Archive for Februar, 2019

20. Februar 2019

Der Dünger, der Kriege befördert und das Soziale erstickt. Das ist das Trauma, das Soldaten umbringt – und nicht nur Soldaten. (german-foreign-policy.com)

In den vergangenen 3 Jahren töteten sich mehr deutsche Soldaten von eigener Hand als im gesamten Zeitraum des Afghanistan-Einsatzes bei Gefechten, durch Anschläge und andere Kampfhandlungen starben. Die traumatisierten Bundeswehrsoldaten sind leidende Teilnehmer einer schweren kollektiven Verirrung… https://www.german-foreign-policy.com/textversion-kolumnen/no-3-februar-maerz-2019/

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20. Februar 2019

Krieg ist Terror. Der westliche „Krieg gegen den Terror“ richtete in Syrien mehr Schaden an als es jeder Terrorismus könnte. – von Karin Leukefeld (Rubikon)

Parallel zur Münchner Sicherheitskonferenz, auf der Staatsoberhäupter, Außen- und Verteidigungsminister, Diplomaten und Experten begleitet von Hunderten Journalisten aus aller Welt alljährlich über internationale Politik und Kriege debattieren, organisiert die Friedensbewegung seit 17 Jahren eine Friedenskonferenz. Die diesjährige Auftaktveranstaltung, das „Internationale Forum“ fand am 15. Februar im großen Saal des Alten Rathauses mit verschiedenen Vorträgen statt. Dr. Erhard Crome vom WeltTrends-Institut sprach zu der Frage „EU-USA-Russland. Konfrontation oder Kooperation“. Der ehemalige Datenschutzbeauftragte Peter Schaar sprach über die „Trügerische Sicherheit. Terrorangst und Demokratie“. Die freie Korrespondentin im Mittleren Osten und Rubikon-Autorin Karin Leukefeld sprach über die Folgen des Anti-Terror-Krieges am Beispiel Syrien. Rubikon dokumentiert diesen Vortrag.
Hier zum Text und den Fotos: https://www.rubikon.news/artikel/krieg-ist-terror

Auszug:
(…)
Krieg gegen den Terror ist Krieg.
Zumeist ist es ein Vorwand, um eigene Interessen gegen andere durchzusetzen. Anstatt zu versuchen sich mit denen, die andere Interessen haben, zu einigen wie man das, was es gibt, teilen kann.
Dabei wird ein Land zerstört, politisch isoliert durch „einseitige wirtschaftliche Strafmaßnahmen“, wie die EU ihre Wirtschaftssanktionen gegen Syrien nennt. Die Sanktionen sind „eine andere Art von Krieg“. Sie treffen jeden Syrer und übrigens auch diejenigen, die ihnen beim Aufbau helfen wollen.
Die Menschen werden vertrieben, gedemütigt, verletzt, gegeneinander aufgehetzt, gespalten. Man nimmt ihnen Vertrauen, zerstört Pläne und die Hoffnung auf eine gute Zukunft.
Kämpfer, die früher Möbel gebaut, Hosen genäht, Fahrräder repariert oder studiert haben, haben acht Jahre lang Waffen getragen. Waffen und Milizen gibt es heute genug und sie werden bezahlt. Aber wo gibt es Arbeit ohne Waffen?
Die Natur wird zerstört. Das kulturelle Erbe Syriens wird geplündert, gestohlen und auf internationalen Märkten illegal versilbert.
Ein Jahr Krieg bedeutet mindestens sieben Jahre für den Wiederaufbau. Ja, die Folgen des „Krieges gegen den Terror“ lassen sich in Statistiken, Studien, Zahlen auflisten. Doch Zahlen und Listen beschreiben nicht, was Krieg bedeutet.
Das wissen nur die Menschen, die Krieg erleben. Die Folgen des Krieges haben ein menschliches Gesicht. Es ist nicht für jemanden und es ist nicht gegen jemanden. Es sagt nur: Frieden.
In Syrien, in den Flüchtlingslagern, auch hier in Deutschland.

20. Februar 2019

Migration – Vorteil für alle? Kampf gegen ungleiche Lebensbedingungen statt Massenmigration – Sabine Kebir im Gespräch mit dem Wiener Sozial- und Wirtschaftshistoriker Hannes Hofbauer (Weltnetz TV)

 

