Archive for Juni 5th, 2019

5. Juni 2019

„Engster Freund“ Putin trifft Xi: Gegenseitiger Schachzug mit Signal an USA? (Sputniknews)

Am 5. Juni hat sich Russlands Präsident Wladimir Putin mit Chinas Staatschef Xi Jinping in Moskau getroffen, um die Denuklearisierung Nordkoreas, die Situation um den Iran sowie die Stärkung der wirtschaftlichen Zusammenarbeit zu besprechen. Das für die gemeinsamen Projekte wichtige Treffen soll auch ein geopolitisches Signal an die USA senden.

weiterlesen hier:
https://sptnkne.ws/mAuh

5. Juni 2019

Interview mit Alexander Dorin: Justiz-Faschismus in der Schweiz & Aufklärung über Balkankriege

 

Im Fall Alexander Dorin gibt es durchaus Parallelen zum Fall Julian Assange (Das Aufdecken von Verbrechen wird als Verbrechen behandelt). Assange will man derzeit, wie 2015 Dorin, durch Isolationshaft ebenfalls zur Resignation zwingen.

Der Schweizer Enthüllungsautor Alexander Dorin entlarvte die offizielle Version der Jugoslawienkriege und wurde „zum Dank“ von der Basler Staatsanwaltschaft grundlos eingesperrt und beraubt. In Haft wurde er sogar von Gefängniswärtern brutal verprügelt. Dieses brisante Interview zeigt die Schweiz von einer ganz anderen Seite und sollte uns allen die Augen öffnen … Dieses Interview wurde im Rahmen eines Legitim-Artikels über die Jugoslawienkriege und das Soros-Netzwerk gemacht.

Den Artikel können Sie hier lesen:
https://www.legitim.ch/single-post/2019/06/05/Schweizer-Enth%C3%BCllungsautor-verhaftet-weil-er-das-SOROS-NETZWERK-entlarvte

5. Juni 2019

Verwüstung Griechenlands durch die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg: Reparationsabwehr aus der Trickkiste (german-foreign-policy.com)

Athen hat Berlin offiziell zu Verhandlungen über Reparationen für die Verwüstung Griechenlands durch die deutschen Besatzer im Zweiten Weltkrieg aufgefordert. Eine entsprechende vertrauliche Verbalnote ist, wie das Auswärtige Amt gestern bestätigt hat, vom griechischen Botschafter den zuständigen Stellen in Berlin übergeben worden. Die zu zahlenden Reparationen betragen laut einer Kommission des griechischen Parlaments nach heutigem Wert 288 Milliarden Euro. Die Bundesregierung lehnt jegliche Zahlung kategorisch ab; wie ein Sprecher des Berliner Außenministeriums bekräftigt, halte man das Thema für „rechtlich und politisch abgeschlossen“. Tatsächlich hat die Bundesrepublik ihre bereits 1946 vertraglich festgelegte Reparationspflicht lange mit einem künftig zu schließenden Friedensvertrag verknüpft; als dieser dann 1990 auf der Tagesordnung stand, hat sie den Zwei-plus-Vier-Vertrag „anstelle“ eines Friedensvertrages geschlossen und umgehend die „Reparationsfrage“ eigenmächtig für „beendet“ erklärt. Interne Dokumente aus dem Jahr 1990 belegen die Bonner Regierungstricks.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7959/

5. Juni 2019

Der gescheiterte Putschversuch und der Stand der US-Intervention (Gregory Wilpert, Gründer von Venezuelanalysis)

In diesem Video interviewen wir den Soziologen und Gründer von Venezuelanalysis.com, Gregory Wilpert, über die aktuelle Situation in Venezuela. Das Interview beginnt mit der Untersuchung der Hintergründe von Schlüsselfiguren, die die US-Politik in Venezuela vorantreiben, analysieren die Innenpolitik der dortigen Opposition und finden heraus, warum sie sich für Verhandlungen mit der Regierung Maduro geöffnet haben. Darüber hinaus sprechen wir ausführlich darüber, inwiefern die Sanktionen die Normalbevölkerung in Venezuela betreffen und ob es noch eine Möglichkeit für die US-Regierung gibt, militärisch einzugreifen.

5. Juni 2019

Giftgas in Syrien: OPCW antwortet Russland und verwickelt sich weiter in Widersprüche (RT Deutsch)

Vor drei Monaten veröffentlichte die OPCW ihren Abschlussbericht zum mutmaßlichen Giftgaseinsatz im syrischen Duma. Doch wirklich abgeschlossen ist die Angelegenheit noch nicht: Die OPCW antwortete nun auf russische Einwände zum Bericht – mit bemerkenswerten Aussagen. 
Siehe:
  https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/88884-giftgas-in-syrien-opcw-antwortet/

5. Juni 2019

China in June 1989 – Tiananmen Square – Dealing with a counterrevolutionary coup involving the US-Intelligence Service CIA and Western states. (German Daily „junge Welt“)

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In the early summer of 1989, the crisis of real existing socialism began in Eastern Europe, which was used by imperialism for counter-revolution. The Communist Party of China also engaged in discussions on the way forward to socialism through economic reform under the control and leadership of  the party, which was opposed by a liberal faction based on capitalist restoration. Its leaders were students and members of the intelligentsia, many of whom, during the period of the Great Proletarian Cultural Revolution under Mao Zedong in the 1960s and 70s, were reprimanded as „right wing
members“ and banished to rural labor camps.

Intellectuals, especially university teachers, who had studied tens of thousands in the US and Western Europe in previous years, also took part in the protests that began in Tiananmen Square in Beijing in April 1989. In the United States alone in 1989, around 74,000 young Chinese visited universities and colleges. In the Federal Republic of Germany, trainees included about 8,000 students. Many of  them, as it became known later, were recruited by the secret services of these countries.

The campaign culminated in calls for the overthrow of party and state leadership to pave the way for a capitalist restoration in China as well. It was, as the german Newsmagazine „Spiegel“ conceded on June 12, 1989, „whether China should remain a communist country“ or „whether it should become pluralistic.“ This was symbolized by the setting up of a larger than life „goddess of democracy,“ a dilettante replica of the Statue of Liberty in New York, on Tiananmen Square.

The West threatened to impose economic and commercial sanctions if the students‘ „legitimate demands“ were not met. The whole thing was accompanied by an international media campaign. Against this background, events escalated in the Western media as „popular uprising.“ It came to  armed actions, army patrols were attacked, soldiers were lynched, captured weapons were used against state authorities. During that time, the  German Press Agency published a photograph of a tank attacked and set on fire by the insurgents. Dozens of soldiers and policemen were brutally  murdered and their bodies hung on bridge railings.

On May 19, Prime Minister Li Peng declared a state of emergency. The head of the Central Military Commission, Deng Xiaoping, said on May 26 that it was dealing with a counterrevolutionary coup involving the US-Intelligence Service CIA and Western states.

Nevertheless, the Beijing leadership still tried for more than a week to negotiate a peaceful solution. When the students refused to leave Tiananmen Square, the army and police were ordered to violently evict the crowd on June 4. There were bloody clashes with numerous dead, including many soldiers and police officers.

Had the Chinese leadership yielded to the counterrevolution 30 years ago, it could have led to a devastating civil war with millions of dead, destabilizing the world in unpredictable ways. In defending its independence and its independent path to a socialist society, the People’s Republic in Tiananmen Square has put a stop to this dangerous development at the international level. On this basis, it is now a safety factor for North Korea, allies in defending the independence of Cuba and Venezuela and other states in Latin America, Africa and Asia. Today, the People’s Republic is a bearer of hope, which puts a stop to the USA in its world domination ambitions.


Translation of an article in the German Daily „junge Welt“
https://www.jungewelt.de/artikel/356043.4-juni-1989-es-drohte-ein-b%C3%BCrgerkrieg.html

5. Juni 2019

Es drohte ein Bürgerkrieg. Zu den Ereignissen vor 30 Jahren in Beijing. (junge Welt)

Im Frühsommer 1989 bahnte sich in Osteuropa die Krise des real existierenden Sozialismus an, die der Imperialismus zur Konterrevolution nutzte. Auch in der Kommunistischen Partei Chinas fanden zu dieser Zeit Auseinandersetzungen über den weiteren Weg zum Sozialismus durch ökonomische Reformen unter der Kontrolle und Führung der Partei statt, gegen die sich eine liberale Fraktion wandte, die auf kapitalistische Restauration setzte.

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https://www.jungewelt.de/artikel/356043.4-juni-1989-es-drohte-ein-b%C3%BCrgerkrieg.html

5. Juni 2019

Xi Jinping zu Besuch bei Putin in Moskau

Angesichts der Spannungen mit den USA haben Russland und China ihre engen Beziehungen betont. Russlands Präsident Wladimir Putin sprach am Mittwoch bei einem Treffen mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping in Moskau von einer Partnerschaft »auf sehr hohem Niveau«. Man könne sie ohne Übertreibung als beispiellos bezeichnen, teilte der Kreml mit. Xi sagte demnach, die Beziehungen erlebten »die beste Phase in ihrer Entwicklung«. »Beide Seiten unterstützen sich gegenseitig«, sagte er. Xis Besuch in der russischen Hauptstadt und beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg, das am Donnerstag beginnt, dient u. a. dem Ausbau der Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern. Putin und Xi sprachen über »aktuelle Themen«, teilte der Kreml mit, ohne Einzelheiten zu nennen. Xi wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert, die Partnerschaft müsse »in eine neue Ära eintreten«. (dpa/jW)

https://www.jungewelt.de/artikel/356167.xi-jinping-zu-besuch-bei-putin-in-moskau.html

