Archive for Januar 24th, 2019

24. Januar 2019

Venezuelan opposition crowns ‘interim president,’ blessed by Trump (il manifesto)

The new leader of the National Assembly, Juan Guaidó, declared himself the acting president of Venezuela during street protests Wednesday. The move could mark a turning point in the political and economic crisis.

more:

https://global.ilmanifesto.it/venezuelan-opposition-crowns-interim-president-blessed-by-trump/

 

24. Januar 2019

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: “THE DRONES QUILT PROJECT”  (Deutsch: US-Patchworkdecken zum Drohnenkrieg) Samstag, den 26. Januar

https://bit.ly/2sLptSQ

Samstag, den 26. Januar, 16-18 Uhr
TREFFPUNKT: Möckernkiez 2, 10963 Berlin (Siehe Karte)
Bus M19, U7 Yorckstraße, U1 Möckernbrücke, S1, 2, 25, 26 Yorckstraße
(TIPP: Neben Yorckstraße 26 gegenüber Katzbachstraße gibt es eine Treppe, die in die Genossenschaft führt; gleich links ist der Treffpunkt.)

Beigefügt ist eine kurze Beschreibung, warum die Ausstellung gerade in Deutschland in diesem Jahr relevant ist. Nach einer zehnjährigen Auseinandersetzung wird der Bundestag vermutlich in 2019 entscheiden, ob für Bundeswehr-Drohnen Bewaffnung angeschafft wird.  Eine große gesellschaftliche Debatte über das Bewaffnungs-Vorhaben der Bundesregierung ist dringend notwendig: Die Mehrheit der deutschen Bevölkerung war immer gegen die Killer-Drohnen!

Deswegen wollen wir in diesem Jahr “The Drones Quilt Project“ als Wanderausstellung anbieten. Wir wollen das Projekt hier in Berlin und in ganz Deutschland ausstellen: Bei Publikumsveranstaltungen klein und groß (wie Kirchentag), für Rathäuser, für Gewerkschaftszentralen, für Schulen und Universitäten, und mehr.  Eure Ideen hierzu sind gefragt!

24. Januar 2019

Venezolanische Armee stellt sich gegen US-unterstützten Putsch und hält zu Maduro (RT)

„Die Soldaten der Heimat akzeptieren keinen Präsidenten, der durch obskure Interessen durchgesetzt oder selbst proklamiert wird“, sagte Padrino Lopez auf seinem Twitter-Account und fügte hinzu, dass die Streitkräfte die venezolanische Verfassung und nationale Souveränität verteidigen werden.

weiter hier:

https://deutsch.rt.com/amerika/83010-venezolanische-armee-halt-an-maduro-fest/

24. Januar 2019

Die Europäische Union erkennt den Oppositionellen Juan Guaidó nicht an.

https://www.fr.de/politik/venezuela-fordert-neuwahlen-11474202.html?utm_medium=Social&utm_source=Twitter#Echobox=1548368288

24. Januar 2019

Die Verbannung der Wahrheit Seymour Hersh beklagt in seinen Memoiren den Tod des Investigativjournalismus. – von Chris Hedges (Rubikon)

Seymour Hersh ist einer der renommiertesten Investigativreporter seiner Zeit: So deckte er zahlreiche Vergehen der US-Regierung und des Militärs auf, darunter das Massaker von Mỹ Lai, die Abhöraffäre um Henry Kissinger oder die Lügen über die Ermordung Bin Ladens. Doch während er Politikern, Konzernen und den eigenen Redakteuren im Kampf um die Wahrheit die Stirn bot, sah er sich immer häufiger mit einem zweifelhaften Aspekt seines Berufsstandes konfrontiert: geheimen Übereinkünften mit den Mächtigen. In seinen Memoiren beklagt Hersh, was diese Anbiederung durch die Medien bedeutet: den Tod des Investigativjournalismus.

