21.11.2018
An der TU Hamburg wollte der Gesprächskreis Dialektik und Materialismus mit einem Plakat für den Vortrag „Selbstorganisation der Materie“ werben. Doch die Universitätsleitung verbot das. Warum ist der Materialismus an einer deutschen Uni unerwünscht?
Wir sprachen mit Hermann Kopp, dem Vorsitzenden der Marx-Engels-Stiftung (MES), die auf die Veranstaltungen des Gesprächskreises auf ihrer Website und in ihren Publikationen hinweist. Das Gespräch führte Hasan Posdnjakow.
Welche konkreten Gründe wurden für die Ablehnung im Schreiben benannt?
Mündlich wurde das Werbeverbot für die Veranstaltung von der TUHH zunächst mit der Abwehr von Terrorismusgefahr begründet; das war wohl doch etwas zu absurd. Gebeten um die Angabe der Rechtsgrundlage der Ablehnung, hieß es dann in einer E-Mail der TU-Kanzlei, der TU sei „aufgefallen“, dass der Antragsteller „der Marx-Engels-Stiftung unterliegt und wir an der TUHH keine Politischen Vereine unterstützten“. (Das miserable Deutsch im Original.)
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