Ständiger Vertreter Syriens bei den Vereinten Nationen, Bashar al-Jaafari: Es ist die Pflicht und das Recht Syriens, seine Bürger vor Terrorismus zu schützen

Quelle: https://kurzelinks.de/ulb6

Die Terrororganisation Jabhat al-Nusra, die den größten Teil der Provinz Idlib kontrolliert, setzt ihre Angriffe auf benachbarte Gebiete und die syrischen Armeepositionen fort, betonte der Ständige Vertreter Syriens bei den Vereinten Nationen, Bashar al-Jaafari. Er sagte, Es sei das Recht und die Pflicht des syrischen Staates, seine Bürger vor Terrorismus zu schützen, und dass Syrien alle seine Gebiete von Terrorismus und jeglicher illegalen Anwesenheit ausländischer Truppen befreien werde.

Während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Dienstag, die sich mit der Situation in Syrien befasste, erklärte al-Jaafari, alle hätten erkannt, dass das Leiden der Syrer das Ergebnis der Verbrechen der Terrororganisationen sowie der Aggressionen und Kriegsverbrechen der US-geführten Koalition und ihre angegliederten Milizen ist. Das Leiden der Syrer sei auch durch den barbarischen Wirtschafts-Terrorismus verursacht worden, der ihnen aufgezwungen worden sei und der das Leben der syrischen Bevölkerung verschlechtert habe, fügte er hinzu.

Er wies darauf hin, dass einige Länder, darunter auch Mitgliedstaaten des UN-Sicherheitsrats, seit Beginn der Krise die humanitäre Lage in Syrien ausgenutzt haben, um das Bild des syrischen Staates zu verzerren und die öffentliche Meinung gegen Syrien zu mobilisieren. Er forderte den UN-Sicherheitsrat auf, diese Länder zu zwingen, ihre aggressiven Praktiken gegen Syrien einzustellen und dazu beizutragen, das Leid von zehntausenden syrischer Zivilisten in den von illegalen ausländischen Truppen und Militanten kontrollierten Gebieten zu beenden.

Der syrische Diplomat sagte auch, dass die Terrororganisation Jabhat al-Nusra und ihr angegliederte Gruppen weite Gebiete in Idleb kontrollieren und weiterhin Angriffe auf benachbarte Gebiete und Armeepositionen ausführen. Er betonte, dass der syrische Staat gegen diese Gruppen, die diese Terroranschlägen verüben vorgehe. Das sei Rechtspraxis in einer Reihe von Ländern, in denen Terroranschläge verübt wurden, darunter in Paris, London, Boston und Brüssel. Der Unterschied, stellte er klar, bestehe darin, dass die Terroristen, mit denen diese westlichen Länder konfrontiert waren, nicht mit Raketenwerfern, türkischen Panzern, US-Waffen, fortschrittlicher US-Kommunikationstechnologie oder Söldnerreportern beliefert würden.

Al-Jaafari bekräftigte, dass das vor zwei Tagen vom türkischen Geheimdienst organisierte Treffen Vertreter von Jabhat al-Nusra sowie die Terrorgruppen von „Jaish al-Izzeh“, Ahrar al-Sham und Soqoor al-Sham und Jaish al-Ahrar zusammenbrachten. Hierbei wurden all die in den letzten Jahren erhobenen Behauptungen bezüglich einer sogenannten „gemäßigten syrischen Opposition“ widerlegt und die Unterstützung der Regierungen der Länder, die Terrorismus für die Terroristengruppen fördern und unterstützen wurden eindeutig bestätigt.

Er betonte weiterhin, dass Syrien keine Mühe scheuen werde, die Bürger von Idleb von den Terroristengruppen zu befreien, die Zivilisten als menschliche Schutzschilde missbrauchen, und die wiederholten Angriffe der Terroristen auf Zivilisten in benachbarten Städten und Dörfern zu beenden. Weiterhin fordern sie die betroffenen Länder dazu auf ihre Staatsangehörigen unverzüglich aus Syrien zurückzuholen, die sich an Terroraktivitäten beteiligen.

Laut al-Jaafari zufolge halten die US-Besatzungsmächte und ihre angegliederten Terroristen nach wie vor Tausende Zivilisten im al-Rukban-Lager in al-Tanf fest. Sie hindern die Vertriebenen daran, in ihre Gebiete zurückzukehren, und verhindern dass sich die Vertriebenen aus dem Lagers entfernen. Al-Jaafari forderte den Sicherheitsrat auf, die USA zu zwingen, die russisch-syrischen Bemühungen zur Beendigung des Leidens der Zivilbevölkerung im Lager nicht mehr zu behindern.

Al-Jaafari forderte das Büro der Vereinten Nationen für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten (OCHA) erneut auf, keine Vorwürfe mehr in seine Berichte über Syrien aufzunehmen, da diese Vorwürfe der Agenda der USA und ihrer Verbündeten dienen. Er forderte die OCHA außerdem auf, ihre Verantwortung zu übernehmen und die Vereinten Nationen über das humanitäre Leid der Syrer zu unterrichten, das durch die einseitigen wirtschaftlichen Zwangsmaßnahmen der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union und anderer Länder gegen Syrien verursacht wurde.

Al-Jaafari wiederholte auch, dass die Anwesenheit ausländischer Truppen in den syrischen Gebieten ohne die Erlaubnis der syrischen Regierung als Besatzung und Aggression betrachtet wird. Er forderte den Sicherheitsrat auf, entschlossen und unverzüglich gegen die Praktiken des türkischen Regimes vorzugehen, die darauf abzielen, die Identität und die demografischen Merkmale der von ihm besetzten Gebiete zu ändern und zu verhindern, dass Erdogan die territoriale Integrität Syriens schädigt.

Er wies darauf hin, dass die USA, Großbritannien und Frankreich eine betrügerische Politik betreiben, um ihre Pläne umzusetzen, die Welt zu dominieren und in die Ära des Kolonialismus und des Mandats zurückzukehren. Er sagte, dass diese Länder die Plattform des Sicherheitsrates weiterhin dazu ausnutzen, um Terroristen zu schützen und den Fortschritt der syrisch-arabischen Armee im Kampf gegen die Terrororganisationen zu behindern, unter anderem indem sie den Terroristen der sogenannten „Weißhelme“ befehlen, die zu fabrizieren Einsatz chemischer Waffen, um die syrische Regierung zu beschuldigen und Aggressionen gegen das Land zu rechtfertigen.

%d Bloggern gefällt das: