Archive for März 13th, 2019

13. März 2019

Profesor de Ingeniería Venezolano sobre el Apagón, Ataque a la Central Eléctrica de Guri – Engineering Professor on Blackout, Attack on Guri power plant

13. März 2019

Kampf um den Weltmachtstatus (german-foreign-policy.com)

Newsletter – 

(Eigener Bericht) – Die Vereinigten Staaten bereiten Sanktionen gegen europäische Unternehmen vor, die sich am Bau der Pipeline Nord Stream 2 beteiligen. Dies bestätigen teils hochrangige US-Regierungsmitarbeiter. Deutsche Regierungsbeamte wiederum kündigen an, eine Verhängung von US-Sanktionen werde zu einer Konfrontation mit der gesamten EU führen: „Wir werden alles tun, was notwendig ist, um die Pipeline fertigzustellen.“ Gleichzeitig eskaliert der Machtkampf um die Beteiligung des chinesischen Konzerns Huawei am Aufbau der 5G-Netze in Deutschland und der EU. Nach Äußerungen aus der Bundesregierung, man wolle Huawei nicht von vornherein ausschließen, droht der US-Botschafter in Berlin mit Einschränkungen bei der Geheimdienstkooperation. US-Präsident Donald Trump zieht zudem in Betracht, von Ländern, in denen US-Truppen stationiert sind, das Eineinhalbfache der Stationierungskosten zu fordern. Regierungsberater in Berlin plädieren für „eine Politik ’sanfter‘ oder ‚robuster‘ … Gegenmachtbildung“: In dem Machtkampf gehe es um Europas „strategische Autonomie“.

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https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7888/

13. März 2019

Spanische Sicherheitsbehörden: CIA hat nordkoreanische Botschaft in Madrid überfallen (RT Deutsch)

13.03.2019
https://deutsch.rt.com/international/85668-cia-lasst-nordkoreanische-botschaft-in/

Im Februar wurde die nordkoreanische Botschaft in Madrid überfallen. Die Botschaftsangehörigen wurden gefesselt, geschlagen und verhört. Nun berichtet die Zeitung „El Pais“, dass spanische Sicherheitsbehörden von einer Täterschaft der CIA ausgehen.

Beamte der spanischen Polizei und des spanischen Geheimdienstes Centro Nacional de Inteligencia (CNI) gehen davon aus, dass der US-amerikanische Auslandsgeheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) an einem Überfall auf die nordkoreanische Botschaft in Madrid am 22. Februar dieses Jahres beteiligt war. Das berichtet die spanische Zeitung El País.

Die Botschaft Nordkoreas in der spanischen Hauptstadt wurde am Nachmittag des fraglichen Tages von mindestens zehn Personen überfallen. Die acht in der Botschaft befindlichen Personen wurden gefesselt und unter Schlägen verhört. Der Überfall wird als außerordentlich gewalttätig beschrieben. Eine Botschaftsangehörige konnte entkommen und die Polizei benachrichtigen.

Bei Eintreffen der Polizei gelang den Angreifern in Fahrzeugen der Botschaft die Flucht. Die Botschaftsangehörigen wurden von der Polizei befreit, einige mussten ärztlich behandelt werden. Insgesamt sollen sie zwei Stunden in den Händen der Angreifer gewesen sein.

Polizei und CNI gehen davon aus, dass es sich bei dem Überfall um kein normales Verbrechen gehandelt hat. Die Operation sei militärisch geplant gewesen, die Angreifer hätten genau gewusst, was sie suchten. Keine Wertgegenstände oder Schmuck, sondern Mobiltelefone und Datenspeicher.

Anhand von Bildern der Überwachungskameras und von Aussagen der Opfer seien einige der Angreifer identifiziert worden. Mindestens zwei von ihnen haben demnach Verbindungen zu US-amerikanischen Geheimdiensten. Die Indizien würden darauf hindeuten, dass der Überfall von der CIA zusammen mit dem südkoreanischen Geheimdienst verübt wurde. Die CIA sei von den spanischen Behörden bezüglich einer möglichen Verwicklung angefragt worden. Eine solche habe diese aber „wenig überzeugend“ zurückgewiesen.

Nach Einschätzung von El País könnte der Fall zu diplomatischen Spannungen zwischen Madrid und Washington führen. Die Zeitung zitiert spanische Regierungskreise mit der Aussage, dass es sich, sollte sich die Täterschaft der CIA bestätigen, um ein inakzeptables Vorgehen handele.

Nicht nur hätten die Dienste dann ohne Genehmigung auf spanischem Territorium operiert, sie hätten auch internationale Abkommen verletzt, die diplomatische Vertretungen besonders schützen. Allerdings werten es die Quellen der Zeitung als „wenig wahrscheinlich“, dass sich die Schuld der CIA juristisch feststellen lasse.

Als Grund für den Überfall wird vermutet, dass die Angreifer an Informationen über Kim Hyok Chol gelangen wollten, dem früheren nordkoreanischen Botschafter in Spanien, der im September 2017 von Madrid zur unerwünschten Person erklärt wurde.

Kim Hyok Chol gilt als enger Vertrauter des nordkoreanischen Staatschefs Kim Jong-un und führte im Februar mit dem US-Sondergesandten Stephen Biegun Verhandlungen über eine mögliche Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel.

13. März 2019

Lawrow: Die diktatorische US-Außenpolitik wird kein gutes Ende nehmen (RT Deutsch)

13.03.2019

Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat gestern die Art und Weise, mit der die USA ihre Außenpolitik verfolgen, scharf verurteilt. Statt Diplomatie walten zu lassen, würden die USA Staaten einkaufen oder andernfalls sanktionieren, wenn sie der US-Linie nicht folgen.
„Allen immer alles zu diktieren, wird zu nichts Gutem führen“, sagte er. „Auf lange Sicht werden sie das Vertrauen in das internationale System zerstören, das auf dem Dollar basiert“, fügte Lawrow hinzu. Lawrow machte die Äußerungen auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit seiner österreichischen Amtskollegin Karin Kneissl in Moskau.
Er kritisierte auch, dass die USA sich offenbar der Aufgabe verschrieben haben, den „bösen russischen Einfluss“ zu bekämpfen, um ihren „gut gemeinten“ Einfluss zu stärken. Damit spielte er auf die Erklärung einer US-Behörde, dem Büro für Verwaltung und Haushalt, an, nach der Trump in seinem Haushaltsvorschlag 2020 eine halbe Milliarde Dollar beantragt habe, um Länder in Europa und Asien zu unterstützen, um dem angeblichen Übel Russlands entgegenzutreten.
„Ich bin mir nicht sicher, wie viele Empfängerstaaten die Idee mögen, gekauft zu werden. Aber da ich die neuesten Ansätze Washingtons kenne, schließe ich nicht aus, dass sie, wenn sie diese ihnen auferlegte Unterstützung verweigern, mit Sanktionen rechnen müssen. Sie müssen sich entscheiden. […] Die Diplomatie in Washington konzentriert sich auf Sanktionen, auch gegen Nord Stream 2 und eine ganze Reihe anderer Bereiche“, erklärte er.

Die österreichische Außenministerin Karin Kneissl betonte, dass auch Österreich an eine andere Form der Auseinandersetzung glaube, die sich aus Besuchsdiplomatie, Gesprächen und gegenseitigem Austausch auf Augenhöhe zusammensetzt.

hier weiterlesen:
https://deutsch.rt.com/kurzclips/85651-lawrow-diktatorische-us-aussenpolitik-wird/

13. März 2019

Der Krieg hat begonnen. Die USA wollen ihren Niedergang durch einen Wirtschaftskrieg gegen China und Russland aufhalten. (Rubikon)


Sanktionen, Zollbeschränkungen, Wirtschaftssabotage — all diese von den USA gegenüber China und Russland angewandten Methoden sind, wie James O’Neill argumentiert, Formen der Kriegsführung. Die USA sehen ihre Vormachtstellung durch das rasante Wirtschaftswachstum in China sowie durch die militärischen Fortschritte Chinas und Russlands bedroht. Letzteres Land stellte kürzlich eine neue Serie von Hyperschallwaffen vor, denen die USA trotz ihrer horrenden Militärausgaben nichts entgegenzusetzen haben. Die USA reagieren auf ihre zunehmende Konkurrenzunfähigkeit auf der Weltbühne mit bereits kriegerischen Maßnahmen. Dabei entgehen ihnen sowohl die ungewollte Ironie ihrer Anschuldigungen gegenüber „den Feinden“ als auch die negativen Auswirkungen, die ihr Vorgehen auf das eigene Land hat.
Hier weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/der-krieg-hat-begonnen-2

13. März 2019

Angst vor dem Volk. Anlässlich der Wahlen zum Europäischen Parlament wird wieder einmal die Furcht vor „Populismus“ geschürt.- von Andreas Wehr (Rubikon)

 13.03.2019

Demokratie ist eine Institution, in der man vor allem vor einem Angst hat: dem Volk. Versuchen Politiker einmal, die Stimmung, die Bedürfnisse und Ängste der Bevölkerung einzufangen, werden sie mit einem vernichtenden Schimpfwort belegt: „Populisten“. Als normal gilt eher, am Volkswillen vorbei zu regieren, nach dem Motto: „Wir lassen ihnen gern ihren Willen, solange sie nicht ernsthaft erwarten, dass wir uns danach richten.“ Anlässlich der Europawahl steht in verschiedenen Ländern wieder der populistische Gottseibeiuns vor der Tür. Und muss durch eine massive Kampagne der „Anständigen“ und „Vernünftigen“ ausgetrieben werden. Freilich gibt es Rechtsradikale, die man sich lieber nicht an der Macht wünscht; aber die „schwarzen“, „roten“ und „grünen“ Parteien, die den Kontinent dem Kapital ausgeliefert haben, sind Böcke, die man ebenfalls nicht zu Gärtnern machen sollte.
Zum ganzen Artikel: https://www.rubikon.news/artikel/angst-vor-dem-volk

Auszüge:
(…)
Pulse of Europe — Die Guten gehen auf die Straße
Stehen wir also vor einem „Ansturm der Populisten“, wie es die Süddeutsche Zeitung prophezeit? Diese Sicht ist weit verbreitet. Und so geht man sogar gegen Populisten und andere Gefährder des Einigungswerks auf die Straße. Seit 2016 gibt es die Bewegung Pulse of Europe — sie mobilisiert, um „einen Beitrag dazu zu leisten, dass es auch in Zukunft ein vereintes, demokratisches Europa gibt — ein Europa, in dem die Achtung der Menschenwürde, die Rechtsstaatlichkeit, freiheitliches Denken und Handeln, Toleranz und Respekt selbstverständliche Grundlagen des Gemeinwesens sind“. Dafür sei es notwendig, „nationalistischen und protektionistischen Strömungen entgegenzutreten“. Es sind also die Guten, die sich hier zu Wort melden.
Nachdem es in letzter Zeit um diese Bewegung still geworden war, meldet sie sich jetzt pünktlich vor den Wahlen zum Europäischen Parlament zurück. (…)
(…)
Auch der einstmals so EU-kritische Journalist Heribert Prantl setzt auf die regierungsfrommen Demonstranten: „Der ,Pulse of Europe‘ muss wieder spürbar werden. Es reicht nicht, wenn den Gründern dieser Bewegung demnächst der Erich-Fromm-Preis überreicht wird. Der Wahlkampf zum neunten direkt gewählten EU-Parlament muss zu einer Bewegung werden — nicht nur der politischen Parteien, die sich zu Europa bekennen; zu dieser Bewegung müssen auch Gewerkschaften, Arbeitgebervereinigungen, Wohlfahrtsverbände und Bürgerinitiativen gehören“.
Gewerkschaften, Arbeitgebervereinigungen, Wohlfahrtsverbände und Bürgerinitiativen — alle in einem Boot? Alle sollen Befürworter der EU sein. Und so ist es egal, welche Partei man im Mai wählt, ob CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne oder DIE LINKE. Hauptsache man wählt die Richtigen, die „Europa-Befürworter“.