Der Wiener Sozial- und Wirtschaftshistoriker Hannes Hofbauer hat ein Buch zum Thema ´Kritik der Migration` geschrieben, in dem er das Phänomen selber hinterfragt und auch die Ideologien, mit denen es in den sog. „Leitmedien“ behandelt wird. Im Gespräch mit Sabine Kebir stellt er klar, dass Migration zwar eine Konstante in der Menschheitsgeschichte ist, aber keine Bedingung menschlichen Lebens. Vielmehr verlassen Menschen ihren angestammten Lebensraum nur, wenn ihre Perspektiven durch Kriege, politische Verfolgung, Umweltzerstörung oder schlechte Wirtschaftslage schrumpfen. In den Medien herrscht der Tenor vor, dass Arbeitsmigration in der Moderne die Normalität sei und den Wohlstand des Empfängerlandes als auch der Migranten mehre. Auf dieser Prämisse beruht der Migrationspakt der UNO und die Arbeitnehmerfreizügigkeit in der EU, die seit dem Zusammenbruch des Ostblocks zur Migration von Millionen Menschen aus dem deindustrialisierten Osteuropa ins wirtschaftlich stärkere Westeuropa führte. Kaum beleuchtet wird, dass die Altenpflegerin aus Rumänien, die den Pflegenotstand westeuropäischer Familien behebt, zu Hause als Mutter, Partnerin oder auch als Pflegerin der eigenen Eltern fehlt. Da das Einkommensverhältnis z.B. für qualifizierte Fachkräfte wie Ärzten und Ingenieuren innerhalb der EU (und auch im Verhältnis Afrika-EU) etwa 1:10 ist, was zum sog. braindrain führt, verlieren die ärmeren Länder auch auf der makroökonomischen Ebene, während die reicheren Länder enorme Ausbildungskosten sparen. IWF und Weltbank empfehlen mittlerweile Osteuropa, den fehlenden Fachkräftemangel durch Import von außereuropäischen Arbeitskräften auszugleichen. Während Rumäninnen in Spanien Erdbeeren pflücken, treten in der rumänischen Bekleidungsindustrie heute tausende Frauen aus den Philippinen die Arbeit mit Verträgen an, die sie in ein System der Schuldknechtschaft zwingen, das den Einwanderungsbedingungen in die USA im 19. Jahrhundert ähnelt.

https://weltnetz.tv/video/1789-migration-vorteil-fuer-alle

20. Februar 2019

Dick Cheney: Revolutionär für die Superreichen – Ein bemerkenswerter neuer Film (Nachdenkseiten)


Tobias Riegel, 20. Februar 2019

Ein bemerkenswerter neuer Film porträtiert den „mächtigsten Vize-Präsidenten aller Zeiten“, Dick Cheney, als den eiskalten Zyniker, der er ist. Die wirkungsvolle und oscarnominierte Produktion „Vice – Der zweite Mann“ führt in die Abgründe der Bush-Ära zurück.

Es ist ein Strudel aus politischer Korruption, militärischer Skrupellosigkeit und persönlichem Machthunger: Man kann die laut einem neuen Hollywood-Film von einer Gruppe um Ex-US-Vizepräsident Dick Cheney verübten Kriegsverbrechen, Rechtsbeugungen und Schmutzkampagnen gar nicht aufzählen, so viele sind es: Dazu gehören unter anderem Angriffskriege, Folter, illegale Überwachung und Finanz-Deregulierungen.

„Vice – Der zweite Mann“ von Adam McKay (ab Donnerstag im Kino) ist ein Film über diese Abgründe – und über Masken: filmische und reale. Zum einen ist die optische Verwandlung des US-Schauspielers Christian Bale in den ehemaligen US-Vize-Präsidenten Cheney atemberaubend. Zum anderen verstand es wohl kaum ein Politiker ähnlich gut, seinen zynischen und zügellosen Charakter hinter der Maske des langweiligen Verwalters zu verstecken wie eben jener Dick Cheney. McKay stellt das Motto eines anonymen Verfassers voran: „Hütet euch vor dem schweigsamen Mann. Während andere sprechen, beobachtet er. Während andere handeln, plant er. Wenn die anderen ruhen, schlägt er zu.“

weiter hier: https://www.nachdenkseiten.de/?p=49470

20. Februar 2019

Maidan: Sabotierte Untersuchungen „Den meisten Maidankämpfern wurde in den Rücken geschossen“.  Interview mit dem Maidanforscher Ivan Katchanovski. (Rubikon)

von Stefan Korinth

Genau fünf Jahre nach dem Massaker an Aufständischen und Polizisten auf dem Maidan erklärt der ukrainischstämmige Politikwissenschaftler Ivan Katchanovski im Interview mit dem Rubikon wie und warum die Ermittlungen der ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft sabotiert werden. Sichergestellte Gewehrkugeln, Helme und Schilder der Getöteten, Aufnahmen von Überwachungskameras und viele weitere Beweisstücke verschwanden im Verlauf der Untersuchung. Laut Katchanovski hat der amtierende Generalstaatsanwalt ein persönliches Interesse am Scheitern der Ermittlungen. Und auch das Interesse westlicher Medien am Fortgang der Kriminaluntersuchung ist bemerkenswert gering. Das Interview führte Stefan Korinth.
Hierhttps://www.rubikon.news/artikel/sabotierte-untersuchungen

20. Februar 2019

Transatlantiker in Sorge vor Deutschlands Zukunft ohne US-Führung (RT Deutsch)

Der Geist ist aus der Flasche und lässt sich schwer wieder einfangen: Die Sorge um Deutschlands Zukunft ohne starken Beschützer treibt die Nervosität auch in eine Veranstaltung der Deutschen Atlantischen Gesellschaft. Die deutsche Botschafterin in Washington kam als Ehrengast.

von Zlatko Percinic, 20.02.2019

weiterlesen hier: https://deutsch.rt.com/meinung/84569-sorge-vor-deutschen-zukunft-ohne/

