Sputniknews)

Warum sollen Zuchtlachse Veganer werden? Wird der globale Kapitalismus demnächst aus Peking gesteuert? Warum setzt Japan Roboter in der Altenpflege ein? Und was hat Rheinmetall eigentlich in Südafrika verloren? Antworten auf diese und andere Fragen gibt der neue „Atlas der Globalisierung“. Eine Autorin sieht den Kapitalismus am natürlichen Ende.

weiterlesen hier:
https://sptnkne.ws/mJTe

26. Juni 2019

The Hybrid War Against Iran. Sanctions, the information war, and the American sabotage (portside.org)

Since the Western media continues to set the terms of international understanding, Washington’s interpretation of events around Iran predominates. Iran has never attacked the United States, but the U.S. has in fact intervened several times in Iran.

read the complete article here: 
https://portside.org/2019-06-25/hybrid-war-against-iran

26. Juni 2019

Germany vs. Iran – Has Germany Sold Out to the Devil? (globalresearch.ca)

Madame Angela Merkel – the head of Europe’s strongest economy, of the leader of the European Union, said that there was strong evidence that Iran attacked the two tankers in the Gulf of Oman. Ten days ago, German Foreign Minister, Heiko Maas, travelled to Tehran, officially to “save” the Nuclear Deal (Joint Comprehensive Plan of Action – JCPoA), but in reality, to ‘negotiate’ with Tehran ways so Germany and by association other EU members, might still do business with Iran, against some “concessions” by Iran, in order to appease Washington.

Iran’s President Rouhani reacted quickly. FM Maas got the cold shoulder and was dismissed.

read the complete article here:

Germany vs. Iran – Has Germany Sold Out to the Devil?

26. Juni 2019

Aufruf der #Aufstehen – Bezirksgruppen Tempelhof-Schöneberg-Friedenau zur Friedenskundgebung am 27.Juni, 17 Uhr, Brandenburger Tor – NEIN zum Krieg gegen den Iran! Abrüstungsverträge erhalten!

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Liebe Aufständische aus Tempelhof-Schöneberg und anderen Bezirken,
wir, die Bezirksgruppen Tempelhof-Schöneberg-Friedenau, schlagen vor, dass sich alle Aufständischen, die an der Kundgebung teilnehmen, sich um 16.45 Uhr am Pariser Platz/Wilhelmstrasse (vor dem Hotel Adlon) treffen, um gemeinsam und für alle sichtbar als AUFSTEHEN-Block zu demonstrieren. Wir bringen Aufstehen-Fahnen und ein Banner mit.
Du bist herzlich eingeladen, dich uns anzuschliessen! 
B i t t e diese Aufruf über eure sonstigen Verteiler u m g e h e n d weiterleiten! 
Wer eigene Aufstehen-Fahnen und Aufstehen-Banner hat, möge sie mitbringen.

 

Aufstehen Berlin veröffentlichte zuvor diesen Aufruf:
Wir stehen am Rande neuer Kriege und der Zuspitzung politischer Konflikte, die den Frieden auch in Europa bedrohen. Der „neue Kalte Krieg“ gegen Russland hat einen neuen Höhepunkt erreicht. Die USA haben einseitig den INF-Abrüstungsvertrag aufgekündigt, der die Stationierung von landgestützten Mittelstreckenraketen verbietet. Die NATO schickt verstärkt Truppen an ihre Ostgrenzen und fährt die Rüstungsausgaben hoch: ihr 2-Prozent-Ziel verschlingt schon jetzt Milliardenbeträge. Sogar eine nukleare Wiederaufrüstung steht wieder auf der Tagesordnung. Eine militärische Konfrontation in Europa wird wieder zu einem realen Szenario.
Und wie schon 2003 beim Irak scheinen die USA unter fadenscheinigen Vorwänden einen Angriffskrieg im Mittleren Osten vorzubereiten und haben es diesmal auf den Iran abgesehen. Anstatt den Atom-Konflikt diplomatisch zu entschärfen, eskaliert ihn die Trump-Regierung bewusst.

Die Gefahr für den Weltfrieden ist so groß wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Alle Friedensbewegten müssen jetzt lautstark und sichtbar dagegen aufstehen.

DIE LINKE. im Bundestag ruft dazu auf, am 27. Juni ab 17 Uhr vor dem Brandenburger Tor Stellung zu beziehen gegen die wachsende Kriegsgefahr, Aufrüstung und nukleare Drohpolitik.
Mit Sahra Wagenknecht, Sevim Dagdelen und Prof. Mohssen Massarrat treten GründerInnen bzw. prominente UnterstützerInnen unserer Bewegung bei der Kundgebung auf. Die internationale Organisation Ärzte gegen den Atomkrieg (IPPNW) unterstützt diesen Aufruf. Und auch wir als Berliner Aufsteherinnen und Aufsteher sollten nicht außen vor bleiben, sondern nach Kräften dafür mobilisieren.

Für eine neue Entspannungspolitik – weltweit!
Kein Krieg gegen den Iran!
Abrüstungsverträge erhalten!

Friedenskundgebung
Donnerstag, 27. Juni 2019, 17-20 Uhr
Pariser Platz/Brandenburger Tor, Berlin

 

26. Juni 2019

Report München, Soros-Stiftung und Stefan Liebich (DIE LINKE) unterstützen Syrien-Sanktionen mit Falschbehauptung: „Assad Regime verwendet Giftgas.“

 


von Heinz Eckel:

Mit einem sehr tendenziösen Beitrag über den Export chemischer Grundstoffe an Syrien, in dem wiederholt auch ein Vertreter der Open Society Justice Initiative (einem Programm der von Soros gegründeten  Open Society Stiftungen) zu Wort kommt, plädiert Report München für eine  schärfere Kontrolle der Ausfuhrrichtlinien hinsichtlich auch militärisch verwendbarer chemischer Grundstoffe, z.B. für die pharmazeutische  Industrie. Hintergrund ist die Lieferung solcher Substanzen an ein pharmazeutisches Unternehmen in Syrien vor ein paar Jahren.

Kein Wort in diesem Beitrag deutet darauf hin, dass die Anschuldigungen gegen die syrische Regierung (das „Assad-Regime“), Giftgas „gegen die eigene Bevölkerung“ eingesetzt zu haben, weder durch ein Motiv noch durch Beweise zu untermauern sind; kein Wort dazu, dass vielmehr viele Fakten und Indizien darauf hinweisen, dass die islamistischen Terroristen selbst solches Giftgas (Chlor und Sarin) wiederholt
eingesetzt haben (vgl. z.B. den Artikel im Anhang); kein Wort auch dazu, dass die syrische Regierung seinerzeit selbst erklärt hat, Giftgas allenfalls im Falle eines Angriffs von außen einzusetzen. Und auch die Tatsache, dass Syrien massiv unter den Folgen der von den USA und der EU verhängten, immer wieder verschärften Sanktionen und Embargos zu leiden hat – was die Verwendung der fraglichen chemischen Grundstoffe für den Zweck der Medikamentenherstellung sehr plausibel macht –  wird im BR-Beitrag natürlich nicht erwähnt.

Besonders peinlich: auch der Linken-Abgeordnete Stefan Liebich schließt
sich faktisch den Embargo-Forderungen an:

https://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/videos-und-manuskripte/lieferungen-assad-giftgas-syrien-100.html

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LINK: https://kurzelinks.de/giftgasluege-jungewelt

26. Juni 2019

Fisher of Men. Tunisian man gives hundreds of unknown migrants a decent burial (RT Documentary)

Since the fall of Libyan President Muammar Gaddafi in 2011, the country’s borders have become porous. As a result, hundreds of thousands of international migrants are crossing the Mediterranean via Libya in flimsy, overloaded boats. Many drown at the start of the journey, leaving Tunisian fishermen to find their bodies in the fishing grounds. One of them, Chamseddine Marzoug from the town of Jarjis, has devoted his life to giving their remains a proper resting place in a makeshift “cemetery of the unknown”. RTD pays a visit and learns how he feels about these, mostly nameless, victims of the migrant crisis. Rose-Marie, a young woman from Nigeria, rests in the graveyard; the distraught boyfriend she left behind tells her poignant story while Tunisia’s Red Crescent tries to help washed-up migrants. It’s not just Sub-Saharan Africans who are risking their lives at sea, however. One young Tunisian kickboxing champion has failed four times: he describes a deadly capsizing, but won’t give up his dream of self-fulfilment in Europe. Meanwhile, Tunisian parents are caught between the desire for their children to have better opportunities and the fear that they will lose their lives. Learn more about the Mediterranean migrant crisis here: https://rtd.rt.com/films/the-gate/

25. Juni 2019

Iranischer Außenminister Zarif: „Team B“ war kurz davor, Trump in Krieg mit Iran zu ziehen (ParsToday)

Jun 23, 2019 17:44 Europe/Berlin

Teheran(ParsToday) – Laut dem Außenminister der Islamischen Republik Iran habe das sogenannte „Team B“ kurz davor gestanden, den US-Präsidenten in einen Krieg mit dem Iran zu ziehen.