DIE LINKE Arm in Arm mit SPD und Grünen
Bei dieser Mobilisierung will die gesellschaftliche Linke nicht abseitsstehen. Unter dem Motto „Ein Europa für Alle: Deine Stimme gegen den Nationalismus“ sollen am 19. Mai 2019, eine Woche vor den Wahlen zum Europäischen Parlament, in sieben deutschen Städten Demonstrationen stattfinden: In Hamburg, Berlin, Köln, Leipzig, Frankfurt, Stuttgart und München, darüber hinaus in sieben weiteren europäischen Städten. Auf Bundesebene wird das Bündnis getragen von Pro Asyl, Campact, Naturfreunde, Paritätischer Gesamtverband, Seebrücke, Attac, Greenpeace und Mehr Demokratie.

Der bundesweite Unterstützerkreis besteht aus: SPD, DIE LINKE, Grüne, Pulse of Europe, Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe Venro, Diakonie, Deutscher Naturschutzring, Die Vielen, Avaaz, Lesben-und Schwulenverband Deutschland, AG Bäuerliche Landwirtschaft und vielen mehr.Mit der Breite der Aufrufer und Unterstützer will man an die Berliner Demonstration #unteilbar vom 24. Oktober 2018 anknüpfen. Auch zur Teilnahme an dieser Demonstration rief bereits Heiko Maas auf. Und von der Berliner SPD wurde sie offiziell unterstütz. Der Text des Aufrufs zur geplanten Demonstration ist ganz im üblichen hysterischen Stil gehalten: „Die Europawahl am 26. Mai ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder großschreiben.“
(…)
Der Vorsitzende der Europäischen Linken, Gregor Gysi, befürchtet, „dass wir eine Mehrheit von EU-Gegnern im Europäischen Parlament haben werden“. Das aber ist völlig aus der Luft gegriffen, reine Panikmache. (…)
(…)
Wozu die ganze Aufregung? Eine einfache Erklärung bietet sich an: Seit der Einführung der Direktwahl des Europäischen Parlaments 1979 sinkt beständig die Wahlbeteiligung. In Deutschland lag sie 2014 bei nur noch knapp über 43 Prozent. Viele Wähler können einfach keinen Sinn darin sehen, sich an einem Wahlgang für ein Gremium zu beteiligen, das nur ein Scheinparlament ist. Ein erneutes Absinken der Beteiligung am diesjährigen Urnengang würde aber unangenehme Fragen nach der Legitimität des Parlaments und damit auch der EU aufkommen lassen. Neben der Krise um den Euro, dem Brexit und der nicht zustande kommenden gemeinsamen Migrationspolitik hätten Brüssel und Berlin damit ein Problem mehr. Das will man unter allen Umständen verhindern. Die Stilisierung einer drohenden rechten Gefahr eignet sich da hervorragend, um zögernde Wähler zu erschrecken und sie so in die Wahllokale zu treiben.

13. März 2019

Maduro: Wir haben Beweise, dass USA verantwortlich für Cyberangriffe auf unser Stromnetz sind

13. März 2019

Venezuela – Interview mit Bürgermeisterin von Caracas zum Stromausfall: „Es kommt immer wieder zu Rückschlägen“

13. März 2019

Abgeordnetenwatch: Frage an Thomas Oppermann SPD betr. Position der Bundesregierung zu Venezuela

https://www.abgeordnetenwatch.de/profile/thomas-oppermann/question/2019-03-13/311411

Sehr geehrter Herr Oppermann,

Betr. Position der Bundesregierung zu Venezuela

Zunächst: Der Werdegang des von der Bundesregierung hoffierten Herrn Guaidó, selbsternannter Interimspräsident Venezuelas, sollte bekannt sein:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=49003

Ist das die Person, die einen demokratischen Wandel bringt für ein Land, das mit einer Verfassung ausgestattet ist, die ihresgleichen sucht?

Ferner: Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages stellt fest, dass es sich bei der Anerkennung Guaidós um eine „Einmischung in innere Angelegenheiten“ handelt.

zusätzlich: https://www.youtube.com/watch?v=7Au4L_gg3x4

Sind die Wissenschaftlichen Dienste des Bundestages und sind UN-Gutachten bedeutungslos für einen Rechtsstaat, wie sich die BRD bezeichnet?

Statt die von Maduro, von Mexiko und Urugay vorgeschlagenen Dialoge, die von Guaido zurückgewiesen wurden, politisch zu unterstützen, folgt die Bundesregierung den Vorgaben der US-Administration und einigen EU-Ländern, die allein die Prinzipien der westlichen Welt gelten lassen wollen, ohne wahrzunehmen, dass die Welt multipolar geworden ist.

Meine Frage: Wie stehen Sie persönlich zu dieser völkerrechtsfraglichen Einmischung der Bundesregierung in die inneren Angelegenheiten Venezuelas? Sehen Sie politische Alternativen?

Mit freundlichen Grüßen
Elke Zwinge-Makamizile

Ich werde diese Frage ausgesuchten Personen stellen, von denen ich hoffe, dass sie nicht wie Herr Maas und Herr Steinmeier ihr Amt in der Form mißbrauchen, um machtpolitischer Räson zu folgen, sondern völkerrechtlich lösungsorientiert sind, d.h. u.a. Sanktionen ablehnen, die humanitäre Krisen zusätzlich verursachen.
Einmischung in innere Angelegenheiten erfolgt seit dem Jugoslawienkrieg durch Schleifung des Völkerrechts, der UNO-Charta, basierte immer auf Lügen und ist zukunftsuntauglich. Das können nur Politiker mitmachen, deren Horizont ego- Euro- und West-zentriert begrenzt ist.

13. März 2019

„Viel offensiver agieren“: Blackwater-Söldnerfirma will Krieg in Afghanistan gewinnen (RT Deutsch)

https://deutsch.rt.com/asien/85619-viel-offensiver-agieren-blackwater-soldnerfirma/

Seit über 17 Jahren führen die USA und ihre Verbündeten Krieg in Afghanistan. Die Lage dort ist festgefahren, mit einem militärischen Sieg rechnet noch kaum jemand. Außer Erik Prince, Gründer der privaten Söldnerfirma, die als „Blackwater“ berühmt und berüchtigt wurde.

Prince will den Krieg in dem zentralasiatischen Land nun doch noch gewinnen, indem die afghanischen Kräfte die Mittel zur Hand kriegen, um „viel offensiver“ zu agieren. Unter militärischen Gesichtspunkten sind seine Vorschläge äußerst fragwürdig. Zudem gilt sein Unternehmen, dass sich heute „Academi“ nennt, als rücksichtslose Söldnertruppe ohne Respekt vor jeglichem Leben – und scheint somit kaum geeignet, Afghanistan dem Frieden näher zu bringen.

13. März 2019

Venezuela weist letzte US-Diplomaten aus. Stromversorgung normalisiert sich – Von André Scheer (junge Welt)

https://www.jungewelt.de/artikel/350879.krise-in-venezuela-yankees-raus.html

Venezuela und die USA haben ihre letzten diplomatischen Verbindungen abgebrochen. US-Außenminister Michael Pompeo teilte am Montag abend (Ortszeit) über Twitter mit, dass das in der Botschaft der Vereinigten Staaten in Caracas verbliebene Personal im Laufe der Woche abgezogen werde. Er begründete das mit der »sich verschlechternden Situation« in dem südamerikanischen Land. Außerdem sei die Anwesenheit nordamerikanischer Diplomaten in der venezolanischen Hauptstadt zu einem »Hindernis für die US-Politik geworden«.

