Fall Relotius: Fälschungen betreffen offenbar auch Berichte über Kuba (amerika21)

Berlin/Havanna.

Beitrag über Steuerberater in Kuba mutmaßlich gefälscht. Text bei Magazin „Cicero“ noch online. Reise von NRW-Stiftung finanziert, Untersuchung eingeleitet

Der Skandal um gefälschte Reportagen des ehemaligen „Spiegel“-Mitarbeiters Claas Relotius betrifft offenbar auch die Kuba-Berichterstattung. Laut Recherchen von amerika21 war Relotius im Februar und März 2013 in den Karibikstaat gereist, um für mehrere Artikel und Berichte zu recherchieren. Finanziert wurde der Arbeitsaufenthalt durch ein Stipendium der Heinz-Kuehn-Stiftung, einer Einrichtung der Landesregierung von Landes Nordrhein-Westfalen. Das Kuratorium der Stiftung wird vom NRW-Ministerpräsidenten und Christdemokraten Armin Laschet geleitet. Nach der Kuba-Reise schrieb Relotius Texte, die nun ebenfalls unter Fälschungsverdacht stehen.

weiter hier:

https://amerika21.de/2018/12/219609/relotius-spiegel-kuba-kuehn-stiftung-lasc