Neue Video-Kolumne im Netz : Krieg gegen China (german-foreign-policy.com)

„China klein halten“ war schon immer vergebens. Um „China klein zu halten“, half nur Gewalt, wenn nötig in Kriegen gegen China. Das deutsche Kaiserreich entsandte seine Truppen, um die „Fäuste der Gerechtigkeit und Harmonie“ niederzuschlagen – eine chinesische Widerstandsbewegung. Die deutschen Helden dieses Gemetzels werden in der Bundesrepublik in Straßennamen verewigt. Berlin gedenkt der Verbrecher und ihrer Kanonen im Süden der Stadt, in Köln gibt es ein „Chinesen-Viertel“, wo man nicht der chinesischen Namen gedenkt, sondern der Namen ihrer deutschen Mörder. An den Grenzen zu China hat Europa auf militärische Macht noch nie verzichtet. Militär wurde rücksichtslos eingesetzt: im Korea-Krieg, im Krieg in Vietnam. Die Bundesrepublik war technisch beteiligt, als Napalm und Phosphor Vietnam verwüsteten. Die publizistische Hetze galt dem „Vietcong“, den Barfußsoldaten – einer Art roter Teufel. Als nicht weniger teuflisch galt auch der „Drache“, das benachbarte China, über dessen Straßen und Häfen der militärische Nachschub die westlichen Kriege in Asien eindämmte.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7976/

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