Eine ganz freie Entscheidung war das jedoch offenbar nicht. Wie Venezuelas Außenminister Jorge Arreaza sagte, war dem US-amerikanischen Vertreter in Caracas, James Story, zuvor bereits mitgeteilt worden, dass er mit seinen Kollegen das Land zu verlassen habe. Ein entsprechendes Kommuniqué der venezolanischen Regierung wurde am Dienstag morgen veröffentlicht. Unter Verweis auf Äußerungen hochrangiger Vertreter der US-Administration, die mit der »Sicherheit der Diplomaten« eine mögliche Militäraggression gegen Venezuela begründet hatten, heißt es darin, dass der Verbleib der Beamten in Caracas »Frieden, Integrität und Stabilität des Landes« gefährden würde.

Venezuela hatte Ende Januar die diplomatischen Beziehungen zu den USA abgebrochen, nachdem Washington den selbsternannten »Übergangspräsidenten« Juan Guaidó als Staatschef anerkannt hatte. Seither hatten beide Seiten über die Einrichtung von Interessenvertretungen verhandelt. Diese seien ergebnislos verlaufen, teilte die venezolanische Regierung nun mit.

Unterdessen hat Venezuelas Informationsminister Jorge Rodríguez am Dienstag abend mitgeteilt, dass die Stromversorgung in weiten Teilen des Landes wiederhergestellt werden konnte. Gegenüber junge Welt bestätigten Menschen in verschiedenen Teilen des Landes diesen Eindruck. Auch eine Reihe von Internetseiten, die offenbar wegen Serverausfällen offline gegangen waren, gingen wieder ans Netz. Einer offiziellen Aufstellung zufolge lag die Abdeckung in Caracas am Dienstag bei 90 Prozent, mehrere Bundesstaaten im Osten des Landes meldeten eine vollständige Normalisierung der Versorgung. Dagegen meldeten mehrere Regionen im Westen, nahe der Grenze zu Kolumbien, dass es noch große Lücken in der Stromversorgung gebe.

Problematisch ist auch noch die Trinkwasserversorgung. Venezuelas Behörden bemühen sich, mit Tankwagen eine Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.

Am vergangenen Donnerstag war das zentrale Kraftwerk am Guri-Stausee ausgefallen, von dem rund 80 Prozent der landesweiten Stromversorgung abhängen. Venezuelas Präsident Nicolás Maduro sagte am Montag abend in einer über alle Fernsehsender des Landes ausgestrahlten Ansprache, dass es sich um eine mehrstufige Aggression gehandelt habe. Zunächst habe es einen aus dem Ausland durchgeführten Cyberangriff auf die weitgehend automatisierte Steuerzentralen des Kraftwerks und in Caracas gegeben. Anschließend sei es zu einer mit mobilen Anlagen durchgeführten »elektromagnetischen Attacke« gekommen, die die sofort eingeleiteten Reparaturmaßnahmen gestört hätten. Schließlich seien in mehreren Landesteilen Umspannwerke gesprengt oder in Brand gesetzt worden. Zwei Verdächtige seien auf frischer Tat ertappt worden, als sie versuchten, das Kommunikationssystem am Guri-Kraftwerk zu sabotieren. Venezuela sei als erstes Land der Welt Opfer einer derartigen Kriegführung geworden, erklärte Maduro. Nur die USA seien in der Lage, eine solche Aggression durchzuführen.

Auch die Kommunistische Partei Venezuelas (PCV) geht von einer »brutalen Aggression des Imperialismus gegen das Volk Venezuelas« aus, wie Politbüromitglied Yul Jabour am Montag (Ortszeit) bei der wöchentlichen Pressekonferenz der Organisation in Caracas sagte. Er verglich den Cyberangriff auf das Stromsystem Venezuelas mit der 2010 von den USA gegen die iranische Energieversorgung durchgeführte Stuxnet-Attacke.

