Archive for Dezember, 2018

26. Dezember 2018

„Spiegel“-Skandal: Ein Artikel, der besonders weh tat. Caas Relotius Artikel über den 13 jährigen syrischen Jungen (Sputniknews)

Das Ganze wirft die Frage auf: War Relotius der einzige? Oder werden Leser täglich gezielt getäuscht? Vor wenigen Tagen erschien bei der „Washington Post“ ein Artikel, den die BILD-Zeitung nur zu gerne übernahm: „Assad leert seine Gefängnisse – durch Massenmord.“ Die Gefängniszellen in Syrien seien überfüllt. Deshalb gehe er einfach den leichtesten Weg und lasse die politischen Häftlinge gnadenlos ermorden. Das Blatt beruft sich auf zwei ehemalige Insassen des Saydnaya-Gefängnisses in Damaskus.

Auch ein Fake? Mit Sicherheit lässt sich das nicht behaupten. Aber durchaus möglich. Bemerkenswert ist, dass die deutschen Mainstream-Medien Assad nie als „Präsidenten“ bezeichnen. Auch nicht in einfachen Meldungen. Genau das ist Assad aber – ein gewählter Präsident dieser arabischen Republik. Doch den Lesern wird täglich das Wort „Machthaber“ oder „Diktator“ eingehämmert. Damit niemand auf die Idee käme, etwas Anderes über Assad zu denken.

26. Dezember 2018

Beziehungen Russland–USA. Russische Hoffnung, dass »der gesunde Menschenverstand auch in Washington obsiegen« möge. von Reinhard Lauterbach (junge Welt)

die Feindseligkeit in den westlich-russischen Beziehungen entspricht einem Grundinteresse amerikanischer Politik – nämlich die 1991 errungene Position als einzige Weltmacht um jeden Preis zu verteidigen. Dass das vielleicht nicht jeden Preis wert sei, ist die Lektion, die Russland versucht, den USA beizubringen. Die Erfolgschancen dieser »Pädagogik«, den Krieg lieber zu unterlassen, sind ungewiss. Imperialismen lernen immer nur aus Niederlagen. Und das lediglich vorübergehend.

weiterlesen:

https://www.jungewelt.de/artikel/346105.nicht-nur-die-kader.html

26. Dezember 2018

Bushs gefälschte Geschichte – von Horst Schäfer (Ossietzky)

Ossietzky 25/2018

Es ist schwer verdaulich, was die deutschen Medien zum Ableben von George Herbert Walker Bush an langen Elogen produzierten und wie sie den Mann, den andere einen Kriegsverbrecher nennen, zum Entspannungspolitiker und Friedensengel umschrieben. Der ehemalige Präsident der USA (1989-1993), Vizepräsident unter Ronald Reagan (1981–1989) und CIA-Direktor (1976-1977) war am 31. November im Alter von 94 Jahren gestorben.

Bush sei „der letzte Patrizier im Weißen Haus“ gewesen, also ein Mann von Adel, und ein „Glücksfall“, lobte die Süddeutsche Zeitung. Für das ZDF war Bush „ein Präsident, dem der Dienst am Volke über alles ging“, die Berliner Zeitung überschrieb ihren Nachruf gar mit „Der letzte Gentleman“, und für das Handelsblatt war der Verstorbene „ein Mann der Mäßigung“ und des Konsenses.

Der US-Journalist und Rechtsanwalt Glenn Greenwald verurteilt solcherart Medien-Umarmungen als „gefälschte Geschichte“ und „propagandistische Weißwäsche übler Taten“. Befassen wir uns also mit einigen der üblen Taten des Expräsidenten der USA, George H. W. Bush.

Im Januar 1976 übernahm Bush das Amt des Direktors der CIA. Zwei Monate später putschte das Militär in Argentinien, die CIA spielte dabei, so zeigen es Dokumente, eine wichtige Rolle. Die CIA war auch mit von der Partie, als Orlando Letelier, ehemaliger Außenminister unter Chiles Präsident Salvador Allende, am 21. September 1976 in Washington auf offener Straße ermordet wurde. Der Chef des chilenischen Geheimdienstes DINA unter Diktator Pinochet, Manuel Contreras, Hauptverantwortlicher für den Mord, war laut Eingeständnis der CIA von ihr bezahlt worden.

