ZDF berichtet über universelle Kriegsziele


Von Henrik Paulitz

am 26. November 2018 berichtete das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) in seinen „heute“-Nachrichten um 19.00 Uhr über den Krieg in der Ukraine. Die kurze Einblendung aus einer Stellungnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow lieferte eine pointierte Darstellung universeller Kriegsziele:

ZDF berichtet über Kriegsziele

Am 26. November 2018 berichtete das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) in seinen„heute“-Nachrichten um 19.00 Uhr über einen Zwischenfall an der Zufahrt zum Asowschen Meer und über den Krieg in der Ostukraine.Mit einem kurzen Ausschnitt aus einer Stellungnahme des russischen Außenministers Sergej Lawrow dokumentierte das ZDF, was im Krieg in der Ukraine geschieht:

„Der Beschuss von Wohngegenden, von ziviler Infrastruktur, das Töten von Zivilisten.“

Damit waren wesentliche, universelle Kriegsziele benannt. Die schlichte Frage „Was geschieht im Krieg?“ ist nach einer Analyse der Akademie Bergstraßezielführend, um immer wiederkehrende Grundmuster und somit universelle Kriegsziele zu identifizieren:1▪ Verbrauch von Rüstungsgütern▪ Ressourcenkontrolle (u.a. Begrenzung des Angebots von Öl und Gas)▪ Zerstörung  ziviler wirtschaftlicher Infrastruktur▪ Töten von Zivilisten (u.a. durch Beschuss von Wohngegenden)▪ Wiederaufbau-GeschäfteUm den Frieden nicht zuletzt auch in Europa zu bewahren, um Kriege zu delegitimieren, empfiehlt sich eine grundlegende Debatte über diese Kriegsziele.

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