Washington weist die Anschuldigungen Maduros zurück, und auch die venezolanische Opposition macht jahrelange Misswirtschaft für die Situation verantwortlich. Guaidó rief seine Anhänger für Dienstag nachmittag ein weiteres Mal zu landesweiten Protesten auf. Erneut stieß sein Appell offenbar nur auf ein geringes Echo. Während die Deutsche Presseagentur von »Tausenden« Demonstranten sprach, zeigte der lateinamerikanische Nachrichtensender Telesur leere Straßen.

13. März 2019

Chinas kommunistisch geführter Kapitalismus und seine globale Bedeutung: Veranstaltung, Berlin, 12. April mit Prof. Dr.-Ing. Peter Brödner und Dr. Werner Rügemer

Freitag, d. 12. April Beginn: 19.00 h.
Evangelische Schule Berlin Zentrum (ESBZ-Schule), Wallstr.
32/Gebäude B
10179 Berlin (direkt an der U-Bahnstation „Märkisches Museum“)

PETER BRÖDNER ist u.a. in Sachen KÜNSTLICHE INTELLIGENZ (KI), BIG DATA
BIS HIN ZU INDUSTRIE 4.0 ein höchst profunder Sachkenner.
Sein großes Interesse gilt aber nicht nur deren
rasanten Technikentwicklungen, sondern ebenso deren Einbettung in
gesellschafts-politische Bezüge und Ziele. Technikentwicklungen sind
für PETER BRÖDNER eh erst richtig zu verstehen, wenn die jeweiligen
kultur-sozialen und wirtschaftlichen Bezüge aus deren
Entstehungsprozessen mit berücksichtigt werden.

Weitere Informationen zu über ihn und sein
breites und langes Engagement in Sachen Technik-, Arbeits- und
Organisationsgestaltung und seine ständige Suche nach alternativen
Lösungen zur Arbeitsteilung und zum Taylorismus betrifft,
s.a. https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Br%C3%B6dner [1]

WERNER RÜGEMER – Sein gerade erschienenes Buch:
“KAPITALISTEN DES 21. JAHRHUNDERTS – GEMEINVERSTÄNDLICHER ABRISS ZUM
AUFSTIEG DER NEUEN FINANZAKTEURE“ mit seinem CHINA-TEIL, kann als
aufklärende Lektüre und zu unserem Themenabend höchst passend, nur
nachdrücklich empfohlen werden.
http://werner-ruegemer.de/ [2]

13. März 2019

Altkanzler Schröder empört über „unverfrorene“ US-Erpressung im Huawei-Fall (Sputniknews)

Schröder sagte weiter, wenn er derzeit Kanzler wäre, würde er dafür streiten, „dass Europa eine relative Unabhängigkeit von der amerikanischen Außen- und Wirtschaftspolitik erreicht“. Man habe andere Interessen bezüglich China. „Wir haben auch andere Interessen bezogen auf Russland“, sagte Schröder, der auch Aufsichtsratschef bei Nord Stream ist. Russland sei als Markt wichtig für Deutschland. Es sei aber auch außenpolitisch nötig, die Nähe zu Moskau aufrechtzuerhalten: „Wir können uns einem Russland-Bashing nicht anschließen, wie das die Amerikaner von uns erwarten.“

weiterlesen hier:
https://de.sputniknews.com/politik/20190313324303554-altkanzler-schroeder-empoert-us-erpressung/

13. März 2019

Nach Blackout in Venezuela: China bereit zu Hilfe beim Wiederaufbau des Stromsystems

„China ist bereit, Venezuela Hilfe und technische Unterstützung beim Wiederaufbau des Energieversorgungssystems zu leisten“, sagte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lu Kang, bei einem Briefing am Mittwoch.

weiterlesen hier:
https://de.sputniknews.com/politik/20190313324304287-nach-blackout-in-venezuela-china-bereit-zu-hilfe-beim-wiederaufbau-des-stromsystems/

13. März 2019

Tulsi Gabbard: Stop Illegal Wars & Regimechange