Archive for April 14th, 2019

14. April 2019

Interview: USA verfolgen Einkreisungspolitik gegen Chinas neue Seemacht (RT Deutsch)

Die USA verfolgen mit mehreren Regionalmächten zusammen eine Einkreisungspolitik gegen Peking, erklärt der Politikwissenschaftler Lokman Karadag im RT Deutsch-Interview. Im Kriegsfall wollen die USA im Südchinesischen Meer in der Lage sein, Chinas Versorgung sofort blocken zu können.
von Ali Özkök

Lokman Karadag ist Politikwissenschaftler, der sich auf die chinesische Außenpolitik und Entwicklungen im asiatisch-pazifischen Raum spezialisiert hat. Er forscht an der Internationalen Islamischen Universität von Malaysia in Kuala Lumpur.

weiterlesen hier:
https://de.rt.com/1v7u

14. April 2019

Ilmastogate – Klimagate

30 minütige Dokumentation über den Klimagate-Skandal der finnischen staatlichen Rundfunkgesellschaft YLE mit deutschen Untertiteln.

14. April 2019

Tell the UK not to extradite Julian Assange. Sign this petition to the U.K. government.

ScreenHunter 2416

https://act.rootsaction.org/o/6503/t/0/blastContent.jsp?email_blast_KEY=219417

14. April 2019

Moskaus rote Linie in Venezuela

der britische Journalist Finian Cunningham geht davon aus, dass Russland die USA vor einer Militärintervention in Venezuela gewarnt hat.

(s. http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP04619_150419.pdf )

14. April 2019

Von der ökonomischen zur sozialökologischen Revolution – von Wolfgang Penzholz

„Umwelt und zunehmender Rohstoffmangel (nicht nur im Energiebereich) …“stellen uns nach zwei Jahrhunderten des unaufhörlichen Wachstums in Zukunft wieder vor steil aufragenden Barrieren“.

Daher müssen wir uns „mit erneuerbaren Energien in eine Gesellschaft der Nachhaltigkeit einrichten“. Im Zentrum der neuen Bewegung steht die Ökologie, betrieben von sozial-ökologischen, bewussten Menschen.

ein Arbeitspapier von Wolfgang Penzholz, März 2019 –
Basisgruppe Aufstehen in Anti-War Cafe Berlin

weiter hier: https://kurzlink.de/uAfjg0nQS

 

14. April 2019

„Wirtschaft und Soziales“ : Für ein angstfreies und gutes Leben in sozialer Sicherheit. (von Karl Mahlstedt – Aufstehen-Berlin)

Wir veröffentlichen hier einen Beitrag von Karl Mahlstedt aus Berlin-Charlottenburg:

I. Nicht zurück in die 70er und erst recht nicht in die 50er des letzten Jahrhunderts!

  1. Das Problem der Linken besteht seit Jahrzenten in den stets vergeblichen Versuchen, einen miserablen gesellschaftlichen Zustand gegen einen noch schlechteren zu verteidigen.
  2. Neben den rein praktischen Problemen einer Erosion in Richtung politische Bedeutungslosigkeit ist dies auch eine mentale Falle, wenn man irgendwann anfängt, vergangene Zeiten als „gute alte Zeit“ zu idealisieren. Sahra Wagenknecht ist in diese Falle längst gelaufen, wenn sie uns plötzlich Ludwig Erhard anpreist (oder in ihrem Buch „Reichtum ohne Gier“).
  3. Ich selbst bin noch Zeuge dieser Zeiten. Mein Fazit: diese Zeiten waren scheiße, wenn auch anders scheiße als heute (meine westdeutsche Perspektive).
  4. Seinerzeit konnte ein Fließbandarbeiter, dessen Leben auf 5 bis 10 Handgriffe reduziert war, gleichwohl so viel Geld verdienen, dass er sich davon eine Hausfrau „halten“ und diese mit der Aufzucht der gemeinsamen Kinder beauftragen konnte.
  5. Den Preis bezahlten sie später: einerseits körperliche und intellektuelle schleichende Selbstzerstörung, anderseits wurden sie in den späten 70ern, 80ern oder spätestens 90ern aussortiert und durch Industrieroboter ersetzt, irgendwann erwerbsunfähig oder „langzeitarbeitslos“. Falls 2005 (Hartz 4) noch verwertbar, in neofeudale Arbeit „vermittelt“, die oft gesellschaftlich nutzlos ist, die Menschen demütigt, oder durch längst erfundene Robotik (Japan, Südkorea) besser erledigt werden könnte, die es nur deswegen nicht nach Deutschland schafft, weil sie sich wegen hiesiger Hungerlöhne „nicht rechnet“ (Dienstboten, Kuriere, Putzfrauen oder –männer usw.).

II. Die Dividende global organisierter Arbeitsteilung und Robotik an ALLE verteilen!

  1. Tatsächlich ist zum Beispiel eine Robotik, die Industriearbeiter von monotoner selbstzerstörerischer Arbeit erlöst, ein Segen, ebenso wie global organisierte Arbeitsteilung, die weltweite solidarische Netzwerke ermöglicht.
  2. Frage: Warum funktioniert es nicht so? Weil eine stets kleiner werdende Kapitalistenklasse (im neoliberalen Technokratensprech „Großanleger“ genannt) sich diesen schier unglaublichen gesellschaftlichen Reichtum privat aneignet. Wobei der klassischen Form der Aneignung (Warenverkauf nach Ausbeutung von Arbeitskraft) neue Formen der Wertextraktion hinzugefügt wurden: Abzocke durch spekulative Kapitalverschiebungen, überteuerte Mieten (durch keine „Kostenrechnung“ mehr begründbar), Kommerzialisierung von „Gesundheit“ oder „Pflege“, so dass Kranke oder Alte zu bloßem Rohstoff von Kapitalverwertungsinteressen reduziert werden, Privatisierung anderer öffentlicher Dienstleistungen, die dann immer schlechter funktionieren, bei gleichzeitig steigenden Renditen daraus. Hierbei haben diese Kapitalisten mit der Erzeugung von Reichtum schon lange nichts mehr zu tun. Stattdessen haben sie selbst die Organisation von Produktion an angestellte Manager ausgelagert und beziehen stattdessen ein sinnloses, gleichwohl gewaltiges leistungsloses Einkommen.
  3. Hierbei ist zu betonen, dass der so erzeugte Reichtum unser ALLER PRODUKT ist, die neben bezahlter Produktionsarbeit genauso wichtige unbezahlte Reproduktionsarbeit (Haushalt, Kindererziehung, Nachbarschaftshilfe, Moderation zwischenmenschlicher Konflikte, ehrenamtliches Engagement und nicht zuletzt auch politische Arbeit). Wobei es mir wenig sinnvoll erscheint, den Anteil aller Einzelnen an der Erzeugung dieses Reichtums herauszurechnen, wie Marx dies einst versuchte (Kapital Bd.1, 3. Abschnitt).
  4. Hieraus folgt: die ausschließliche Fixierung auf Lohnarbeit mit dem Ziel der Wiederherstellung von „Vollbeschäftigung“ ist ein Irrweg. Unmittelbar einsichtig wird dies, wenn man sich Arbeiter in Rüstungsfabriken oder im Braunkohleabbau vorstellt: sie machen diese Arbeit nicht aus Mordlust oder weil sie geil auf Umweltzerstörung sind, sondern weil sie nicht wissen, wie sie anders ein gleichwertiges Einkommen erzielen können. Diese Arbeiter einfach nach Hause zu schicken unter Weiterzahlung ihres bisherigen Lohnes hätte an sich schon einen gewaltigen gesellschaftlichen Nutzen. Stattdessen ist die „Erhaltung Arbeitsplätzen“ das Totschlagargument für Tätigkeiten, die uns letztendlich alle ruinieren werden.

