Archive for November 5th, 2018

5. November 2018

BlackRock: Ein Blick auf den aktuellen Arbeitgeber von Friedrich Merz (RT Deutsch)

Friedrich Merz ist als Anwärter auf den CDU-Vorsitz wieder medial in aller Munde. Berichtet wird dabei auch von seinen vielen Posten in der Wirtschaft, insbesondere beim weltgrößten Finanzkonzern BlackRock. Ein aktuelles Buch bringt Licht ins Dunkel des „Schwarzen Felsens“.

Friedrich Merz war von 2000 bis 2002 Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag und damit einer der einflussreichsten Politiker des Landes, bis er von diesem Posten von der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel verdrängt wurde. Nach seinem Rückzug aus dem Bundestag 2009 konzentrierte sich Merz auf seine berufliche Karriere jenseits der Tagespolitik. So ist er seit 2009 Vorsitzender der Atlantik-Brücke und seit 2016 Vorsitzender des Aufsichtsrates der deutschen Filiale des Finanzkonzerns und sogenannten „Vermögensverwalters“ BlackRock.

Neben anderen gleichartigen Kapitalunternehmen ist speziell BlackRock seit der Abwicklung bzw. Auflösung der „Deutschland AG“unter der rot-grünen Bundesregierung von Bundeskanzler Gerhard Schröder breit in der deutschen Wirtschaft über Beteiligungen vernetzt. Für viele Menschen sind die Aktivitäten dieser neuen Finanzakteuere mittlerweile insbesondere im Wohnungsmarktspürbar. Doch auch im Bereich des weiteren Umbaus und der Privatisierung der Altersvorsorge könnten sich zukünftig unmittelbare Auswirkungen für breite Bevölkerungsschichten infolge des Einflusses gerade von BlackRock auf die EU-Politik ergeben.

In seinem aktuellen Buch „Die Kapitalisten des 21. Jahrhunderts“ untersucht Werner Rügemer unter anderem die Rolle von BlackRock, des weltgrößten Finanzkonzerns aus den USA. Aus gegebenem Anlass veröffentlicht RT Deutsch mit freundlicher Genehmigung des Autors nachfolgend Auszüge aus dem Kapitel „Große Kapitalorganisatoren: BlackRock & Co“.

Hier weiter: https://deutsch.rt.com/wirtschaft/78801-grosse-kapitalorganisatoren-blackrock-co/

Advertisements
5. November 2018

Okinawa’s new governor says Tokyo ‘disrespects democracy’ by allowing new U.S. base (Washington Post)

The newly elected governor of the Japanese island of Okinawa said Tokyo’s decision to press ahead with the construction of a new U.S. military base on Tuesday is “outrageous” and disrespects local democracy.

read article:

https://www.washingtonpost.com/world/asia_pacific/okinawas-new-governor-says-tokyo-disrespects-democracy-by-allowing-new-us-base/2018/10/30/6aa8fd30-dc34-11e8-aa33-53bad9a881e8_story.html?noredirect=on&utm_term=.8a7456b875d1

5. November 2018

Who’s Really ‘Undermining’ American Democracy? Allegations that Russia is still “attacking” US elections, now again in November, could delegitimize our democratic institutions. – By Stephen F. Cohen (thenation.com)

Stephen F. Cohen, professor emeritus of Russian studies and politics at NYU and Princeton, and John Batchelor continue their (usually) weekly discussions of the new US-Russian Cold War. (Previous installments, now in their fifth year, are at TheNation.com.)

https://www.thenation.com/article/whos-really-undermining-american-democracy/

5. November 2018

Der neue Systemkonflikt. Führende Kreise der deutschen Wirtschaft dringen auf mehr ökonomische Distanz gegenüber China. (german-foreign-policy.com)

 

(Eigener Bericht) – Führende Kreise der deutschen Wirtschaft dringen auf mehr ökonomische Distanz gegenüber China. Das Land, größter Handelspartner und drittgrößter Investitionsstandort deutscher Unternehmen überhaupt, sei zwar „ein dynamischer Markt“, stehe allerdings gleichzeitig in einem „Systemwettbewerb“ mit dem Westen, heißt es in einem aktuellen Papier aus dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Es komme deshalb darauf an, „bestehende Abhängigkeiten“ von der Volksrepublik „zu minimieren“. Der BDI äußert das zu einer Zeit, zu der Washington seinen Wirtschaftskrieg gegen Beijing verschärft und deutsche Unternehmer die Befürchtung äußern, die Trump-Administration könne von ihnen – wie im Falle der Iran-Sanktionen – einen schrittweisen Rückzug aus China fordern. Am heutigen Freitag treiben Unternehmer und Wirtschaftsminister Peter Altmaier auf einer Wirtschaftskonferenz in Jakarta die Suche nach alternativen Standorten in Südostasien voran. Ein prominenter US-Militär erklärt derweil einen Krieg gegen China in spätestens 15 Jahren für wahrscheinlich.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7771/

5. November 2018

Ein Mann für die neue Phase Geir Pedersen wird neuer UN-Sonderbeauftragter für Syrien – Von Karin Leukefeld (junge Welt)

Am 1. Dezember wird der Norweger Geir Pedersen neuer UN-Sonderbeauftragter für Syrien. Er löst den schwedischen Diplomaten Staffan De Mistura ab, der seinen Rücktritt angekündigt hat. Dieser Schritt erfolge rein aus privaten und familiären Gründen, betonte der 71jährige.

In einem auf Dienstag datierten Schreiben hatte UN-Generalsekretär António Guterres erklärt, dass er sich mit allen Seiten über die Personalie Pedersen abgestimmt habe, »einschließlich der Regierung der Syrischen Arabischen Republik«. Der Norweger verfügt demnach auch über den Rückhalt aller Vetomächte im UN-Sicherheitsrat, der offiziell der Auftraggeber des Sonderbeauftragten ist.

weiterlesen:

https://www.jungewelt.de/artikel/342791.syrien-ein-mann-f%C3%BCr-die-neue-phase.html

5. November 2018

Der Mond als Marktplatz (german-foreign-policy.com)

(Eigener Bericht) – Die Europäische Raumfahrtagentur ESA soll laut jüngsten Planungen verstärkt in Rivalität zu privaten US-amerikanischen Weltraumunternehmen treten. Die ESA „positioniert sich gegen die US-Konkurrenz“, fassen Beobachter die Ergebnisse eines Treffens der zuständigen Minister aus den 22 ESA-Mitgliedstaaten Ende Oktober zusammen. Hintergrund sind die Erfolge von US-Unternehmen bei der Kommerzialisierung des Alls, die in der europäischen Industrie Befürchtungen nähren, ins Hintertreffen zu geraten. Der deutsche Airbus-Chef Tom Enders wirbt für eine „Orbital Economy“, die den Aufbau eines weltraumgestützten Wirtschaftssystems jenseits der Erde vorsieht. Unter anderem plädiert Enders nicht nur für das „Gewinnen von Bodenschätzen auf dem Mond“, sondern auch für den dortigen „Aufbau von Fertigungsanlagen“. Basen auf dem Mond könnten zudem als Sprungbrett für kommerzielle Aktivitäten auf dem Mars dienen. Die Bundesregierung treibt begleitend die Entwicklung von Gesetzen voran, die die private Ausbeutung des Weltalls begünstigen sollen.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7773/

%d Bloggern gefällt das: