Neuorientierung in Moskau? Führendes Mitglied der Regierungspartei „Einiges Russland“, kritisiert Kontakte zu AfD und Front National – Ulrich Heyden (Heise.de)

Veronika Krascheninnikowa, Leiterin der Abteilung für Auswärtige Politik der Regierungspartei „Einiges Russland“, trug Thesen zu den Rechtspopulisten in der Europäischen Union vor, die es in sich hatten.

Mit diesen Kräften könne es keine Zusammenarbeit geben, denn sie verträten andere Werte und schadeten dem Image Russlands, erklärte die 47 Jahre alte Politikerin, die in Russland als Teilnehmerin von Fernseh-Talkshows und Leiterin eines Instituts für außenpolitische Forschungen und Initiativen bekannt ist. Die Rechtspopulisten nutzten Russland nur, um auf die internationale Bühne zu kommen.

Für Russland seien diese Kräfte eine Gefahr, hatte die Politikerin bereits am 13. Juli 2018 in einer mehrseitigen Analyse im russischen Wirtschaftsmagazin „Ekspert“ ausgeführt. Wenn man die Behauptung der AfD, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, auf Russland übertrage, verstoße man gegen die Paragraphen 280 (Aufruf zur extremistischen Tätigkeit) und 282 (Anstachelung zum Hass) des russischen Strafgesetzbuches. Russland sei ein Vielvölkerstaat. Wladimir Putin habe mehrmals öffentlich erklärt, dass der Islam zu Russland gehört.

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