III. Wie kann es weiter gehen?

  1. Helfen könnte ein bedingungsloses und gutes Grundeinkommen, für alle, die an der Erzeugung dieses Reichtums beteiligt sind, waren oder sein werden; egal ob bezahlt oder unbezahlt. Was bei entschieden hohen Steuersätzen eine „schleichende Umverteilung“ einleiten könnte.
  2. Hierbei ist einzuräumen, dass ein solches Umsteuern, unüberlegt durchgeführt, auch zu gewaltigen gesellschaftlichen Friktionen führen könnte.
  3. Insofern sollte man zunächst mit einem „Weniger“ anfangen. Zum Beispiel mit einer sanktionslosen armutsfesten Grundsicherung, wie von der Linkspartei gefordert. Wobei anzumerken ist, dass die dort genannten 1050 Euro monatlich zumindest in Metropolen nicht armutsfest sind. Und dass die Linkspartei ihre schönen Programme sofort ins Altpapier schmeißt, sobald irgendjemand mit gut dotierten Posten winkt
  4. Ich selbst tendiere, für den Übergang, zu einem „Hybrid“ zwischen Lohnarbeit und bedingungslosem Grundeinkommen: einem Modell mit Negativer Einkommensteuer: Wenn man nichts verdient, kriegt man ein auskömmliches Existenzminimum vom Finanzamt ausbezahlt. Wenn man dazu verdient, wird dieser Betrag abgeschmolzen, aber geringer als der Zuverdienst, so dass man immer etwas mehr hat, wenn man „lohnarbeitet“, als wenn man nicht „lohnarbeitet“. Irgendwann, bei vielleicht 30 000 EUR jährlich ist dann alles abgeschmolzen. Und vielleicht ab einem Jahreseinkommen von 50 000,00 EUR wird die Einkommensteuer dann positiv und steigt dann progressiv an und zwar weit über den heutigen Spitzensteuersatz hinaus, so dass sich dieses System dadurch selbst finanziert.
14. April 2019

Ostermarsch in Berlin und Brandenburg (Tagesspiegel)

Von verschiedenen Friedensbewegungen ins Leben gerufenen Demonstrationen für Gewaltlosigkeit, Abrüstung und gegen Waffenexporte.

Ostermarsch in Berlin und Brandenburg

 

14. April 2019

Kroatien/China -Serbien/Deutschland/Eurasische Wirtschaftsunion

China und Kroatien: Der Beginn eines „Diamantenzeitalters“
Zum ersten Mal in der Geschichte beider Länder besuchte ein chinesischer Ministerpräsident Kroatien. Es geht um Investitionen in Milliardenhöhe und die Umsetzung der „Neuen Seidenstraße“ nach Europa. Für beide Seiten scheint es eine Win-Win-Situation zu sein.
Unbeirrt vom immer stärker werdenden Gegenwind aus Brüssel, setzt China emsig das Mega- und Generationenprojekt OBOR (One Belt, One Road) um. Während die Europäische Union nach wie vor die größte Investorin auf dem südwestlichen Balkan ist, hatte sie in den vergangenen zwei Jahrzehnte keinen Konkurrenten um Macht und Einfluss in der Region. Für die Länder des ehemaligen Jugoslawien bedeutete dies, dass sie sich den Bedingungen und Vorstellungen Brüssels unterordnen mussten, um an dringend benötigte Gelder aus EU-Strukturfonds zu kommen.Die daraus entstandene Entwicklung in diesen Ländern – vor allem bei den EU-Beitrittskandidaten und Kroatien, das 2013 vollwertiges EU-Mitglied wurde – hat nicht etwa wie erhofft zu einem positiven Wandel in der Wirtschaft und Gesellschaft geführt, sondern blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Das bestätigte auch der Brüsseler Büroleiter der deutschen regierungsnahen Denkfabrik Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Dušan Reljić. In einem Interview mit der schweizerischen Neue Zürcher Zeitung (NZZ) warnte er bereits 2017, dass das „bisherige Modell nichts taugt“.
Europäische Unternehmen, vor allem aus Deutschland und Italien, die tatsächlich mit großzügigen staatlichen Subventionen eigene Niederlassungen in der Region eröffneten, wollten am Ende lediglich von billigen Arbeitskräften profitieren und hätten nicht viel für Forschung und Entwicklung beigetragen. So blieb „der Balkan die billige Werkbank an der Peripherie des EU-Wirtschaftsraums“, sagte Reljić.
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/europa/87117-china-und-kroatien-beginn-diamantenzeitalters/

