Kritik von rechts gegen die Immigration beschränkt sich auf die Stigmatisierung dieser Einwanderer als Schwarze Schafe und Unruhestifter. Im Gegenzug verfolgen nicht wenige der Linken eine undifferenzierte Solidarisierung mit echten und unechten Flüchtlinge im Sinne von “no borders, no nations“.
In “Kritik der Migration“ analysiert Hannes Hofbauer aus einer linken Position die EU-Flüchtlingspolitik vor allem unter dem Aspekt der sozialen Deregulierung: Immigranten als billige bis billigste Arbeitskräfte für das Kapital. Der UNO-Migrationspakt bestätigt diese verfehlte Politik teilweise.
Unter Vernachlässigung der logischen Kategorien von Ursache und Wirkung – die Flüchtlingsströme resultieren hauptsächlich aus NATO-Aggressionskriegen, willkürlichen Sanktionen und unfairen Handelsbeziehungen – fordern die deutschen Grünen eine bedingungslose Unterstützung der Immigration.
https://deutsch.rt.com/inland/79382-gruenen-geht-migrationspakt-nicht-weit-genug/