Der Investigativreporter Seymour Hersh beschreibt in seinen Memoiren mit dem Titel „Reporter“ einen Moment, in dem er als junger Journalist zufällig mithörte, wie ein Chicagoer Polizist den Mord an einem Afroamerikaner zugab. Der ermordete Mann war von der Polizei fälschlicherweise als Verdächtiger bei einem Überfall dargestellt worden, der erschossen worden sei, als er versucht habe, seiner Verhaftung zu entgehen. In verzweifelter Hektik rief Hersh seinen Redakteur an, um zu fragen, was er tun solle.
„Der Redakteur hielt mich dazu an, nichts zu tun“, schreibt er. „Es stünde mein Wort gegen das all der beteiligten Polizisten, und sie würden mich alle der Lüge bezichtigen. Die Botschaft war klar: Ich hatte keine Story. Doch natürlich hatte ich eine.“ Er beschreibt sich selbst als „voller Verzweiflung angesichts meiner Schwäche und der Schwäche eines Berufsstandes, der mit Kompromissen und Selbstzensur so leichtfertig umging“.

Hersh, der beste Investigativreporter seiner Generation, deckte das Chemiewaffenprogramm des US-Militärs auf, das tausende Soldaten und Freiwillige, darunter Pazifisten der Siebenten-Tags-Adventisten, als menschliche Versuchskaninchen benutzte, um die Auswirkungen biologischer Agenzien wie Tularämie, Gelbfieber, Rifttalfieber und der Pest zu messen.
Er brachte die Geschichte des Massakers von Mỹ Lai ans Licht. Er enthüllte die Abhöraktion Henry Kissingers gegen seine engsten Unterstützer im Nationalen Sicherheitsrat (NSC) sowie gegen Journalisten, die Finanzierung gewalttätiger extremistischer Gruppen durch die CIA zum Sturz des chilenischen Präsidenten Salvador Allende, das Ausspionieren einheimischer Regimekritiker in den USA durch die CIA, die sadistischen Foltermethoden amerikanischer Soldaten und beauftragten Personals im irakischen Abu-Ghraib-Gefängnis, und die Lügen der Obama-Regierung bezüglich des Überfallkommandos, das Osama Bin Laden tötete.

Doch er beginnt seine Memoiren mit dem — jedem Reporter vertrauten — aufrichtigen Geständnis, dass es von den Mächtigen verübte Verbrechen und Ereignisse gibt, über die man nie schreibt, jedenfalls nicht, wenn man seinen Job behalten will. In seinem Buch beklagt er unter anderem seine Entscheidung, einem Bericht nicht nachzugehen, den er erhalten hatte und der Präsident Richard Nixon beschuldigte, seine Frau Pat geschlagen zu haben, sodass sie in einer Notaufnahme in Kalifornien landete.

Verfolgung der Gewissenhaften
Reporter, die gemeinsam mit Militäreinheiten in den Irak und nach Afghanistan reisen, werden regelmäßig Zeugen von Gräueltaten und oft auch von Kriegsverbrechen, die das US-Militär verübt, doch sie wissen, dass ihr Zugang von ihrem Schweigen abhängt. Diese geheime Übereinkunft zwischen der Presse und den Mächtigen ist ein grundlegender Bestandteil des Journalismus, einer, den selbst jemand so Mutiges wie Hersh zumindest ein paar Mal zu akzeptieren gezwungen war.

Und doch kommt der Moment, in dem Journalisten — jedenfalls die guten — sich entscheiden, ihre Karrieren der Wahrheit zu opfern. Hersh, der die Verbrechen des späten Imperiums unerbittlich aufzeichnete, darunter die weitverbreitete Anwendung von Folter, willkürliche Militärangriffe auf Zivilisten sowie gezielte Ermordungen, wurde aus diesem Grund praktisch auf die schwarze Liste der amerikanischen Medien gesetzt. Und der Verlust seiner Stimme — er arbeitete für die New York Times und später für den New Yorker — ist ein Beweis dafür, dass die Presse, die schon immer ihre Fehler hatte, nun durch die Macht der Unternehmen kastriert wird.

