Linkspartei fordert Rücknahme von Anerkennung Guaidós in Venezuela – Antrag im Bundestag will Venezuela-Politik korrigieren. Verweis auf Wissenschaftlichen Dienst. Schweiz akkreditiert neuen Botschafter (amerika21)

https://amerika21.de/2019/05/226281/venezuela-deutschland-guaido-schweiz?fbclid=IwAR2KQ1KTf_SstPl-le6E7KGhC3O5D8cMDW3x76raae7Rk_i5T36-RCjka_k

Berlin/Caracas. Zwei Wochen vor einer großangelegten Lateinamerika-Konferenz des Auswärtigen Amtes, bei der die Venezuela-Krise im Zentrum stehen wird, hat die Linksfraktion die Bundesregierung aufgefordert, die Anerkennung des oppositionellen Parlamentspräsidenten Juan Guaidó als Interimspräsident des südamerikanischen Landes zurückzunehmen.Die Chancen für die Annahme eines entsprechenden Antrags des Linken-Abgeordneten Andrej Hunko stehen indes schlecht. Auf europäischer Ebene wird die Legitimität Guaidós jedoch durchaus hinterfragt. So hat die Schweiz als erstes europäisches Land Präsident Nicolás Maduro die Akkreditierung eines neuen Botschafters übergeben und damit seine Führungsrolle indirekt bestätigt.
Dies berichtet heute das Lateinamerika-Portal amerika21.

Offenbar gibt es in Europa erste Brüche im Lager derjenigen, die Guaidó anerkannt haben.

Am Montag überreichte der neue Schweizer Botschafter in Venezuela, Didier Chassot, Präsident Maduro im Präsidentenpalast Miraflores in Caracas sein Akkreditierungsschreiben. Das Treffen des Schweizer Diplomaten mit Maduro wurde in Venezuela mit Erstaunen aufgenommen. Die Schweiz war eines der ersten europäischen Länder, das Guaidó als Übergangspräsident anerkannt hatte.

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