Auf seinem Privat-Twitter schrieb Mohammad-Dschawad Zarif heute dazu: Die Verletzung des iranischen Luftraums durch die US-Spionage-Drohne MQ9, der Kauf von Schnell-Booten und der Telefonkontakt mit dem Ziel, dem Iran die Angriffe auf zwei Öltanker im Golf von Oman in die Schuhe zu ziehen, zeigten, dass das „Team B“ nah bei  seinem  Zweck gestanden habe, Trump für einen Krieg gegen den Iran zu gewinnen, aber US-Präsident habe letztlich einen Kriegsausbruch verhindert.

Zarif nennt den israelischen Ministerpräsidenten(Benjamin) Netanjahu, den Nationalen Sicherheitsberater des Weißen Hauses John (Bolton),  den saudischen Kronprinz Mohammed (Bin) Salman,  und den Kronprinz von den Vereinigten Arabischen Emiraten, Mohammed (Ben) Zayed, das „Team B“.

Irans Außenminister hatte zuvor wiederholt gewarnt, dass das Team B alles unternimmt, Trump  in Krieg mit dem Iran zu ziehen.

Eine US-Spionage-Drohne war am Donnerstagfrüh(Ortszeit) in den iranischen Luftraum eingedrungen und abgeschossen.

25. Juni 2019

Eingekesselt von Neokonservativen und den Medien – wird Trump den Irankrieg auslösen? Ron Paul*

http://www.antikrieg.com/aktuell/2019_06_25_eingekesselt.htm

Präsident Trump schoss letzte Woche den Vogel ab, als er einen US-Luftangriff auf den Iran wegen des Abschusses einer amerikanischen Spionagedrohne in der Nähe oder innerhalb iranischer Hoheitsgewässer zurückpfiff. Presseberichten zufolge hat der Präsident praktisch alle seine Top-Berater – Bolton, Pompeo und Haspel – übergangen, die alle einen neuen nicht erklärten und nicht autorisierten US-Krieg im Mittleren Osten wollten.

Ist der Iran wirklich der aggressive Teil? Wenn Sie einseitig aus einem Abkommen aussteigen, das Spannungen abbauen und den Handel ankurbeln sollte; wenn Sie beginnen, Sanktionen zu verhängen, die darauf abzielen, die Wirtschaft eines anderen Landes vollständig zu zerstören; wenn Sie militärische Ressourcen direkt vor der Küste dieses Landes platzieren; wenn Sie regelmäßig damit drohen, dieses Land zu zerstören und das als eine Kampagne des „maximalen Drucks“ bezeichnen, erscheint es mir eine Zumutung zu sein, das Opfer zu spielen, wenn dieses Land Vergeltungsmaßnahmen ergreift, indem es ein Spionageflugzeug abschießt, das wahrscheinlich auf der Suche nach dem besten Weg zum Angriff ist.

Auch wenn das US-Spionageflugzeug nicht im iranischen Luftraum war – aber es sieht immer mehr danach aus – war es nur ein weiterer Teil eines bereits bestehenden US-Krieges gegen den Iran. Ja, Sanktionen sind eine Form des Krieges, nicht ein Ersatz für Krieg.

Die Medien sind auch ein großer Teil des Problems. Die gleichen Medien, die Trump als „echten Präsidenten“ gelobt haben, als er auf – wie sich später erwies – falsche Behauptungen hin, dass Assad sein eigenes Volk vergast hat, Raketen nach Syrien abfeuerte, haben Trump angegriffen, weil er den Iran nicht bombardiert hat. Von links nach rechts – mit einer wichtigen Ausnahme – schreien die großen Medien alle nach Krieg. Warum? Sie können es sich leisten, Tod und Zerstörung anzufeuern, weil sie die Qual des Krieges nicht erleiden werden. Netzwerke werden von großen Einschaltquoten und viel Geld profitieren und neuen Medienstars werden geboren.

Präsident Trump hat gesagt, dass er nicht derjenige sein will, der im Mittleren Osten einen neuen Krieg beginnt. Er schien das zu beweisen, indem er dem Drängen seiner engsten Berater, den Iran anzugreifen, nicht nachgegeben hat. Es ist schwer vorstellbar, dass ein Präsident Spitzenberater hat, die für ihn arbeiten und ihre Kriege – und vielleicht noch mehr – hinter seinem Rücken aushecken und planen. Sogar Trump scheint zu erkennen, dass sein nationaler Sicherheitsberater seiner Regierung nicht wirklich gut dient. Am Wochenende sagte er in einem Interview: „John Bolton ist durch und durch ein Falke. Wenn es nach ihm ginge, würde er es mit der ganzen Welt auf einmal aufnehmen, okay?“

Ich denke, wenn man einen nationalen Sicherheitsberater hat, der die ganze Welt auf einmal bekämpfen will, hat man ein Problem. Glaubt jemand, dass wir sicherer sind, nachdem wir ein paar Billionen mehr Dollar ausgegeben und uns ein paar hundert Millionen mehr Feinde gemacht haben? Wie sieht „Sieg“ überhaupt aus?

