Die Zusammenarbeit von Türkei und IS (Heise.de)

Die US-Publikation Washington Examiner zitierte wie andere Medien auch aus einem mehrstündigen Interview, in dem ein hochrangiger IS-Kämpfer Einzelheiten über die Zusammenarbeit zwischen der Türkei und dem IS sprach.

Die Detailliertheit seines Berichts ist erstaunlich, er unterstreicht, wie gut sich der IS auf Geschäfte versteht und dass die Türkei dabei eine wichtige Rolle spielte. Riesige Geldmengen sollen nach seinen Aussagen in die Türkei transferiert worden sein, um Waffen, aber vor allem medizinische Geräte zu erhalten.

Die meisten ausländischen Kämpfer kamen nach seinen Angaben aus Nordafrika: „Tunis 13.000, 4.000 aus Marokko (…) Ich spreche nur von der Zeit bis 2015“, fügt er hinzu. Bis dahin sollen sich ca. 4.000 Europäer dem IS angeschlossen haben. Insgesamt sollen sich in der Zeit von 2014 bis 2015 ca. 35.000 bis 40.000 ausländische Kämpfer dem IS angeschossen haben.

……………die Jobvermittlung erfolgte über ein „Büro für Personalmanagement“, je nach Ausbildung. Dort gab es auch eine Abteilung für diejenigen, die „Märtyrer“ oder „Schläfer“ sein wollten. Die direkte Vermittlung zum Einsatzort erfolgte über eine zentrale Verwaltung in Raqqa.

Regierungsfeindliche syrische Gruppen, die Mafia – sie alle scheinen den IS mit Waffen versorgt zu haben, schenkt man Mansours Worten Glauben. Die Einnahmen aus Ölverkäufen, die zum Teil mehr als 14 Millionen Dollar pro Monat betragen haben sollen, waren mehr als genug, um die Infrastruktur des IS und die Waffen zu finanzieren.

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https://www.heise.de/tp/features/Die-Zusammenarbeit-von-Tuerkei-und-IS-4404263.html?seite=all

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