Freigegebene CIA-Akten beweisen auch, dass der US-Geheimdienst unter Bush enge Verbindungen zu den Attentätern hatte, die im Oktober 1976 ein kubanisches Verkehrsflugzeug in der Luft sprengten und 73 Menschen töteten. Anschließend schützte die CIA die Terroristen vor Verfolgungen in den USA.

Als Vizepräsident unter Ronald Reagan war Bush zumindest acht Jahre lang mitverantwortlich für dessen Politik, darunter auch den völkerrechtswidrigen US-Überfall im Oktober 1983 auf die Karibikinsel Grenada und die berüchtigte Contra-Affäre. Die Vorbereitung eines Putsches gegen das sandinistische Nicaragua und der Einsatz von Terroristen wurden mit dem Geld von illegalen Waffenlieferungen an den Iran bezahlt. Als die Sache aufflog und die Schuldigen – darunter Minister und hohe Regierungsbeamte – vor Gericht gestellt und verurteilt wurden, gewährte Präsident Bush ihnen Straffreiheit.

Im Oktober 1989 befahl Präsident Bush die Invasion Panamas. Der panamaische Präsident Manuel Noriega wurde festgenommen und mit dem Vorwurf des Drogenhandels in die USA verschleppt – ein in Ungnade gefallener Freund, denn seit etwa 1976 arbeitete Noriega für die CIA. Bush gab seiner Invasion, die etwa 100 Tote und hunderte Verletzte forderte, den Decknamen „Just cause“ (Gerechte Sache).

Sein größtes Verbrechen, den ersten US-Invasionskrieg 1991 gegen den Irak, nannte US-Präsident Bush verharmlosend „Dessert Storm“ (Unternehmen Wüstensturm).         Zuerst signalisierte die US-Regierung dem Irak, dass sie nichts gegen dessen Einfall in Kuwait habe (wie zuvor bereits beim Krieg des Irak gegen den Iran von 1980 bis 1988, den die USA wohlwollend-unterstützend begleiteten).

Dann nutzte Präsident Bush den Überfall Saddam Husseins auf Kuwait und die Gräuelmeldungen über angeblich durch irakische Soldaten ermordete Babys als Begründung für seinen Krieg. Diese sogenannte Brutkastenlüge wurde mit Hilfe der Tochter des kuwaitischen Botschafters von dem großen US-Werbeunternehmen Hill & Knowlton inszeniert. Dort arbeitete der langjährige Stabschef von Bush während dessen Vizepräsidentschaft, Craig Fuller, inzwischen an maßgeblicher Stelle.     Präsident Bush selbst benutzte die Brutkastenlüge mehrfach in seinen Werbereden für einen Krieg gegen den Irak. Bis die Lüge entlarvt wurde, hatte der US-Überfall auf den Irak Mitte Januar 1991 schon begonnen.

Der US-Historiker, Autor und frühere Mitarbeiter des Außenministeriums, William Blum, machte Bush in seinem aufsehenerregenden Buch „Rogue State: A Guide to the World’s Only Superpower“ (deutsche Ausgabe übersetzt von Verena Gajewski „Schurkenstaat. Leitfaden zum Verständnis der einzigen noch verbliebenen Supermacht auf der Welt“) verantwortlich „für den Tod von mehr als einer Million unschuldiger irakischer Bürger“, Ergebnis unter anderem des 40-tägigen Bombardements auf den Irak. Die öffentliche Wasserversorgung sei vorsätzlich zerstört worden, und die USA hätten Waffen mit abgereichertem Uran eingesetzt, was zu zusätzlichen Schäden bei abertausenden Menschen, darunter auch vielen US-Soldaten, geführt habe. Dazu seien die verheerenden zwölfjährigen Sanktionen gegen Irak gekommen.

All das bewog William Blum, US-Präsident Bush neben vielen anderen Politikern und Militärs der USA als „Kriegsverbrecher“ einzuordnen. (William Blum, der auf Grund seiner wissenschaftlichen Arbeiten insbesondere über die Interventionspolitik der USA weltweit hohes Ansehen genoss, ist leider vor wenigen Tagen – am 9. Dezember – im Alter von 85 Jahren in Washington verstorben.)