5. Juni 2019

Heike Hänsel, DIE LINKE: Rejecting the BDS Movement – Promoting a Peaceful Solution in the Middle East

 

Dear President! Dear colleagues!

First a sentence addressing the AfD. The President of the Central Council of Jews, Mr. Schuster, said yesterday, when asked about your application, among other things: such false friends are not needed.

The faction The Left in the German Bundestag rejects BDS. We reject the boycott of Israeli scientists and artists in the context of BDS as an unacceptable practice as well as the general boycott of goods from Israel here in Germany. We have submitted a separate application in which we explain this in detail.

The faction The Left is voting against the proposal of the coalition factions, the FDP and the Greens and against the motion of the AfD. A blanket criminalization and sanctioning of BDS supporters, as you put it, is problematic.

I think we would have been a good approach if we during the deliberations would have considered more the worries of the Israeli civil society – whose representatives turned to us, to the members of the German Bundestag – that by your request here, the freedom of the press and expression could actually come under pressure.

Against this background, it has to be regretted that from your application the passage for which SPD and Greens had campaigned – I quote: „The critical handling of Israeli government policy is protected by the freedom of expression, the freedom of press and the freedom of opinion and of course to be allowed in Germany as well as in Israel “ as the newsmagazine „Spiegel“reports, was canceled on the initiative of the FDP.

We also criticize the fact that this topic has not been deliberated with sufficient time in the committees and that the Left Party and our concerns have once again been marginalized from the outset.

Sixty renowned scientists from Israel who have turned to all of us here – initiated by Amos Goldberg, Professor of the History of the Holocaust at the Hebrew University in Jerusalem – among whom are advocates and opponents of BDS, fear that with the request of the coalition factions, the FDP and the Greens, is contributing to the effort – I quote – to „delegitimize“ any discourse on Palestinian rights and any international solidarity with the Palestinians suffering from … „- Israeli -“ occupation and severe discrimination „.

One does not have to share this view; but it would have stood up well to our Parliament here if such reminders from Israeli civil society had been given more weight.

I would like to point out that colleagues of the CDU, including the chairman of the Foreign Affairs Committee, today are warning – I quote -:
„Legitimate criticism of the policy of the Israeli government should not be discredited as supposedly anti-Semitic and … restricted.“

I want us to consider all this. This is necessary if we are to contribute to a peaceful solution to the Middle East conflict.


 

„BDS“ stands for „Boycott, Divestment, Sanctions“ and is a Palestinian-led movement for freedom, justice and equality. BDS upholds the principle that Palestinians are entitled to the same rights as the rest of humanity.

Inspired by the South African anti-apartheid movement, the BDS call urges action to pressure Israel to comply with international law.

BDS is a global movement made up of unions, academic associations, churches and grassroots movements across the world.

The BDS movement is supported by unions, churches, NGOs and movements representing millions across every continent and there are vibrant BDS campaigns in communities across the world. Progressive Jewish groups play an important role in the movement.

Public figures including Archbishop Desmond Tutu, Naomi Klein, Roger Waters and Angela Davis are supporting the BDS Movement.

5. Juni 2019

Aufstehen! – Es liest Wilfried Pommerehnke.

Aufstehen und ein Gespräch mit Frau Merkel – Es liest Wilfried Pommerehnke
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Wilfried Pommerehnke: Aufstehen!
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5. Juni 2019

Im Juni 1955 wurde der Antifaschist und Kommunist ‚Jupp‘ Josef Angenfort zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt.

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Während in den Medien viel über die angeblich fehlenden Grund- und Freiheitsrechte in der DDR geklagt wird, wird sehr wenig über den Umgang mit kommunistischen Oppositionellen in Westdeutschland berichtet. Die Opfer der gegen Kommunisten und Antifaschisten gerichteten staatlichen Verbots- und Repressionspolitik sind bis heute nicht für das ihnen angetane Unrecht entschädigt, geschweige denn gesellschaftlich rehabilitiert worden.