Präsident Trump steckt in einer Zwickmühle, in die er sich selbst begeben hat. Der Iran hat gezeigt, dass er nicht bereit ist, seine Marschbefehle aus Washington entgegenzunehmen, was bedeutet, dass „maximaler Druck“ aus den USA nicht funktionieren wird. In diesem Fall bleiben ihm zwei Möglichkeiten: alles zu riskieren, indem er einen Krieg auslöst oder eine Geste in Richtung Frieden zu setzen. Ein Krieg würde seine Präsidentschaft ruinieren – und vieles mehr. Ich würde dem Präsidenten dringend raten, China, Indien, der Türkei und den anderen, die weiterhin iranisches Öl kaufen wollen, Ausnahmegenehmigungen zu erteilen und die iranische Führung zu einem Treffen an einem neutralen Ort einzuladen. Und Bolton und Pompeo zu feuern.

* Ron Paul ist ein US-amerikanischer Arzt und Politiker. Er ist Mitglied der Libertarian Party und war zwischen 1976 und 2013 (mit Unterbrechungen) als Abgeordneter der Republikaner im Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten. Paul war bei der US-Präsidentschaftswahl 1988 Kandidat der Libertarian Party und bewarb sich parteiintern um die republikanische Kandidatur zu den US-Präsidentschaftswahlen 2008 und 2012.

25. Juni 2019

Lawrow: Es gibt Kräfte, die Nahen Osten zum Schlachtfeld gegen Iran verwandeln wollen (RT Deutsch)

25.06.2019
Den Iran für alle Probleme des Nahen Ostens verantwortlich zu machen, sei einfach nur schlechte Politik, hat Moskau verkündet, während in Jerusalem die Nationalen Sicherheitsberater Russlands, Israels und der USA die sich abzeichnende Eskalation in der Region diskutieren.

„Genau wie wir ist auch der Iran legitim auf syrischem Territorium präsent, um im Kampf gegen die Terroristen zu helfen, eingeladen von der legitimen syrischen Regierung“, erklärte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Montag vor Reportern in Moskau nach einem Treffen mit seinem ägyptischen Kollegen Samih Schukri. Ein Großteil ihrer Pressekonferenz war jedoch einem weiteren Treffen gewidmet, da der russische Sicherheitsratssekretär Nikolai Patruschew zu Gesprächen mit seinem israelischen Amtskollegen Meir Ben-Shabbat und dem nationalen Sicherheitsberater der USA, John Bolton, in Jerusalem weilt.

Weitere Treffen zwischen Patruschew, Bolton und Ben-Shabbat sind für Dienstag geplant, und die drei sollen eine gemeinsame Erklärung abgeben. Bolton wurde nach Israel entsandt, während Außenminister Mike Pompeo in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Saudi-Arabien flog. US-Präsident Donald Trump hatte in der vergangenen Woche beschlossen, doch keinen Angriff gegen den Iran zu starten. Pompeos offiziell veröffentlichte Agenda umfasst Diskussionen über „Gefahren, die von iranischen destabilisierenden Aktivitäten ausgehen“.

Diese Fokussierung auf den Iran unter Ausschluss von allem anderen sei „kontraproduktiv“, sagte Lawrow. „Israel und die Amerikaner sind vor allem mit dem Iran beschäftigt, nicht nur, wenn es um Syrien geht, sondern auch um diese Region im Allgemeinen und vielleicht sogar in einem viel größeren geografischen Gebiet.“ „Wir halten es für sehr, sehr gefährlich, wie sich die Situation im [Persischen Golf] sowie in Syrien entwickelt. Es gibt Versuche, das Gebiet Syriens in ein Schlachtfeld zwischen Israel und dem Iran, zwischen Sunniten und Schiiten, zu verwandeln. Das ist schlecht und verschärft die Krise nur“, warnte der russische Spitzendiplomat.
Er benannte kein bestimmtes Land als Schuldigen, aber die Stoßrichtung der Bemerkung war vollends klar. Zuvor hatte Washington zusätzliche Sanktionen gegen den Iran angekündigt, darunter den Obersten Führer Ajatollah Ali Chāmeneʾi persönlich.