Hershs Memoiren erzählen ebenso viel von seiner bemerkenswerten Karriere wie vom Tod des Investigativjournalismus und der Verwandlung von Nachrichten in eine nationale Reality-TV-Show, die von Gerüchten, Beschimpfungen, offiziell genehmigten Narrativen und Enthüllungen sowie Unterhaltung lebt. 
Hier weiterlesen: 
https://www.rubikon.news/artikel/die-verbannung-der-wahrheit

24. Januar 2019

Großbritannien vernichtet Beweise seiner Kriegsverbrechen in Afrika und Asien (Sputniknews)

Wladimir Kornilow, 24.01.2019

Das britische Außenministerium hat ohne großes Aufsehen zugegeben, dass es sich mit der Vernichtung von Informationen über Kriegsverbrechen befasst, die von Streitkräften und Spezialeinsatzkräften des Königreichs begangen wurden.

Vor einigen Tagen mussten Vertreter des Außenamts in London bestätigen, dass Hunderte Unterlagen vernichtet worden sind, die mit dem fraglichen Vorgehen der Briten bei der Unterdrückung eines Tamilen-Aufstands auf Sri Lanka zusammenhingen. Doch die britischen Medien bringen keine Berichte zu diesem Thema – sie haben offenbar andere Sorgen.

Die britischen Machenschaften in Afrika und Asien deckte die Zeitung „Morning Star“ auf, die früher als „Sprachrohr“ der britischen Kommunisten galt. Sie erlebt derzeit eine Renaissance und unterstützt die Labour-Party mit Jeremy Corbyn an der Spitze. Vor einigen Tagen veröffentlichte die Zeitung einen Bericht, in dem das Foreign Office einräumt, dass fast 400 Dateien mit Dokumenten vernichtet worden waren, die Informationen über die Rolle der britischen Geheimdienste bei der Niederschlagung des Tamilen-Aufstandes auf Sri Lanka enthielten. Darüber hatten bis zuletzt nur Massenmedien auf Sri Lanka berichtet.

weiter hier:

https://de.sputniknews.com/kommentare/20190124323703278-grossbritannien-kriegsverbrechen-taeschung/

24. Januar 2019

„Wir werden Venezuela unterstützen“: Russland warnt USA vor militärischer Intervention – Moskau werde an der Seite von Venezuela stehen, um seine Souveränität und den Grundsatz der Nichteinmischung in seine inneren Angelegenheiten zu schützen. (RT)

Russland hat die Vereinigten Staaten am Donnerstag davor gewarnt, militärisch in Venezuela einzugreifen.

weiter hier:

https://deutsch.rt.com/amerika/83021-wir-werden-es-unterstutzen-russland-warnt-usa-miltarische-intervention-venezuela/

24. Januar 2019

Putsch in Venezuela könnte Bürgerkrieg auslösen

24. Januar 2019

#Aufstehen in Solidarität mit Venezuela #WeAreMaduro #NoAlGolpe

24. Januar 2019

A Call for International Solidarity with Russia, Syria, Iran, China, Venezuela, Cuba, Bolivia, Palestine and all nations that stand for Peace & Diplomacy.

Our world stands at a critical and dangerous juncture. The destructive policy of unilateral military intervention and illegal regime change promoted and practiced by the U.S., NATO and its allies has led to the possibility of a military confrontation between nuclear-armed nations that could trigger a new World War.

Based on our original 2016 Multipolar Declaration against War, this is an urgent call to all nations, organizations, movements and individuals worldwide, to support the principles of peace and sovereignty. We must join together as an international network that seeks to avert disaster by strengthening Multipolar cooperation, diplomacy, the rule of law, and truth in media – categorically rejecting interventionism and unilateral aggression.

The West‘s aggressive propaganda campaign against Russia and its other perceived enemies has reached dangerous proportions.

The current tensions over unproven allegations from the West blaming Russia of using nerve agents, or the Syrian government of using chemical weapons against their own people, and against Iran to still work on a nuclear weapons program, continues to escalate into an international crisis with severe global consequences.

Despite no evidence to back their accusations, an international alliance of Western governments, Mainstream Media, disingenuous NGO‘s and other entities continues to increasingly support the use of threats, sanctions and even military attacks against sovereign nations with no end in sight.