20. Februar 2019

Imperialist Regimechange in Ukraine and Venezuela

20. Februar 2019

The Faces of North Korea – A Film by Andre Vltchek

 

http://asia-africa-productions.weebly.com

http://andrevltchek.weebly.com/films.html

20. Februar 2019

Vom Dach gestoßen: Bürgerrechtler berichtet von brutaler Massenhinrichtung in Syrien von Jugendlichen und Bürgern, die der Homosexualität beschuldigt wurden (Sputniknews)

 

Die Terrororganisation Dschabhat an-Nusra* hat in der syrischen Provinz Idlib mehr als 60 Menschen, darunter Jugendliche, hingerichtet. Das teilte der Chef des Syrischen Netzwerkes für Menschenrechte (SNHR), Ahmad Kasem, am Mittwoch mit.

„Die Hinrichtungen von Jugendlichen und Bürgern, die der Homosexualität beschuldigt wurden, sind schrecklichste Verbrechen gegen die Menschenrechte“, sagte Kasem.

weiterlesen hier:
https://de.sputniknews.com/politik/20190220324039132-syrien-terroristen-hinrichtung-homosexuelle/

20. Februar 2019

Politik der verbrannten Erde – Syrien steht wegen der neuen Sanktionen von EU und USA laut Einschätzung von Experten vor einem offenen Wirtschaftskrieg (german-foreign-policy.com)

 

(Eigener Bericht) – Syrien steht wegen der neuen Sanktionen von EU und USA laut Einschätzung von Experten vor einem offenen Wirtschaftskrieg. Wie es in einer aktuellen Analyse des European Council on Foreign Relations (ECFR) heißt, sind durch die Boykottmaßnahmen vor allem „die verwundbarsten Menschen in der syrischen Bevölkerung“ von katastrophalen Folgen bedroht. Die Sanktionen gegen Syrien werden schon seit Jahren international scharf kritisiert. Bereits im Jahr 2016 hieß es bei den Vereinten Nationen, es handle sich um „das komplizierteste und am weitesten reichende Sanktionsregime, das jemals verhängt wurde“; UN-Mitarbeiter urteilten, nicht der Krieg, sondern die Sanktionen des Westens seien „der Hauptgrund“ für den Kollaps des syrischen Gesundheitssystems. Nachdem Brüssel jetzt die Maßnahmen sogar noch ausgeweitet hat, ist Washington dabei, Sanktionen zu verhängen, die sich gegen sämtliche Unternehmen und Länder richten, die Staatsprojekte zum Wiederaufbau Syriens unterstützen. Beim ECFR ist von einer „Politik der verbrannten Erde“ die Rede.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7866/

20. Februar 2019

In Countries Destroyed by the West, People Should Stop Admiring the U.S. and Europe – War Propaganda and the Fundamentalism of Western Media Control – by Andre Vltchek

Andre Vltchek is a philosopher, novelist, filmmaker and investigative journalist. He has covered wars and conflicts in dozens of countries. 

read the article here:

https://www.globalresearch.ca/in-countries-destroyed-by-the-west-people-should-stop-admiring-the-u-s-and-europe/5668956

20. Februar 2019

Yellow Vests and Red Unions Strike Together – By Richard Greeman (Global Research)

On Tuesday, February 5, as the government of Emmanuel Macron pushed harsh repressive laws against demonstrators through the National Assembly, the Yellow Vests joined with France’s unions for the first time in a day-long, nation-wide “General Strike.”

read the article here:

https://www.globalresearch.ca/yellow-vests-and-red-unions-strike-together/5669085

20. Februar 2019

Pressemitteilung der U.S. Army Europe zur Rotation einer weiteren Kampfeinheit der U.S. Army aus den USA nach Osteuropa

(Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein)

Wir haben die Pressemitteilung der U.S. Army Europe übersetzt.

Hier lesen: http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP02219_200219.pdf

20. Februar 2019

Roger Waters, Pink Floyd, critica concierto „Venezuela Aid Live“ en Cúcuta (ESPAÑOL)

19. Februar 2019

Impressionen von der ersten „Buntwesten“-Demo in Berlin (RT Deutsch)

Aus Solidarität mit den französischen Gelbwesten haben sich am Samstag in 16 deutschen Städten tausende Menschen zur Aktion #BunteWesten versammelt. Auch in Berlin haben sich mehrere Basisgruppen von „Aufstehen“ zusammengefunden, um ihren Unmut auf die Straße zu tragen.
Unter dem Motto „Wir sind Viele. Wir sind vielfältig. Wir haben die Schnauze voll!“ startete die Veranstaltung mit einer Kundgebung am Potsdamer Platz. Verschiedene Redner stellten die Positionen der „Buntwesten“ vor. Man distanziere sich von jeglicher Gewalt und wolle friedlich gegen die deutsche Regierungspolitik demonstrieren. Nicht das Thema Migration, sondern soziale Fragen sollten im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte stehen.

weiterlesen:
https://deutsch.rt.com/inland/84516-impressionen-von-ersten-buntwesten-demo/

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