Made in Serbia: Immer mehr deutsche Firmen zieht es auf den Balkan
Die wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Serbien und Deutschland floriert. Schon jetzt gibt es 400 deutsche Firmen in dem Westbalkan-Land. Und Serbien hofft auf weitere Produktionsstätten. Doch im Land selbst gibt es auch Kritik am Kurs der Regierung.
Zum ganzen Artikel: https://deutsch.rt.com/international/87099-eurasische-wirtschaftsunion-und-serbien-konnten/
Auszug: (…) In Serbien gibt es in den letzten Jahren aber zunehmend Kritik an dem Kurs der Regierung. Serbien entwickelt sich nach Ansicht regierungskritischer Wirtschaftsexperten und Analysten zu einer verlängerten Werkbank ausländischer Großkonzerne mit billigen Arbeitskräften. Anfang der Jahres betrug der Mindestlohn in Serbien umgerechnet 244 Euro netto. Durchschnittlich bekommt man knapp 400 Euro netto monatlich.Wenn Sie das ganze Land den Interessen der globalagierenden Unternehmen anpassen, und die suchen nur eines – Arbeitskraft im Alter zwischen 18 und 38 Jahren – also jene, die ein linkes Rad montieren sollen, werden dann die Anderen, jene, die an der Spitze sein sollen, Ingenieure und Ärzte, weiterhin das Land verlassen. Dann bleibt nur die Arbeitskraft. Wenn Sie in der Produktionskette nur einen kleinen Teil abbekommen, geht all das Resultat aber anderswohin“, sagte bereits 2017 Miodrag Zec, Professor an der Fakultät für Philosophie der Universität Belgrad, im Fernsehsender N1. (…)

Eurasische Wirtschaftsunion und Serbien könnten im Oktober Freihandelsabkommen unterzeichnen
Die von Russland angeführte Eurasische Wirtschaftsunion ist dabei, ein Abkommen über eine Freihandelszone mit Serbien abzuschließen. Das erklärte ein Mitglied der Wirtschaftskommission der Organisation. Das Dokument soll im Oktober unterzeichnet werden.
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/international/87099-eurasische-wirtschaftsunion-und-serbien-konnten/

14. April 2019

Harter Brexit: China könnte als der große Gewinner hervorgehen (RT Deutsch)

https://deutsch.rt.com/europa/87073-analyst-china-konnte-bei-brexit/
14.04.2019

China und die USA werden große Vorteile daraus ziehen, sollte das Vereinigte Königreich die EU ohne ein Abkommen verlassen. In diesem Fall würde die EU durch den Austritt Großbritanniens einen inneren Bruch erleiden, so ein Wirtschaftsprofessor im RT-Interview.

Am Mittwoch einigte sich die EU-Führung in Brüssel darauf, die Brexit-Frist bis zum 31. Oktober zu verlängern. London bekam dadurch zusätzlich sechs Monate Zeit, um „die bestmögliche Lösung“ für seinen Austritt aus der EU zu finden. Der britischen Premierministerin Theresa May ist es bisher nicht gelungen, sich mit den britischen Abgeordneten auf einen Vertrag für den Brexit zu einigen.

