Tilo Gräser, 26.11.2018
Syriens Präsident Bashar al-Assad ist ein Diktator, der Krieg gegen sein eigenes Volk führt. So geht die realitätsfremde Legende, die Politik und Medien im Westen pflegen. Vereinzelt gibt es Stimmen, die dieser fortgesetzten Erzählung widersprechen. Eine davon hat die Schweizer Zeitschrift „Die Weltwoche“ veröffentlicht.
„Was haben wir den Europäern getan, dass ihr unseren Präsidenten stürzen wollt? Was haben wir den Amerikanern getan? Warum haben sie Truppen bewaffnet, die unser Land angreifen?“ Das fragte den Schweizer Journalisten Helmut Scheben ein älterer Syrer in Damaskus. Scheben berichtet davon in seiner Reportage in der aktuellen Ausgabe der Schweizer Wochenzeitschrift „Die Weltwoche“ vom 22. November. Das Blatt hat eine eindeutige rechtskonservative Orientierung. Es bringt aber oft zu internationalen Konflikten Fakten, die von anderen westlichen Medien verschwiegen werden.
So auch im Fall Syrien: Der Autor Scheben war mit anderen Schweizern im kriegsleidenden Land unterwegs und beschreibt seine Eindrücke. Dazu gehört, dass die Syrer mehrheitlich hinter Präsident Bashar al-Assad stehen und deutlich die westliche Einmischung kritisieren. Scheben schildert ein Land zwischen Krieg und Frieden, zwischen Ruinen und pulsierendem Leben.
Hier: https://de.sputniknews.com/politik/20181126323094932-syrien-assad-unterstuetzung-bevoelkerung/
