Ob Supermikroskop oder Therapiegerät: Schon jetzt ist jedes fünfte Produkt, das aus der russischen Rüstungsindustrie kommt, nicht für Krieg bestimmt. Für Wladimir Putin geht der Umstieg auf zivile Produkte aber nicht schnell genug. Der Staatspräsident warnt: Für die Panzer- und Raketenbauer könnte ihre wichtigste Einnahmequelle bald versiegen.
Wenn das aktuelle Modernisierungsprogramm der russischen Streitkräfte im Wert von Hunderten Milliarden Euro in neun Jahren zu Ende geht, dürften die Staatsaufträge dann nicht mehr so großzügig ausfallen, wie die heimischen Rüstungshersteller es in den letzten Jahren gewohnt waren. Um sich dann ein Auskommen zu sichern, müssten sie Vorsorge treffen und ihre Produktion zur Hälfte auf zivile Güter umstellen, fordert Präsident Wladimir Putin.
Dabei geht es nicht mehr um Kochtöpfe und Bratpfannen – wie Anfang der 1990er bei der Konversion des sowjetischen Militär-Industrie-Komplexes, sondern um marktgängiges Hightech-Gut.
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