Unternehmen in Großbritannien und ganz Europa wollen jedoch, dass diese „endlose Seifenoper“ beendet wird, erklärte der Wirtschaftsprofessor Richard Wolff in einem RT-Interview. Er sagte: „Das Schlimmste ist die Ungewissheit. […] Niemand weiß, ob er in den einen oder anderen Teil Europas investieren soll, weil er nicht weiß, was Europa für ihn bedeutet, wo er verkaufen oder kaufen und welche Gewinne er erzielen kann.“

Unterdessen hat ein neues UN-Forschungsdokument mit dem Titel „No-Deal Brexit: the trade winners and losers“ davor gewarnt, dass der Austritt des Vereinigten Königreichs ohne regulierendes Abkommen „die Fähigkeit von Nicht-EU-Ländern, auf den britischen Markt zu exportieren, verändern wird“ und Raum für andere Akteure lasse. Chinesische Exporte nach Großbritannien könnten daher auf 10,2 Milliarden US-Dollar ansteigen, während die USA ihre Exporte in dieses Land voraussichtlich um 5,3 Milliarden US-Dollar steigern könnten.

Ein solches Ergebnis lässt sich damit erklären, dass die britischen Handelspartner sich inmitten der wirtschaftlichen und politischen Reorganisation buchstäblich für eine Seite entscheiden müssten, stellte Wolff fest. So hat Italien beispielsweise bereits einen eigenen Deal mit Peking abgeschlossen. Der Professor fuhr fort:

„Wenn Sie Europa zerbrechen, wenn Frankreich oder Deutschland sehen, dass sie sich für eine Seite entscheiden müssen, […] ist es nicht klar, welchen Weg sie gehen werden: mit den USA und mit Herrn Trump, den sie nicht mögen, mit einem zerstörten Großbritannien, das sie beobachten, oder mit dem aufstrebenden China. […] Wir könnten eine dramatische Reorganisation der Welt sehen, politisch und wirtschaftlich, denn einer der großen Machtblöcke, Europa, fällt buchstäblich auseinander.“

14. April 2019

Die Anklage gegen Assange ist eine Warnung an alle Journalisten

„Jetzt gehört er uns!“: US-Abgeordnete jubeln über Festnahme von Assange
Nach der Festnahme des WikiLeaks-Gründers Julian Assange jubeln US-Gesetzgeber beider Parteien. Parteiübergreifend ist man sich einig, dass Assange „ein Werkzeug des Kreml“ sei. US-Präsident Trump hingegen behauptet nun, er wisse nichts über WikiLeaks.
Assange wurde am Donnerstagmorgen von der britischen Polizei aus der ecuadorianischen Botschaft in London gezerrt und aufgrund eines US-Haftbefehls wegen „Verschwörung“ von der Londoner Polizei festgenommen. Der demokratische Senator Joe Manchin (West Virginia) freute sich während eines CNN-Auftritts, dass Assange jetzt „unser Eigentum ist und wir die Fakten und Wahrheit von ihm bekommen können“.
Obwohl die aktuellen US-Klagen gegen Assange mit der Veröffentlichung geheimer US-Dokumente im Jahr 2010 zusammenhängen, zogen Demokraten und Republikaner im Kongress schnell die „Russiagate“-Karte, wonach Assange ein Agent des Kremls sei.„Ich hoffe, dass er bald zur Rechenschaft gezogen wird, da er sich im Namen von Putin und der russischen Regierung in unsere Wahlen eingemischt hat“, erklärte der Minderheitenführer im US-Senat und Demokrat Chuck Schumer (New York).
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/nordamerika/87070-jetzt-gehort-er-uns-us-abgeordnete-jubeln-festnahme-assanges/

Die Anklage gegen Assange ist eine Warnung an alle Journalisten
Was die US-Justiz gegen den Wikileaks-Gründer vorbringt, ist dünn – große Teile der Anklage beschreiben normale Recherchearbeit. Wenn er dafür verurteilt wird, stehen düstere Zeiten bevor.
Kommentar von Bastian Obermayer
Kaum war Julian Assange von der Londoner Polizei aus der ecuadorianischen Botschaft getragen worden, jubelten Teile der deutschen und internationalen Presse, allen voran die Bild-Zeitung. Hass und Verachtung für Assange sind so weit verbreitet, dass die höchst fragwürdigen Grundlagen dieser Verhaftung ignoriert werden. Dabei müsste jeder Journalist zusammenzucken, der die US-Anklage liest. Sie stellt die Grundlagen journalistischer Arbeit infrage.
Hier weiterlesen: https://www.sueddeutsche.de/politik/assange-festnahme-kommentar-1.4407434

