Die Migrationsfrage hat auch vor der Linkspartei nicht halt gemacht. Sie drohte gar, die Fronten bis zur Unversöhnlichkeit zu erhärten. Dies ist auch nicht verwunderlich: Bei den Linken ist internationale Solidarität mit den Hungernden und zu Flucht und Migration Verdammten genauso präsent, wie die Solidarität mit den Lohn- und Gehaltsabhängigen zu Hause.
Glücklicherweise haben sich die Partei- und Fraktionsvorsitzenden im Herbst 2018 zusammengerauft und sich darauf verständigt, eine solidarische und sachliche Debatte zu strittigen Aspekten der Migration zu organisieren. Zu diesem Zweck lud Sevim Dagdelen, die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Linken im deutschen Bundestag, zu einer Fachtagung zum Thema „Fluchtursachen — Migration — Integration“ ein, die auch am 17. Februar in den Räumen der Rosa Luxemburg Stiftung stattfand. Zu dieser Tagung waren eine Reihe von MigrationsforscherInnen und ExpertInnen eingeladen. Auch ich gehörte zu diesem Kreis. Leider komme ich im Nachgang zu dieser Tagung nicht umhin, meine hier gewonnenen Eindrücke niederzuschreiben.
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