Großbritannien vernichtet Beweise seiner Kriegsverbrechen in Afrika und Asien (Sputniknews)

Wladimir Kornilow, 24.01.2019

Das britische Außenministerium hat ohne großes Aufsehen zugegeben, dass es sich mit der Vernichtung von Informationen über Kriegsverbrechen befasst, die von Streitkräften und Spezialeinsatzkräften des Königreichs begangen wurden.

Vor einigen Tagen mussten Vertreter des Außenamts in London bestätigen, dass Hunderte Unterlagen vernichtet worden sind, die mit dem fraglichen Vorgehen der Briten bei der Unterdrückung eines Tamilen-Aufstands auf Sri Lanka zusammenhingen. Doch die britischen Medien bringen keine Berichte zu diesem Thema – sie haben offenbar andere Sorgen.

Die britischen Machenschaften in Afrika und Asien deckte die Zeitung „Morning Star“ auf, die früher als „Sprachrohr“ der britischen Kommunisten galt. Sie erlebt derzeit eine Renaissance und unterstützt die Labour-Party mit Jeremy Corbyn an der Spitze. Vor einigen Tagen veröffentlichte die Zeitung einen Bericht, in dem das Foreign Office einräumt, dass fast 400 Dateien mit Dokumenten vernichtet worden waren, die Informationen über die Rolle der britischen Geheimdienste bei der Niederschlagung des Tamilen-Aufstandes auf Sri Lanka enthielten. Darüber hatten bis zuletzt nur Massenmedien auf Sri Lanka berichtet.

weiter hier:

https://de.sputniknews.com/kommentare/20190124323703278-grossbritannien-kriegsverbrechen-taeschung/