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„Wir stehen vor dunklen Zeiten“: Kim Dotcom warnt vor globalen Folgen von Assanges Auslieferung
Gestern wurde der Journalist Julian Assange aus seinem Exil in der ecuadorianischen Botschaft in London entfernt und verhaftet. Warum ist der Fall von Assange von so immenser Bedeutung und was ist das Ziel hinter seiner Auslieferung an die USA? Darüber haben gestern unter anderem Kim Dotcom, ein bekennender Unterstützer von Julian Assange, der ebenfalls in den USA verurteilt werden soll und im Exil lebt, und Kevin Zeese, Aktivist und Anwalt, gesprochen.
Die USA wollen ein Exempel statuieren und einen Präzedenzfall schaffen, meinen die beiden, um dann die Pressefreiheit auf der ganzen Welt kontrollieren zu können.
„Wenn Julian fällt, kommen wir sehr dunkle Zeiten auf uns zu und kein Journalist wird mehr sicher sein“, warnt Kim. Zeese schlussfolgert, dass das Ziel hinter diesem Schauprozess ist, die Verbreitung der Wahrheit über Verbrechen der USA zu kriminalisieren und damit ein Schweigekartell zu etablieren.
Zum Video: https://deutsch.rt.com/kurzclips/87071-wir-stehen-vor-dunklen-zeiten/

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https://www.noz.de/deutschland-welt/politik/artikel/1703626/ueber-assange-und-die-schande-des-westens
Über Assange und die Schande des Westens
Ein Kommentar von Burkhard Ewert
Tausende Dokumente über Vergehen des US-Militärs im Irak und in Afghanistan, über Kriegsverbrechen, Folter, Beschuss von Zivilisten und die Vorgänge in Guantanamo wären ohne Assanges Internetplattform Wikileaks im Dunkeln geblieben. Dutzende relevante Enthüllungen über finanzielle Verflechtungen und moralische Verwerflichkeiten von Politik bis Vatikan kamen hinzu.
Chelsea Manning nutzte das Netzwerk – das Video „Collateral Murder“ zeigt, wie US-Soldaten aus einem Hubschrauber heraus feixend Zivilisten im Irak erschießen. Es hat My-Lai-Charakter. Auch bei den Enthüllungen von Edward Snowden über illegale Spionagepraktiken der US-Geheimdienste im eigenen Land und der ganzen Welt spielte Wikileaks eine überragende Rolle.
Beide Akteure wurden verurteilt oder zur Flucht getrieben. Beide Beispiele machen deutlich, dass sich Wikileaks und ihre Betreiber um die Zivilgesellschaft und westlichen Werte verdient gemacht haben – übrigens auch deshalb, weil staatsnahe und saturierte US-Medien die Veröffentlichung kritischen Materials mehrfach scheuten.
Mit einer zweifelhaften Jagd durch die halbe Welt und ungezählte juristische Instanzen wurde auch Assange das Leben schwergemacht, bis – inzwischen verworfene – Vergewaltigungsvorwürfe in Schweden herhalten mussten, damit die Briten ihn ausliefern wollten.
Sieben Jahre nach seiner Flucht wird Assange nun unter einem erneuten Vorwand der Justiz übergeben. Gut daran ist immerhin, dass das unwürdige Dasein in einem Botschaftstrakt ein Ende hat. Schlecht ist, dass offenkundig windige Absprachen im Hintergrund getroffen wurden und sich die drei beteiligten Staaten auf ein Verfahren zu Lasten Assanges geeinigt haben. Dabei hätte es auch im Interesse der USA gelegen, wenn sie dem Australier keine Bühne mehr geboten hätten. Stattdessen dringen sie rachsüchtig auf Auslieferung. Will Deutschland glaubwürdig bleiben, muss es sich vor Assange stellen. In der EU auf den gesetzlichen Schutz von Whistleblowern zu dringen, aber gleichzeitig einem Weltstar der Szene nicht zur Seite zu stehen, wäre unglaubwürdig und schäbig.