Zur Kriegspolitik von George H. W. Bush stellte das vielzitierte US-Nachrichtenportal The Intercept Anfang Dezember fest, dass seine Präsidentschaft viel „mit den erkennbar kriegerischen, korrupten und rechtsgerichteten republikanischen Persönlichkeiten zu tun hatte, die nach ihm kamen – sein Sohn George W. und der derzeitige Amtsinhaber mit dem orangenen Gesicht“.

Dass Donald Trump und Bush sen. sich in ihren Vorlieben ähneln, wurde auch Mitte Dezember deutlich: Als neuen Justizminister nominierte der US-Präsident den republikanischen Politiker William Barr. Der war schon unter George Bush sen. Justizminister. Unter anderem hatte Barr offenbar eine für beide Präsidenten wichtige Qualifikation: Schon während seines Jurastudiums 1973 bis 1977 an der renommierten George Washington Law School arbeitete er für die CIA – zuletzt unter CIA-Direktor George H. W. Bush.

26. Dezember 2018

Russlands Außenminister Sergei Lawrow zum Verhältnis zu den USA und der NATO und zum INF-Vertrag

Sergei Lawrow hat der internationalen Nachrichtenagentur „Sputnik“ ein schriftliches Interview gewährt. Dort äußerte sich der russische Außenminister zum Verhältnis zu den USA und der NATO und zum INF-Vertrag. Auch die Ukraine-Krise wurde thematisiert.

Zum Interview: https://deutsch.rt.com/russland/81635-sergei-lawrows-interview-fuer-sputnik/

(…) Doch dabei müssen wir feststellen, dass Washington und seine Verbündeten in ihrer Fixierung auf ihre eigenen geopolitischen Ambitionen nicht bereit sind, sich an die globale Realität anzupassen, die sich nicht zu ihrer Gunsten verändert. Daher rühren sowohl das Bestreben, diese Prozesse mit allen Mitteln zurückzudrängen, als auch die gewachsene Aggressivität in den außenpolitischen Angelegenheiten.(…)

26. Dezember 2018

Deutscher Pressekandal: „Von Armeepanzern überrollt“: Claas Relotius verkaufte seine Geschichten nicht nur an den Spiegel

Die gesamte Journalistenzunft in Deutschland ist mit dem Fall Relotius beschäftigt. Zu Recht. Dennoch wird meistens an den Ursachen des Skandals vorbeigeredet. Hat der Relotius-Skandal weniger mit Journalismus als mit politischen Narrativen zu tun?

von Wladislaw Sankin, 26.12.2018

„Wir stehen für herausragende literarische Reportagen“, schreibt das Redaktionsteam des unabhängigen Magazins Reportagen und verspricht hinter einer Paywall spannende, gut recherchierte Artikeln aus „dieser Welt„. Von herausragenden Autoren, zu denen neben Ernest Heminguay, George Orwell oder Peter Scholl-Latour auch Claas Relotius gehört.

Allerdings werden nun nach dem Skandal um die erfundenen Protagonisten beim Spiegel fünf seiner Texte einer Faktenprüfung unterzogen. Alle wurden im Zeitraum zwischen 2014 und 2016 eingereicht. Einer dieser Artikel heißt „Bestechen verboten: Die Ukraine ersetzt korrupte Polizisten durch Amateure. Echte Reform oder Imagekampagne?“ Claas Relotius hat ihn nach seinem Besuch in Kiew im Frühjahr 2016 verfasst, zwei Jahren nach dem gewaltsamen Maidan-Umsturz.
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/meinung/81639-mit-armeepanzern-ueber-leichen-claas-relotius-maidan-fake-reportagen/

26. Dezember 2018

China installs enough solar panels to cover a football pitch every hour of every day

26. Dezember 2018

Natalja Poklonskaja, Ex-Generalstaatsanwältin der Krim YouTube-Superstar in Japan

26. Dezember 2018

In Washington tobt Bürgerkrieg (sputniknews.com)

Iwan Danilow, 25.12.2018

Dass eine einflussreiche Zeitung aus der US-Hauptstadt schreibt, die Vereinigen Staaten hätten den Kalten Krieg gegen Russland verloren, den sie gegen die UdSSR noch gewonnen hatten, kommt wahrlich nicht jeden Tag vor. Doch verkündet die „Washington Post“ in einem Artikel genau das. Und lässt damit tief blicken in den Zustand der US-Eliten.