This deceptive smear campaign is only the latest in the West‘s ongoing information war against not only Russia, but also Syria, China, Iran, Venezuela, North Korea, Cuba and other targeted nations that dare to exercise their own sovereignty.

This propaganda war is also most dramatically manifested in Syria where the West has repeatedly accused Russia of helping theSyrian government ‘‘gas its own people‘‘ and ‘‘target civilians,‘‘ despite no investigations being carried out and no evidenceforthcoming. The US, the UK and France have even conducted military strikes using alleged chemical weapon attacks by Damascusas a pretext. Everything points to a choreographed script to impugn both Moscow and Damascus as rogue states and internationalpariahs.

Whether branding any targeted nations ‘‘undemocratic regimes‘‘ ruled by ‘‘murderous dictators,‘‘ or falsely accusing them of ‘‘meddling,‘‘ ‘‘aggression‘‘ or ‘‘genocide,‘‘ this pattern of demonization through the use of disinformation and outright blatant lies is fed to the public to advance the West‘s true objective: global hegemony.

The West‘s outrageous duplicity and reckless provocations risk pushing the world toward a dangerous new Cold War, or worse, a direct military confrontation that could spiral out of control and inadvertently lead to nuclear war and global annihilation.

In light of these grave dangers to humanity, We, as concerned global citizens, are taking a stand and calling for all peace-loving individuals, groups, organizations, political entities and nations worldwide to:

  • Express strong, solidarity and support for Russia, China, Iran, Syria, Iraq, Venezuela, Bolivia, Cuba, Palestine, and any other nations targeted by Western aggression. Though the policies of these nations are open to criticism, fairness must be applied equally, and the sovereignty of all nations must always be respected.
  • Strongly support and endorse the state media networks of Russia, China, Iran, Venezuela, Bolivia (i.e. Russia’s RT NewsNew China TV, Iran’s Press TVHispanTV, and Latin America’s TelesurTV) and other resistant nations. Though imperfect, it is of utmost importance to promote these and other international media viewpoints outside of the Western MSM narrative.
  • Strongly support and promote reputable and respected alternative media sources and independent journalists, including the few courageous journalists who are still working within the mainstream media, in order to counter the MSM‘s worldwide propaganda machine and break its hegemony and its narratives and censorship.
  • Categorically oppose and firmly denounce the reckless, illegal behavior from the West and its allies in the MSM that vilifies sovereign nations and world leaders to promote regime change and incite worldwide conflict.
  • Oppose the manipulation of media by the MSM, the criminalization of dissent and free speech, and the growing practice of censorship on the internet by social media companies at the behest of Western governments.
  • Demand that all Western-allied nations and their leaders respect and follow international law and the principles of sovereignty, non-interference and non-aggression, as indicated by the UN Charter.
  • Support, strengthen and promote organizations, multilateral institutions and global alliances outside the orbit of the West‘s influence that promote international peace, cooperation, diplomacy and development (BRICS, EEU, SCO, AIIB, NAM (Non Alligned Movement), ALBA, CELAC, etc).

This call for solidarity is meant to build new roads of communication and cooperation, and to empower nations and the public with vital, critical information in order to counter the intense disinformation campaign that MSM and the West have initiated.

Drawing from the lessons of colonialism and war, it is more urgent than ever to stand united with all nations that oppose militarism, fascism & racism.

In solidarity, we wish to amplify the message of peace and justice, in order to counter the rogue forces of Western hegemony, and bring about a transition to a multipolar world where all nations and peoples can live together in harmony.

