»Neue soziale Demokratie« Sammlungsbewegung »Aufstehen« bleibt Streitthema in der Linkspartei – Von Claudia Wangerin (junge Welt)

Die Organisatoren der Kundgebung warben dafür, am Abend an antifaschistischen Veranstaltungen zum Gedenken an die Pogromnacht am 9. November 1938 teilzunehmen. Da es zugleich der Jahrestag des »Mauerfalls« 1989 war, wollten sie die heute vor allem soziale Spaltung Deutschlands veranschaulichen: An einer Mauerattrappe, die der früheren DDR-Grenze nachempfunden war und nach den Redebeiträgen umgeworfen wurde, hingen weiße Schilder mit Stichworten wie »Niedriglöhne«, »Pflegenotstand«, »rechte Hetze«, »Rassismus« sowie »Zwangsräumungen« und »Umweltzerstörung«. Sahra Wagenknecht führte den Frust, der sich gegen Geflüchtete und Minderheiten richtet, auf Demütigungen in der Arbeitswelt zurück. »Wer die Rechtsentwicklung wirklich stoppen will, der muss sich für eine neue soziale Demokratie einsetzen«, sagte sie.

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