Treff für den Frieden – Anti-NATO-Konferenz vom 16. bis zu 18. November in der Liberty Hall in Dublin, Irland – 300 Delegierte aus 35 Ländern – Wir auch … (Schattenblick)

dublin

Die extrem bedrohliche Situation hat eine breitgefächerte Allianz aus Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen aus aller Welt dazu veranlaßt, eine „globale Kampagne gegen US/NATO-Basen“ ins Leben zu rufen. Schließlich unterhalten die Vereinigten Staaten und ihre NATO-Verbündeten zusammen mehr als 1000 Militärstützpunkte in 170 Staaten, schüren in den Heimatländern anderer Völker Konflikte, statt sie zu beseitigen, und umzingeln auf brandgefährliche Weise das Territorium der „revisionistischen Mächte“ China und Rußland sowie der „Schurkenstaaten“ Nordkorea und Iran; Australien und Japan gelten deshalb längst als informelle NATO-Mitgliedstaaten, während aktuell über die Möglichkeit einer Militärintervention des jüngsten „NATO-Partners“ Kolumbien im ölreichen Nachbarland Venezuela diskutiert wird.

Die Kriegsgegner sehen in der Schließung all dieser Militärbasen eine notwendige Voraussetzung für die Schaffung einer Welt, in der internationale Dispute ausschließlich mittels Diplomatie beigelegt werden, statt durch Waffengewalt verschärft und künstlich am Leben gehalten zu werden. Um sich mit der Basenproblematik angemessen zu befassen und die Kampagne gegen Militärstützpunkte loszutreten, hat man zu einer internationalen Konferenz aufgerufen, die vom 16. bis zu 18. November in Dublin stattfand. Zu der Fair City am Ufer des Liffey kamen rund 300 Delegierte aus 35 Ländern. Alle fünf Kontinente waren vertreten.

hier den ausführlichen Bericht von der Konferenz:
http://www.schattenblick.de/infopool/politik/report/prbe0327.html

 

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