Syrien und der angekündigte US-Truppenabzug: Reaktionen und Konfliktlinien (RT Deutsch)

Mit dem vom US-Präsidenten angekündigten Abzug der US-Truppen ist Bewegung in den Syrien-Konflikt gekommen. Verschiedene Akteure stehen bereit, das sich durch den Abzug abzeichnende Machtvakuum in der Region östlich des Euphrat zu füllen.

von Karin Leukefeld, Damaskus – 7.1.2019

Die Ankündigung von US-Präsident Donald Trump, rund 2.000 US-Soldaten aus Syrien abzuziehen, hat militärisch und politisch Bewegung in den Krieg um Syrien gebracht. Internationale Akteure und Partner der USA in der „Anti-IS-Allianz“ fühlen sich überrumpelt, regionale Akteure bringen sich in Stellung, um die Gebiete östlich des Euphrat einzunehmen, die die US-Truppen eines Tages verlassen werden. Die syrischen Streitkräfte warten ab, wann – so ein hochrangiger Militär im Gespräch mit der Autorin – „den Worten Taten folgen“. Die Regierungsarmee ist bereit, den immer wieder formulierten Anspruch, „jeden Zentimeter syrischen Territoriums zurückzugewinnen“, am Tage des US-Rückzugs umzusetzen.
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