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/89544-lawrow-es-gibt-krafte-nahost-schlachtfeld-gegen-iran/

Mehr zum Thema – Trump droht Iran erneut mit „Auslöschung“, wenn Teheran „irgend etwas Amerikanisches angreift“

25. Juni 2019

Brüssel im Machtrausch: Zensur heißt jetzt Faktenprüfung (nachdenkseiten.de)

24.06.2019

Wer den am 14. Juni 2019 von der EU-Kommission vorgelegten “Bericht über die Umsetzung des Aktionsplanes gegen Desinformation” liest, wird erschreckt feststellen, dass der Aufbau einer EU-weit tätigen Zensurbehörde bereits weitgehend abgeschlossen ist. Demnächst soll, so die noch etwas versteckte Botschaft, die Verbreitung von Informationen, die Brüssel als falsch und gefährlich einschätzt, mit Sanktionen bis hin zu Kontosperren und Reiseverboten geahndet werden. Von Hannes Hofbauer.

weiterlesen:

Brüssel im Machtrausch: Zensur heißt jetzt Faktenprüfung

25. Juni 2019

Umfrage: Mehrheit sieht Meinungsfreiheit in Gefahr – Fast kein Medienecho

Andreas Peter, 24.06.2019

Im 30. Jahr des Mauerfalls hat das Meinungsforschungsinstitut Allensbach ein zweifelhaftes Geschenk für die Republik. Demoskopen ermittelten, dass fast zwei Drittel der Deutschen glaubt, man müsse bei gewissen Themen „sehr aufpassen“, was man in der Öffentlichkeit sage. Die meisten Medien reagierten darauf mit eisigem Schweigen.

weiterlesen hier:
https://de.sputniknews.com/gesellschaft/20190624325302574-meinungsfreiheit-problem-deutschland-allensbach/

25. Juni 2019

„Vom Wirtschaftskrieg zum Rüstungswettlauf“ (german-foreign-policy.com)

 

(Eigener Bericht) – Ein führender deutscher Ökonom warnt vor einer militärischen Eskalation des US-Wirtschaftskriegs gegen China. „Der Handelskrieg kann in einen Rüstungswettlauf münden“, urteilt der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel, Gabriel Felbermayr. Hintergrund der Einschätzung sind die eskalierenden Aggressionen der Trump-Administration, die Ende vergangener Woche ihr Embargo gegen Huawei auf fünf weitere High-Tech-Unternehmen aus der Volksrepublik ausgedehnt hat und nun darüber nachdenkt, ihre 5G-Zulieferer aus der EU zum Abbau ihrer chinesischen Standorte zu zwingen. Auch deutsche Konzerne geraten ins Fadenkreuz. Die Münchner Infineon etwa hat sich mittlerweile dem US-Boykott partiell angeschlossen. Beijing könnte sie deshalb auf eine Liste von Firmen setzen, die chinesischen Unternehmen aus politischen Gründen Schaden zufügen; ihnen drohen dann Gegenmaßnahmen. Experten warnen ohnehin, die USA trieben die chinesische High-Tech-Industrie lediglich dazu, unabhängig zu werden; auf lange Sicht schaffe man sich damit übermächtige Konkurrenz.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7977/

25. Juni 2019

AUFSTEHEN PANKOW: „Kein Krieg gegen Iran!“ Friedenskundgebung am Brandenburger Tor – Donnerstag 27.6., 17 Uhr

„Das geht uns alle an. Wenn es zum Krieg kommt, wird alles andere zweitrangig. Jeder von uns sollte deutlich Flagge zeigen gegen jede Art von weiterer Eskalation. Ehe es zu
spät ist“.

Wir beteiligen uns an der FRIEDENSKUNDGEBUNG „KEIN KRIEG GEGEN IRAN!“
und rufen jeden dazu auf, mitzumachen!

Am DONNERSTAG, 27.JUNI, um 17 UHR am Pariser Platz vor dem BRANDENBURGER
TOR

Hier der Link zum Aufruf der Linksfraktion, den wir unterstützen:

https://cooptv.wordpress.com/2019/06/18/kein-krieg-gegen-den-iran-die-linke-veranstaltung-berlin-brandenburger-tor-27-juni/

Und ein paar weitere Ausführungen von Sevim Dagdelen:

https://www.sevimdagdelen.de/event/kein-krieg-gegen-den-iran-friedenskundgebung-am-brandenburger-tor-in-berlin/

TREFFPUNKT: Wir treffen uns um 16:50 Uhr am S Bahn Ausgang Brandenburger
Tor, Richtung Pariser Platz (oberirdisch).