Archive for Juni 13th, 2019

13. Juni 2019

Osteuropas Manöver-Hochsaison – gegen Russland gerichtete Kriegsübungen des westlichen Bündnisses (german-foreign-policy.com)

Mit dem NATO-Manöver BALTOPS („Baltic Operations“), dem größten Ostsee-Marinemanöver dieses Jahres, erreicht die Saison der gegen Russland gerichteten Kriegsübungen des westlichen Bündnisses einen Höhepunkt. An BALTOPS nehmen 55 Kriegsschiffe und 8.600 Soldaten auch aus Deutschland teil; als sie zu Wochenbeginn aus Kiel aufbrachen, da hieß es, es handele sich um „die größte Ansammlung von Marineeinheiten in einem deutschen Hafen seit dem Ende des Kalten Kriegs“. Parallel geht das Manöver „Noble Jump“ zu Ende, an dem rund 2.500 deutsche Soldaten beteiligt waren; Ziel war es, die Reaktionsfähigkeit der aktuell von der Bundeswehr geführten NATO-„Speerspitze“ zu testen und ihre Verlegefähigkeit in Richtung Osten zu optimieren. In Polen findet darüber hinaus mit „Tobruq Legacy“ eine der größten Übungen in bodengebundener Luftabwehr statt. Die Bundeswehr probt dort die Verschmelzung mit einer niederländischen Einheit. Darüber hinaus hat sie Soldaten zu US-geführten Manövern in Südosteuropa entsandt, bei denen die schnelle Verlegung trainiert wird – in Richtung Schwarzes Meer.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7965/

13. Juni 2019

Die Bombardierung Jugoslwiens mit Uranmunition – 20 Jahre danach – Film, Information & Diskussion am 24.06.2019 um 19 Uhr im Zeiss-Großplanetarium Berlin

Einladung zu Film, Information & Diskussion am 24.06.2019 um 19 Uhr im Zeiss-Großplanetarium Berlin

1999 bombardierte und beschoß die NATO – im Rahmen der völkerrechtswidrigen Operation „Allied Forces“ – Serbien, den Kosovo, Montenegro und Bosnien- Herzegowina. Die NATO-Streitkräfte setzten dabei panzer- und bunkerbrechende Uranmunition ein. Sie besteht aus abgereichertem Uran, das chemisch giftig und radioaktiv ist. Jetzt, zwanzig Jahre später, zeigt sich das schreckliche Ausmaß der angerichteten Schäden durch das Uran. Viele Menschen in den betroffenen, toxisch belasteten Regionen sind an Krebs erkrankt oder gestorben. Die medizinische Versorgungssituation ist oft unzureichend, und es erwies sich als zu kostspielig oder völlig unmöglich, verseuchte Gebiete zu dekontaminieren.

Die Koalition zur Ächtung von Uranwaffen (ICBUW) lädt deshalb zusammen mit dem Internationalen Uranium Film Festival (IUFF), der Juristenvereinigung gegen Kernwaffen (IALANA), dem International Peace Bureau (IPB) und den Internationalen Ärzten für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) zu Filmen und Diskussion dazu am 24. Juni um 19 Uhr in das Zeiss-Großplanetarium (Prenzlauer Berg) ein. EINTRITT FREI.

FILMPROGRAMM
Video von der Friedensglockenzeremonie im Volkspark Friedrichshain – Uranium 238: The Pentagon’s Dirty Pool, Costa Rica/USA, 2009, Regie: Pablo Ortega, Englisch, 28 min – Friendly Fire: Back to the Balkans, Italien, 2010, Regie und Produktion: Terra Project Photographers, Italienisch mit englischen Untertiteln, 10 min. – Uranium 238: My Story, Serbien, 2018, Regie Miodrag Miljkovic, Dokumentarfilm, Englisch, 22 min.

IM ANSCHLUSS
Diskussionsrunde mit Rechtsanwalt Dr. Sdran Aleksic aus Serbien, ICBUW-Sprecher Prof. Manfred Mohr, die Vorsitzenden der deutschen IPPNW Dr. med. Alex Rosen und dem Journalisten Marius Münstermann. Moderation: Heinrich Bücker (COOP Anti-War Kunstbar)

VERANSTALTUNGSORT
Zeiss-Großplanetarium Prenzlauer Allee 80, Prenzlauer Berg. www.planetarium.berlin

KONTAKT
www.uranmunition.org / info@uranmunition.org
www.uraniumfilmfestival.org / info@uraniumfilmfestival.org

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