Gysi kommentiert: Ehemaliger Präsident der Republik Ecuador, Rafael Correa vor dem Exekutivkomitee der Europäischen Linken – In Venezuela werden die Entwicklungen von den USA und anderen organisiert.

Am 26. Januar 2019 sprach der ehemalige Präsident der Republik Ecuador, Rafael Correa, vor dem Exekutivkomitee der Europäischen Linken.

Er wiess darauf hin, dass es in Lateinamerika derzeit eine konservative Verschiebung gibt, die von den USA mitorganisiert und unterstützt wird. Die Vorwürfe gegen den ehemaligen brasilianischen Präsidenten Lula und ihn waren konstruiert und falsch. Rechtsstaatlichkeit und Demokratie würden ernsthaft verletzt. Ziel ist es, Menschen wie Lula und ihn davon abzuhalten, wieder zu Wahlen anzutreten, weil die Konservativen wissen, dass beide die Wahlen fast sicher gewinnen würden.

Wenn Lula und er solche Verstöße gegen die Rechtsstaatlichkeit und die Demokratie begangen hätten, gäbe es ernsthafte Proteste der EU und anderer Nationalstaaten. Aber diese schweigen.

In Venezuela wenden die Entwicklungen jetzt von den USA und anderen organisiert. Aber nicht gegen die antidemokratische und selbsternannte Interimspräsidentschaft, sondern gegen den demokratisch legitimierten Präsidenten (Maduro) und zwar seitens der USA und der wichtigsten europäischen Staaten.
Der Präsident der Europäischen Linken, Gregor Gysi, äußerte, dass der konservative Verstoß gegen die Rechtsstaatlichkeit und auch die undemokratische Wende in Venezuela nicht nur von der Union, sondern auch vom sozialdemokratischen Außenminister Deutschlands, Heiko Maas betrieben wird und noch dazu auf Betreiben der Bildzeitung. „Wie weit will die SPD mit der Verzerrung ihrer ursprünglichen Werte gehen, frage ich.“ sagte Gysi.