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published @ Coop Anti-War Cafe Berlin by Heinrich Buecker, Al Leger & Elke Zwinge-Makamizile, April 6, 2018

Critical Media, News and Initiatives here

to endorse this appeal please send a mail directly to email@hbuecker.net


 

We are supporting this appeal:

See the list of signatories here:

http://multipolar-world-against-war.org/2019/01/24/international-solidarity/

24. Januar 2019

Aufruf für internationale Solidarität mit Russland, Syrien, Iran, China, Venezuela, Kuba, Bolivien, Palästina und allen Ländern die für Frieden und Diplomatie eintreten (April 2018)

screenhunter 2005

Die Welt steht an einem kritischen und gefährlichen Wendepunkt. Die zerstörerische Politik der einseitigen militärischen Interventionen und der illegalen Regimewechsel, die von den USA, der NATO und ihren Verbündeten gefördert und praktiziert wird, hat zur Möglichkeit einer militärischen Konfrontation zwischen atomar bewaffneten Staaten geführt, die einen neuen Weltkrieg auslösen könnte.

Basierend auf unserer Erklärung „Multipolare Welt gegen Krieg“ aus 2016 ist dies ein dringender Aufruf, der sich an alle Nationen, Organisationen, Bewegungen und Einzelpersonen weltweit richtet, die Prinzipien von Frieden und Souveränität zu unterstützen. Wir müssen uns zu einem internationalen Netzwerk zusammenschließen, das durch die Stärkung multipolarer Kooperation, durch Diplomatie, Rechtsstaatlichkeit und durch Ehrlichkeit in den Medien eine Katastrophe abzuwenden sucht – in kategorischer Ablehnung von Interventionismus und einseitiger Aggression.

Die aggressive Propaganda des Westens gegen Russland und andere vermeintlichen Feinde hat gefährliche Ausmaße angenommen.

Die gegenwärtigen Spannungen wegen unbewiesener westlicher Vorwürfe gegen Russland, Nervengift gegen einen Ex-Spion eingesetzt zu haben, gegen die syrische Regierung, chemische Waffen gegen ihr eigenes Volk einzusetzen, und gegen den Iran, weiter an einem Atomwaffenprogramm zu arbeiten, eskalieren zu einer internationalen Krise mit schwerwiegenden globalen Konsequenzen.

Obwohl es keinerlei Beweise für ihre Vorwürfe gibt, unterstützt eine internationale Allianz westlicher Regierungen, Mainstream-Medien und anderer Organisationen weiterhin den Einsatz von Drohungen, Sanktionen und sogar militärischen Angriffen gegen souveräne Nationen, ohne dass ein Ende abzusehen wäre.

Diese Hetzkampagne ist nur die letzte Episode eines andauernden Informationskriegs, der nicht nur gegen Russland, sondern auch gegen Syrien, China, Iran, Venezuela, Nordkorea, Kuba und andere Zielnationen gerichtet ist, die es wagen, ihre eigene Souveränität auszuüben.

Dieser Propagandakrieg manifestiert sich in dramatischer Weise auch in Syrien, wo der Westen Russland wiederholt beschuldigt hat, der syrischen Regierung dabei zu helfen, „ihr eigenes Volk zu töten“ und „Zivilisten zu beschießen“, obwohl keine Ermittlungen durchgeführt werden und keine Beweise vorliegen. Die USA, das Vereinigte Königreich und Frankreich haben sogar Militärschläge ausgeführt unter dem Vorwand Damaskus hätte angeblich Giftgas eingesetzt.

Alles deutet auf eine choreographierte Kampagne hin, die sowohl Russland als auch Syrien als Schurkenstaaten und internationale Parias verunglimpfen soll.

Egal ob es darum geht, die „undemokratischen Regime“ der ins Visier genommenen Nationen zu brandmarken, die angeblich von mörderischen Diktatoren regiert seien, oder indem man ihnen fälschlicherweise „Einmischung“, „Aggression“ oder „Völkermord“ vorwirft, so wird dieses Muster der Dämonisierung durch den Gebrauch von Desinformation und Lügen der westlichen Öffentlichkeit vermittelt, um das wahre Ziel des Westens, nämlich die globale Vorherrschaft, zu verschleiern und gleichzeitig voranzutreiben.

Die unverhohlene Doppelzüngigkeit des Westens und rücksichtslose Provokationen könnten die Welt in einen gefährlichen neuen Kalten Krieg treiben oder, noch schlimmer, in eine direkte militärische Konfrontation, die außer Kontrolle geraten und unbeabsichtigt sogar zu einem Atomkrieg und damit zu globaler Vernichtung eskalieren könnte.

