aus dem Uckermark Kurier
Eine Nazi-Auszeichnung soll Namenspate für ein geheimes Netzwerk sein: der Blutorden. Die Rede ist dabei auch von Waffen, mit denen Gegner getötet werden sollen. Die Sicherheitsbehörden gehen Hinweisen zu einem mutmaßlich bewaffnetem rechtsextremen Netzwerk in Mecklenburg-Vorpommern nach. Das Innenministerium in Schwerin bestätigte am Dienstag entsprechende Informationen des Nordkuriers. „Aufgrund der uns vorliegenden Hinweise erfolgen Prüfungen, ob ein Ermittlungsverfahren wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat eingeleitet wird“, sagte ein Sprecher des Ressorts. Mitbegründer soll ein einflussreicher Funktionär der Landes-AfD sein: Nikolaus Kramer, Fraktionsvorsitzender der AfD im Landtag. Die Gruppierung soll sich „Blutorden“ nennen. Die Mitglieder sollen sich auf den Tag X ihrer Machtübernahme vorbereiten. Laut einer Quelle mit AfD-Insider-Informationen plane die Gruppierung, Feinde mit ihren Waffen zu töten. (…) Über angebliche „Todeslisten“ in MV gibt es schon länger Schlagzeilen. So hatten im August 2017 Sicherheitskräfte Wohnungen und Büros von sechs „Preppern“ (von engl. prepare – vorbereiten) im Nordosten durchsucht. Sie sollten sich zu einer Gruppe mit dem Namen „Nordkreuz“ zusammengeschlossen haben. Zwei von ihnen wird die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vorgeworfen. Sie sollen Personen aus dem linken politischen Spektrum aufgelistet haben, die sie im Krisenfall umbringen würden.
via uckermarkkurier – Link funktioniert nicht: Terror-Verdacht: AfD-„Blutorden“ im Visier der Behörden
AFD MECKLENBURG-VORPMMERN
Sind die Blutorden-Vorwürfe eine Intrige?
https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/sind-die-blutorden-vorwuerfe-eine-intrige-2933859811.html
