Venezuela: Ein Massaker, über das die westliche Welt nicht redet. Vor 30 Jahren ereignete sich der berüchtigte Caracazo, der zum Aufstieg der bolivarianischen Bewegung führte. (Heise.de)

Das Massaker am 27. Februar 1989 in der venezolanischen Hauptstadt ging als „Caracazo“ in die Geschichte ein.
Ohne den „Caracazo“ wären Chavez und die bolivarianische Bewegung wohl kaum im Land so stark geworden, dass sie in den letzten zwei Jahrzehnten nicht nur die Geschichte Venezuelas, sondern ganz Südamerikas mitbestimmen konnte. Chavez wurde 1992 durch einen fehlgeschlagenen Putschversuch bekannt, wo er es schaffte, trotz der Niederlage des Coups als politischer Sieger aus der Situation hervorzugehen.

In einem Spiegel-Bericht von 1992 werden die Anfänge der bolivarianischen Bewegung gut beschrieben. Während die für den Militärputsch Verantwortlichen in Haft waren, wuchs die Unterstützung in der Bevölkerung.

In Kneipen und Geschäften hängen verbotene Flugblätter des „Movimiento Revolucionario Bolivariano“ (Revolutionäre Bolivar-Bewegung), wie sich die Rebellen unter Berufung auf den Nationalhelden nennen. Als die Regierung vor kurzem die Ausstrahlung eines Fernseh-Interviews mit dem Rebellenchef verbot, kam es in Caracas zu Tumulten. „Chavez hat die Parteienherrschaft, die einzige Diktatur, die dieses Volk kennt, angegriffen. Jeder kann sich mit ihm identifizieren“, sagt der angesehene Journalist Jose Vicente Rangel, der den Oberstleutnant heimlich im Gefängnis befragt hatte.

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