Angesichts dieser ernsten Gefahren für die Menschheit beziehen wir als besorgte global denkende Bürger Stellung hierzu und rufen alle friedliebenden Menschen, Persönlichkeiten, Gruppen, Organisationen, politische Parteien und Nationen weltweit zu Folgenden auf:

  • Solidarität und Unterstützung zu bekräftigen für Russland, China, den Iran, Syrien, den Irak, Venezuela, Bolivien, Kuba, Palästina und alle anderen Nationen, die von der westlichen Aggression betroffen sind. Wir betonen, dass trotz aller berechtigten Kritik an Teilaspekten der Politik dieser Nationen, dennoch die Souveränität dieser Länder unbedingt respektiert werden muss.
  • Unterstützung für die staatlichen Medienplattformen von Russland, China, dem Iran, Venezuela, Bolivien (z.B. RT News aus Russland, New China TV, Irans Press TV, HispanTV und TelesurTV in Lateinamerika) und anderen Ländern, um unterschiedliche internationale Standpunkte außerhalb der westlichen Narrative zu unterstützen. Dies ist trotz möglicherweise gerechtfertigter Kritik an Teilaspekten der Berichterstattung dieser Medien von allergrößter Bedeutung.
  • Die unbedingte Unterstützung und Förderung seriöser und angesehener alternativer Medienquellen und unabhängiger Journalisten, einschließlich der wenigen mutigen Journalisten, die immer noch in den Massenmedien arbeiten, um hiermit der weltweiten Propagandamaschine der westlichen Massenmedien zu begegnen und damit deren Hegemonie und ihre Narrative und Zensur zu brechen.
  • Sich kategorisch dem rücksichtslosen, illegalen Verhalten des Westens und seiner Verbündeten in den Massenmedien entgegenzustellen, die souveräne Nationen und führende Politiker dämonisieren, und eine Regimewechsel-Politik betreiben sowie den weltweiten Konflikt immer weiter anheizen.
  • Sich der Manipulation durch die westlichen Massenmedien entgegenzustellen, ebenso wie der Kriminalisierung von alternativen Meinungen und Meinungsfreiheit, sowie der zunehmenden Zensur im Internet durch Social-Media Unternehmen im Auftrag westlicher Regierungen.
  • Zu fordern, dass alle mit dem Westen verbündeten Nationen das Völkerrecht und die Prinzipien der Souveränität, Nichteinmischung und Nichtaggression respektieren und befolgen, so wie es in der UN-Charta festgeschrieben ist.
  • Die Unterstützung, Stärkung und Förderung von Organisationen, multilateralen Institutionen und globalen Allianzen außerhalb des Einflussbereichs des Westens, die den internationalen Frieden, die internationale Zusammenarbeit, sowie Diplomatie und Entwicklung fördern (BRICS, EEU, SCO, AIIB, Bewegung der Blockfreien (NAM), ALBA, CELAC u.a.).

Dieser Aufruf zur Solidarität soll neue Wege der Kommunikation und Kooperation bestärken, um den Nationen und der Öffentlichkeit wichtige kritische Informationen anzubieten, und damit der intensiven Desinformationskampagne, die vom Westen ausgeht, entgegenzuwirken.

Vor dem Hintergrund der Erfahrungen von Kolonialismus und Kriegen ist die Solidarität mit Ländern, die sich gegen Militarismus, Faschismus und Rassismus stellen, heute wichtiger denn je.

In Solidarität wollen wir die Botschaft von Frieden und Gerechtigkeit stärken, mit dem Ziel sich den destruktiven Kräfte der westlichen Hegemonie entgegenzustellen und einen Übergang zu einer multipolaren Welt herbeizuführen, in der alle Nationen und Völker im Geiste der UN-Charta zusammenleben können.

(published @ Coop Anti-War Cafe Berlin by Heinrich Buecker, Al Leger & Elke Zwinge-Makamizile, April 6, 2018)
Pressebericht hier. Aktuelles hier, Kommentare v. Unterzeichnern hier.