Weitere Festnahme von WikiLeaks-Mitarbeiter
In Ecuador ist ein Mitarbeiter von WikiLeaks-Gründer Julian Assange festgenommen worden. Der schwedische Softwareentwickler soll ein enger Verbündeter von Assange sein.  https://www.zeit.de/gesellschaft/2019-04/ecuador-wikileaks-julian-assange-festnahme-mitarbeiter

14. April 2019

Flüchtlingscamp in Nordsyrien: Russisches Militär warnt vor einer humanitären Katastrophe (RT Deutsch)

Im Al-Hol Flüchtlingscamp in Nordsyrien sterben täglich bis zu 20 Menschen, darunter viele Kinder. Es mangelt an Nahrung und Medizin. Das russische Militär warnt vor einer humanitären Katastrophe, denn die US-gestützten Truppen verweigern die Kooperation mit der syrischen Regierung.

Das Al-Hol Flüchtlingscamp besteht aus Zelten und wurde noch von den US-gestützten Truppen errichtet. Seit Dezember stieg die tägliche Todesrate. Eine Offensive der SDF (Syrische Demokratische Kräfte) gegen den IS in Al-Baghuz Fawqani ließ die Zahl in dem ursprünglich für 20.000 Menschen errichteten Zufluchtsort auf 74.000 Flüchtlinge anschwellen.

weiterlesem hier:
https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/87033-fluchtlingscamp-in-nordsyrien-kurz-vor-humanitaerer-katastrophe/

14. April 2019

Versorgung in Syrien dramatisch schlecht – Von Karin Leukefeld, Damaskus (junge Welt)

Bevölkerung infolge von Krieg auf Kinderarbeit und Angehörige im Ausland angewiesen.
Nach acht Jahren Krieg ist das anders. Syrien wird vom Westen und dessen arabischen Verbündeten isoliert, der wirtschaftliche Wiederaufbau wird blockiert. Die zivile Infrastruktur, Fabriken, Geschäfte wurden zerstört, Arbeitsplätze gingen verloren, Wohnungen entlang der Frontlinien mussten verlassen werden, Häuser wurden zerstört. Männer allen Alters – ihre Rolle ist die des Ernährers und Beschützers der Familie – wurden arbeitslos, starben, wurden getötet, verschwanden oder wurden schwer verwundet.

weiterlesen hier:
https://www.jungewelt.de/artikel/352938.kurzreportage-aus-damaskus-versorgung-in-syrien-dramatisch-schlecht.html

14. April 2019

Lawrow: US-„Blitzkrieg“ in Venezuela ist gescheitert

13.04.2019

Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat die jüngsten Handlungen der USA gegenüber Venezuela als einen gescheiterten Blitzkrieg bezeichnet und vor weiteren Machtwechsel-Versuchen gewarnt. Darüber sprach er vor dem Rat für Außen- und Verteidigungspolitik am Samstag.

„Venezuela ist in aller Munde. Der US-Blitzkrieg für einen Regierungswechsel ist gescheitert, aber Washington gibt sein Ziel, den legitimen Präsidenten (Venezuelas – Anm. d. Red.) zu stürzen, nicht auf“, so Lawrow. Das Vorgehen der USA in Bezug auf die lateinamerikanischen Staaten verurteilte er als inakzeptabel.

weiterlesen hier.
https://de.sputniknews.com/politik/20190413324680303-us-blitzkrieg-in-venezuela-ist-gescheitert–lawrow/

14. April 2019

NOTICIAS VENEZUELA 13 de Abril 2019

ScreenHunter 2036

https://kurzelinks.de/k24f

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