weiterlesen:

https://de.sputniknews.com/kommentare/20181225323402041-us-eliten-kampf-kommentar/

26. Dezember 2018

Reaktion des ehemaligen CIA-Offiziers Ray McGovern auf den Rücktritt des US-Verteidigungsministers James Mattis (consortiumnews.com)

Ray McGovern schreibt es sei von höchster Ironie, dass der „tollwütige Hund“ („Mad Dog“ Mattis) – der einmal scherzte es mache Spaß Leute zu erschießen – „als der einzige ‚Erwachsene im Raum‘ in der der Trump-Administration angesehen wird“. Mattis habe einfach nicht einsehen können, wie selbstzerstörerisch und sinnlos der endlose Krieg im Mittleren Osten war, den der Präsidentschaftskandidat Trump „zu Recht als dumm bezeichnet hatte“. Mattis habe in seinem Rücktrittschreiben auch „das übliche Mantra von sich gegeben, die Aggression der unverzichtbaren Nation sei gut für die Welt“. Laut Ray McGovern, behinderte Mattis „Trumps Wunsch die Truppen aus Syrien und Afghanistan zurückzuziehen“ und bleibe „auch noch in der Lage Trumps Befehl zu blockieren“. Trumps überraschende Ankündigung seiner offensichtlich einsamen Entscheidung, sei zwar ebenso dumm. „Aber der Rückzug der Bodentruppen ist äußerst vernünftig und Mattis war und ist ein großes Problem.“

Ray McGovern befürchtet, Trump könne den Generalstabschef Joseph Dunford als Nachfolger von Mattis ernennen. Es würde ein weiteres Mal Trumps bizarre Vorliebe zeigen, Berater zu wählen, die alles daran setzen die Ziele zu vereiteln, die er in seinem Wahlkampf angekündigt hatte. Und es sei eindeutig, dass Trump einige dieser Ziele auch durchsetzen möchte. Ray McGovern meint, Trump solle Mattis sofort loswerden und sicherstellen, dass dieser so weit wie möglich vom Pentagon und Militär-Industrielen-Komplex wegbleibt, „bevor er aufgefordert wird einen Aufstand gegen den äußerst verwundbaren Präsidenten anzuführen.“

Quelle: https://consortiumnews.com/2018/12/21/senden-der-mad-hund-zum-der-unternehmens/kanzel/

26. Dezember 2018

Zur Entscheidung Trumps, die US-Truppen aus Syrien abzuziehen, erklären die „Veteranen für den Frieden“ (US-Organisation „Veterans For Peace“):

veteransforpeace.org

Die „Veteranen für den Frieden“ begrüßen Präsident Trumps Befehl die US-Truppen vollständig aus Syrien abzuziehen, deren Präsenz von Anfang an illegal war. Was immer der Grund sein mag, der Truppenabzug ist die richtige Entscheidung.

Es ist falsch, die US-Militärintervention in Syrien als „Kampf gegen den Terrorismus“ zu bezeichnen, wie es viele Medien tun. Auch wenn die USA gegen das ISIL-Kalifat (auch bekannt als „ISIS“) kämpften, sie haben auch islamistische Gruppen bewaffnet und ausgebildet, darunter al-Qaida-orientierte Kräfte, die den säkularen, multireligiösen syrischen Staat zerstören und ihre eigene brutale fundamentalistische Ordnung aufbauen wollen.

Zudem waren die US-Luftangriffe gegen die Stadt Rakka in Syrien, ähnlich wie die Bombardierung von Mosul in Irak, selbst extremer Terror, der den Tod von Zehntausenden von Zivilisten verursachte. Das sind ungeheure Kriegsverbrechen.

Eine Verlängerung der US-Präsenz in Syrien würde nur eine für alle Völker der Region katastrophale Politik fortsetzen, die bereits in den Jahren der US-Intervention und Besatzung ihrer Länder gelitten haben. Es wäre auch eine Katastrophe für die Truppen, die aufgefordert werden, diese unmögliche Last zu tragen.

In diesem Augenblick, in dem die Machthaber dafür plädieren den Krieg weiterzuführen, halten wir, die „Veteranen für den Frieden“ an unserer Aufgabe und unserer Erkenntnis fest: Krieg ist keine Antwort. Wir hoffen aufrichtig, dass der Abzug der US-Truppen aus Syrien vollständig sein und bald erfolgen wird. Wir hoffen, dass dies auch zum Rückzug der US-Truppen aus Afghanistan führen wird, wo die US-Regierung derzeit mit den Taliban verhandelt, ebenso wie zur Beendigung der US-Beteiligung am von Saudi-Arabien geführten Krieg im Jemen, der den Hungertod von Zehntausenden unschuldiger Kinder verursacht.

Die „Veteranen für den Frieden“ sind sich sehr wohl bewusst, dass die USA eine kriegstüchtige Nation sind. In dieser Zeit der Ungewissheit ist es besonders wichtig, dass wir als Veteranen weiterhin eindeutig sagen: unsere Nation muss vom Krieg zur Diplomatie und zum Frieden übergehen. Es ist höchste Zeit, all diese tragischen, gescheiterten und unnötigen Kriege der Aggression, Vorherrschaft und Plünderung zu beenden. Es ist an der Zeit, das Blatt der Geschichte zu wenden und eine neue Welt aufzubauen, die auf Menschenrechten, Gleichberechtigung und gegenseitigem Respekt für alle basiert. Wir müssen Impulse geben für einen echten und dauerhaften Frieden. Nicht weniger als das Überleben der menschlichen Zivilisation steht auf dem Spiel.

Englisches Original: https://www.veteransforpeace.org/our-work/position-statements/veterans-peace-statement-us-troops-withdrawal-syria

25. Dezember 2018

Frankreich und der unsichtbare Kolonialismus (deutschlandfunk.de)

Die Folgen: Armut, Konflikte und Migration.

hier lesen oder anhören:

https://www.deutschlandfunk.de/der-westafrikanische-franc-frankreich-und-der-unsichtbare.724.de.html?dram%3Aarticle_id=436556&fbclid=IwAR1bIXkYJ-fbQ3lJYsAmf4x5bd0x3RveHO_05IVeV_XJzgRBX4U3CmFtoqI

25. Dezember 2018

Bolton droht, Afrika zu zwingen, zwischen den USA und China zu wählen – Glen Ford (antikrieg.eu)

Donald Trump ließ letzte Woche seinen Kriegshund, den Nationalen Sicherheitsberater John Bolton, aus dem Häuschen, um über Chinas Versuche zu grollen und zu knurren, „einen Wettbewerbsvorteil“ in Afrika zu erlangen durch „räuberische“ Praktiken, die angeblich „Bestechungsgelder, undurchsichtige Vereinbarungen und die strategische Nutzung von Schulden umfassen, um Staaten in Afrika in der Gefangenschaft der globalen Programme Pekings zu halten“.

Bolton hielt seine Rede vor der rechten Heritage Foundation, einem Ort, der sich auf die Gestaltung von Gesellschaftspolitik spezialisiert hat, die sich an weiße rassistische Mehrheiten innerhalb der US-amerikanischen Inlandsordnung richtet. Er konnte zuversichtlich sein, dass das Heritage-Publikum wenig über den tatsächlichen Zustand der Welt weiß, Fakten gering schätzt und sich einen Dreck um Afrika schert. Es war nicht nötig, dass Bolton, der Mann mit dem komischen Schnurrbart, bei diesem Publikum Sinn macht, also hat er es nicht einmal versucht.

weiterlesen hier:

http://www.antikrieg.eu/aktuell/2018_12_25_bolton.htm

25. Dezember 2018

Black Alliance for Peace Welcomes Trump Exit from Syria | Black Agenda Report

The Black Alliance for Peace sees the Trump administration’s announced withdrawal of US troops from Syria as “an attempt to realign itself with international law.” The US presence in Syria is “illegal,” said BAP lead organizer Ajamu Baraka. Trump should follow up the total withdrawal from Syria and partial pullback from Afghanistan with a dismantling of AFRICOM, the US Military Command in Africa.

25. Dezember 2018

Yellow Christmas #GiletJaunes #Aufstehen #International #Solidarity @ Coop #Antiwar Cafe #Berlin

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25. Dezember 2018

US-Abgeordnete Tulsi Gabbard: Hysterical reaction to the decision to withdraw troops from Syria is shows just how attached to war some are. Lindsey Graham & others want us to continue our regime change war in Syria and to go to war with Iran