XXIV. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz 2019 – Samstag 12.1. in Berlin

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Am drängendsten bleibt hierzulande: Deutschland ist im Krieg – von Afghanistan über Irak und Syrien bis Mali. Und es hilft kräftig mit, neue Kriege vorzubereiten. Seit 2014 geht der deutsche Militäretat durch die Decke, langfristig wird eine militärische Auseinandersetzung mit Russland vorbereitet. Die NATO und die USA sind offiziell zur Politik der Stärke und der Abschreckung zurückgekehrt. Die atomare Bewaffnung wird aufgestockt. Die US-Rüstungsetats sprengen alle Dimensionen, die Einkreisung Russlands und Chinas wird von den USA und allen NATO-Staaten aggressiv vorangetrieben. Sollte der INF-Vertrag von 1987 über das Verbot bestimmter Mittelstreckenraketen von den USA gekündigt werden, erhöht sich die Vernichtungsgefahr für Mitteleuropa sprunghaft.

Die Referenten der XXIV. Internationalen Rosa-Luxemburg-Konferenz sprechen zu folgenden Themen:

Die nächste imperialistische Hauptmacht
Otto Köhler
, Publizist

Die nächste imperialistische Krise
Vladimiro Giacché
, Ökonom, Italien

Grußbotschaft
Mumia Abu-Jamal, Journalist und politischer Gefangener, USA

Der nächste imperialistische Krieg
Michael Hudson
, Ökonom, USA

Widerstand in der Türkei
Mesale Tolu
, Journalistin

Widerstand in Palästina
Ahed Tamimi
, Widerstandskämpferin, Palästina (angefragt)

Die nächste Revolution
Dietmar Dath
, Autor und Journalist

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