Um sich ein realistisches Bild zu machen, wie radikal etablierte Politik, Justiz und Polizei nicht nur während des sogenannten Kalten Krieges in der BRD gegen Kommunisten vorgingen, lohnt sich ein Blick in die von Hannes Stütz herausgegebene Biographie »Sprung in die Freiheit – Die Geschichten des Josef A.«. In seinem Buch beschreibt Stütz das Leben und politische Wirken des 2018 verstorbenen Kommunisten Josef Angenfort, der von seinen Freunden und Genossen Jupp genannt wurde.

Der 1924 in Düsseldorf geborene Angenfort stammte aus einer katholischen Eisenbahnerfamilie.

Er geriet bereits als 19jähriger Wehrmachtssoldat in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Nach Gesprächen, die er dort mit sowjetischen Soldaten führte und den eigenen Erfahrungen von Krieg und Faschismus, schloß er sich dem »Nationalkomitee Freies Deutschland« an.

Er hatte verstanden, dass die Menschen in Sowjetunion ganz anders sind als die deutsche Propaganda dem Volk mit allen raffinierten Methoden vormachen wollte.
Er traf bei seiner Gefangennahme auf sowjetische Soldaten, die ihn nicht erschossen, ein sowjetischer Soldat wollte auf deutsch mit ihm über den Philosophen Feuerbach sprechen und ein sowjetischer Major stellte sich als Jude vor, dessen jüdische Ehefrau von den Deutschen erschossen wurde.

„Vielleicht werden Sie das heute nicht mehr so verstehen. Damals war es für mich von größter Bedeutung; denn am ersten Tag der Kriegsgefangenschaft brach das ganze Lügengebäude zusammen mit dem man uns in den Krieg und in die Schlacht gejagt hatte,“ versuchte er später seinen Richtern zu erklären.

Ab 1949, nach seiner Rückkehr nach Deutschland, engagierte sich Angenfort sodann in der kommunistischen Bewegung und wurde Vorsitzender der Freien Deutschen Jugend (FDJ) und Mitglied der Kommunistischen Partei Deutschland (KPD). Schon 1951 zog er für die KPD in den nordrhein-westfälischen Landtag ein und war dort jüngster Abgeordneter.

Noch im gleichen Jahr mündeten die antikommunistischen Haßkampagnen in der BRD in Verbotsverfügungen, die die Bundesregierung gegen die FDJ sowie drei weitere kommunistische Organisationen erließ, die sich an der Vorbereitung einer Volksbefragung zum Thema Wiederbewaffnung in der Bundesrepublik beteiligt hatten.

Die damalige Bundesregierung wertete das Engagement gegen Krieg und Militarisierung als »einen Angriff auf die verfassungsmäßige Ordnung des Bundes«.

Trotz seiner Immunität als Landtagsabgeordneter wurde Angenfort von einer Spezialeinsatzgruppe des Bundeskriminalamtes festgenommen und wegen angeblichen Hochverrates angeklagt. In einem Schreiben an den Landtagspräsidenten protestierte Angenfort am 1. Oktober 1953, also nach bereits siebenmonatiger Haft, gegen die Umstände seine Inhaftierung. So konstatierte er, daß er zwischen seiner Festnahme »und der Methode der Schutzhaft in der Nazizeit keinen prinzipiellen Unterschied feststellen« könne.

Obwohl die Inhaftierung selbst gegen die geltenden Gesetze verstieß, rettete dies Angenfort nicht vor einer Verurteilung wegen Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens, Geheimbündelei und Zugehörigkeit als Rädelsführer zu einer verfassungsfeindlichen Vereinigung zu insgesamt fünf Jahren Haft. Das Urteil erfolgte am 4. Juni 1955.

Selbst hochrangige politische Gegner waren entsetzt, daß das Engagement für Frieden und Abrüstung von den Richtern zu Hochverrat umgedeutet wurde. »Vergleicht man dieses Urteil mit den milden Urteilen gegen Kopfjäger aus den hitlerschen KZs, gegen viehische Mörder, die nachträglich noch begnadigt werden, dann ist man empört darüber, daß Menschen vor dem Richterstuhl so behandelt werden. Wir sind in Westdeutschland wieder soweit, daß alle Gegner des Bundeskanzlers als Bolschewisten oder des Hochverrats angeklagt werden«, erklärte etwa der damalige parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Walter Menzel.

Kurz nach seiner Entlassung wurde Angenfort wegen Verstoßes gegen das KPD-Verbot wieder verhaftet, jedoch gelang ihm bei einem Gefangenentransport die Flucht. Er rettete sich in die DDR und kam erst 1968 nach Gründung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) zurück nach Düsseldorf, deren Mitglied er bis zu seinem Tod im März 2010 blieb.

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