Friedrich Merz ist als Anwärter auf den CDU-Vorsitz wieder medial in aller Munde. Berichtet wird dabei auch von seinen vielen Posten in der Wirtschaft, insbesondere beim weltgrößten Finanzkonzern BlackRock. Ein aktuelles Buch bringt Licht ins Dunkel des „Schwarzen Felsens“.
Friedrich Merz war von 2000 bis 2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und damit einer der einflussreichsten Politiker des Landes, bis er von diesem Posten von der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel verdrängt wurde. Nach seinem Rückzug aus dem Bundestag 2009 konzentrierte sich Merz auf seine berufliche Karriere jenseits der Tagespolitik. So ist er seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke und seit 2016 Vorsitzender des Aufsichtsrates der deutschen Filiale des Finanzkonzerns und sogenannten „Vermögensverwalters“ BlackRock.
Neben anderen gleichartigen Kapitalunternehmen ist speziell BlackRock seit der Abwicklung bzw. Auflösung der „Deutschland AG“unter der rot-grünen Bundesregierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder breit in der deutschen Wirtschaft über Beteiligungen vernetzt. Für viele Menschen sind die Aktivitäten dieser neuen Finanzakteuere mittlerweile insbesondere im Wohnungsmarktspürbar. Doch auch im Bereich des weiteren Umbaus und der Privatisierung der Altersvorsorge könnten sich zukünftig unmittelbare Auswirkungen für breite Bevölkerungsschichten infolge des Einflusses gerade von BlackRock auf die EU-Politik ergeben.
In seinem aktuellen Buch „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“ untersucht Werner Rügemer unter anderem die Rolle von BlackRock, des weltgrößten Finanzkonzerns aus den USA. Aus gegebenem Anlass veröffentlicht RT Deutsch mit freundlicher Genehmigung des Autors nachfolgend Auszüge aus dem Kapitel „Große Kapitalorganisatoren: BlackRock & Co“.
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