Italien blockiert die EU-Anerkennung des selbsternannten venezulanischen „Übergangspräsidenten“

Wegen der Haltung Italiens konnten die Außenminister der EU-Länder bei ihrem Treffen in Bukarest am 31. Januar keine gemeinsame Entscheidung treffen. Deshalb wurde der Anführer der venezolanischen Opposition nicht als Interimsstaatschef anerkannt. Es wurde darauf verwiesen, dass jedes der 28 EU-Länder berechtigt sei, diesen Schritt eigenständig zu tun.

Wegen der fehlenden Einmütigkeit sei Guaidó als „Übergangspräsidenten“ laut den EU-Regeln annerkannt worden.
Dies meldete die Agentur ANSA unter Verweis auf europäische Diplomatenkreise.

Den Vorschlag, Guaidó als „Übergangspräsidenten“ bis zur Durchführung neuer Wahlen anzuerkennen, hatte Schweden eingebracht.

http://www.ansa.it/sito/notizie/mondo/2019/02/01/venezuela-guaido-70-giovani-uccisi-in-una-settimana-_2a8a91f0-4c42-4d11-9501-0359b7d9d2ff.html