Um ebenfalls zu unterzeichnen, bitte die Angaben direkt senden an email@hbuecker.net

Wir unterstützen diesen Appell: 

siehe hier:

http://multipolare-welt-gegen-krieg.org/2018/08/30/multipolare-welt-und-internationale-solidaritaet-mit-russland-syrien-iran-china-venezuela-u-a/

24. Januar 2019

Großbritannien hat weltweit die meisten Privatfirmen, die Söldner und Waffen an zahlungskräftige Kunden ausleihen. (Luftpost – Friedenspolitische Mitteilungen)

Seit Beginn des „Krieges gegen den Terror“ im Jahr 2001 haben Männer – denn es
handelt sich fast ausschließlich um Männer – in Diensten von weltweit operierenden
Private Military and Security Companies / PMSCs Milliarden Dollar verdient. Auf den Schlachtfeldern im Irak oder in Afghanistan, in Somalia oder im Jemen übernehmen Privatfirmen immer mehr wichtige Rollen, die bisher regulären Armeen vorbehalten waren.
Großbritannien hat mit der Privatisierung des modernen Krieges begonnen. Es stellt weltweit auch die meisten Söldner zur Verfügung, die in den „Krisenherden“ im Mittleren Osten Terroristen oder am Horn von Afrika Piraten bekämpfen. Die größten Kunden dieser privaten Sicherheitsfirmen sind Regierungen. Die britische Regierung gibt zum Beispiel seit 2004 jährlich rund 50 Millionen £ fürSöldner aus.

weiter hier:

http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_19/LP01119_250119.pdf

24. Januar 2019

Erklärung des Weltfriedensrats: Verurteilung des Putschversuchs gegen die venezolanische Regierung

screenhunter 2003

Donnerstag, 24. Januar 2019

https://bit.ly/2UftVVh

Der World Peace Council (Weltfriedensrat CMP) bringt hiermit seine kategorische und vehemente Verurteilung des Versuchs zum Ausdruck, die rechtmäßig gewählte Regierung und den Präsidenten der Bolivarischen Republik Venezuela Nicolás Maduro zu stürzen.

Die koordinierten Bemühungen der reaktionären lokalen Oligarchie in Zusammenarbeit mit der Administration der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und mehrerer Regierungen Lateinamerikas sind ein klarer Versuch einer offenen Intervention in die inneren Angelegenheiten des Landes.

Der selbsternannte „Interimspräsident“, in Person der Marionette Juan Guaido und die Abfolge der Ereignisse stellen eine gefährliche Eskalation der imperialistischen Pläne der Vereinigten Staaten, der EU und der NATO in der Region dar.

Wir bekunden hiermit unsere Solidarität mit dem venezolanischen Volk, seinen antiimperialistischen Friedenskräften, insbesondere mit unserer Mitgliedsorganisation COSI (Ausschuss für internationale Solidarität), in ihrem Kampf um die Verteidigung ihrer Heimat, für die Errungenschaften zum Nutzen der großen Mehrheit der Menschen zu verbessern und zwar gegen die imperialistische Intervention und Ausbeutung.
Sekretariat des World Peace Council,

Athen, 24. Januar 2019

24. Januar 2019

Hat die Politik Angst vor der Friedensbewegung? – Gespräch mit Peter Schulze von der Universität Göttingen (Sputniknews)

Das Schlimmste, was passieren kann, ist laut Peter Schulze von der Universität Göttingen, dass die Debatten, die nach der eventuellen Aufkündigung des INF-Vertrages durch die USA beginnen, sich über Jahre hinstrecken können und dass in der Zwischenzeit in Europa mit der Stationierung von Mittelstreckenraketen begonnen wird. (…)

Ganzer Artikel hier: https://de.sputniknews.com/politik/20190119323646012-maas-in-moskau-angst-friedensbewegung

24. Januar 2019

Die vergessenen Opfer. Deutsche Regierung und Medien lassen die Menschen im Donbass-Krieg aus ideologischen Gründen allein. (Rubikon)

von Stefan Korinth

Der linke Politiker Andreas Maurer war im November als Beobachter bei den Wahlen in Donezk und Lugansk. In Hannover berichtete er nun über seine Erlebnisse in den ostukrainischen Städten. Vor allem der Kriegsalltag und dessen Folgen für die Menschen beschäftigen Maurer. Die deutsche Regierung leistet keine humanitäre Hilfe. Zudem war immer wieder sein tiefer Frust über die schlechte Arbeit deutscher Medien im Ukraine-Konflikt herauszuhören.

„Der Donbass ist eine Kriegsregion.“ Andreas Maurer betont diesen Fakt gegenüber deutschem Publikum ausdrücklich. Oft hört man das hierzulande nämlich nicht. Auch er selbst musste diese Einsicht erstmal sacken lassen. So richtig hat Maurer es erst zu Hause gemerkt, wo er keine Geschosseinschläge hört und wo es keine frischen Massengräber gibt.

Der Lokalpolitiker aus der niedersächsischen Kleinstadt Quakenbrück berichtete in Hannover bei der Initiative „Frieden mit Russland“ über die alltäglichen Folgen des bewaffneten Konflikts zwischen der Kiewer Regierung und den Volksrepubliken Donezk und Lugansk. Die professionellen Berichterstatter von den Leitmedien ignorieren diesen Krieg in Europa größtenteils — und wenn sie berichten, dann meist einseitig, phrasenhaft und manipulativ im transatlantischen Sinne.

Eigentlich war Maurer als Wahlbeobachter in dem umkämpften Teil der Ostukraine. In den 2014 ausgerufenen aber international nicht anerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk fanden im November 2018 Parlaments- und Präsidentschaftswahlen statt. Beide Kleinstaaten hatten die Abgeordneten zahlreicher nationaler Parlamente und des EU-Parlaments eingeladen, um als Wahlbeobachter zu fungieren. Doch erschienen waren nur wenige. Dazu später mehr.

Die Menschen schlafen in Kellern

Zuerst berichtete Maurer von den Lebensbedingungen in den belagerten Regionen. Er besuchte ein Kinderkrankenhaus in der „Frontstadt“ Gorlowka. 2015 hatten die linken Bundestagsabgeordneten Wolfgang Gehrke und Andrej Hunko Medikamente in die schwer beschädigte Klinik transportiert und die notwendigen Reparaturen organisiert. Beides wurde aus Spendengeldern bezahlt, die zuvor in Deutschland gesammelt wurden.

In Gorlowka herrscht bis heute große Anerkennung für die Leistung der beiden Politiker, berichtete Maurer. Das medizinische Personal arbeite jedoch weiterhin mehr aus helfender Motivation — die Löhne sind nur minimal. „Herr Maurer, wir arbeiten hier nicht für Geld“, erklärte ihm eine Krankenschwester.

Während seines Besuches wurden ein Kind und ein älterer Mann schwer verwundet in die Klinik eingeliefert. Sie waren auf Anti-Personen-Minen getreten. „Das sind geächtete Waffen und nur dazu gedacht, Menschen zu verletzen“, sagte Maurer empört. Die Tretminen seien aus US-Produktion. Da sie aus Gummi seien, ließen sie sich durch herkömmliche Minendetektoren nicht aufspüren. „Kiew will die Menschen im Donbass bestrafen“, betont er. Kiew hätte gern den Donbass, aber ohne die Bewohner.

Die Menschen dort sind des Krieges müde. Sie haben den ständigen Beschuss satt. Besonders in den frontnahen Gebieten müssen viele Bewohner aus Angst vor der ukrainischen Artillerie bis heute in Kellern schlafen, sagte Maurer. Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko hatte dies schon im Jahr 2014 angekündigt:

„Unsere Kinder werden zur Schule gehen, in den Kindergarten. Deren Kinder werden im Keller sitzen. (…) Auf diese Art werden wir den Krieg gewinnen.“

Hier weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/die-vergessenen-opfer

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