Archive for November 1st, 2018

1. November 2018

Für alle, die nichts verstanden haben und den Faschisten Jair Bolsonaro weiterhin als „Rechtspopulisten“ oder „Trump der Tropen“ verharmlosen

Hier mal ein paar Zitate zur politischen Einordnung:

– „Ich hatte vier Söhne, aber dann hatte ich einen schwachen Moment und unser fünftes Kind wurde ein Mädchen.“
– „Ich werde Sie nicht vergewaltigen, weil Sie sehr hässlich sind“ (Zu einer oppositionellen Parlamentsangeordneten.) https://bit.ly/2PucKR7
– „Ich würde es bevorzugen, dass mein Sohn bei einem Autounfall stirbt, ehe er mit einem Typen als Date auftaucht.“ https://glo.bo/2ACu12q
– „Ich bin für Folter, so wie die Bevölkerung auch.“ http://bit.ly/2JrNMMW
– Zu den Quilombolas, den Nachkommen aufständischer afrikanischer Sklaven: „Sie machen überhaupt nichts. Ich glaube, sie sind noch nicht einmal mehr für Nachwuchs zu gebrauchen.“ https://congressoemfoco.uol.com.br/?p=289303
– „Sie können sich sicher sein, wenn ich Präsident werde, wird es kein Geld mehr für NGOs geben. Wenn es nach mir geht, wird jeder Bürger eine Waffe zu Hause haben. Und es wird keinen Zentimeter mehr für Indigenengebiete oder Quilombolas geben.“
– „Sie werden in diesem Land nichts mit Wahlen verändern – gar nichts. Leider kann man die Dinge nur über einen Bürgerkrieg verändern, indem die Arbeit erledigt wird, die das Militärregime (Diktatur) nicht erledigt hat. Indem 30.000 Leute umgebracht werden, beginnend mit FHC (Ex-Präsident Fernando Henrique Cardoso). Umbringen. Wenn ein paar unschuldige sterben, geht das schon okay.“ https://www.revistaforum.com.br/?p=116058

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1. November 2018

Hannes Hofbauer: „Kriege stoppen! Das wäre das oberste Gebot“ – Auswirkungen der Migration auf die Herkunftsländer (nachdenkseiten.de)

1. November 2018

Medien berichten viel über Migration, aber die Auswirkungen der Migration auf die Herkunftsländer übersehen sie oft. Das sagt der Wiener Verleger Hannes Hofbauer im Interview mit den NachDenkSeiten. Hofbauer, der sich seit Jahren mit dem Thema Migration beschäftigt, betont im Interview, welche weitreichenden Auswirkungen die Abwanderung vieler Menschen aus ihrer Heimat für diese Herkunftsländer hat und warnt davor, die politischen Ursachen und Hintergründe von Migration auszublenden. Von Marcus Klöckner.

weiter hier:

https://www.nachdenkseiten.de/?p=46839

1. November 2018

Mehr als Händeschütteln. Kubas Präsident Miguel Díaz-Canel besucht unter anderem Moskau, Beijing, Pjöngjang (junge Welt)

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel ist zur Zeit auf einer zwölftägigen Reise in verbündete Länder. Zum Auftakt seiner Staatsbesuche in Russland, der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), der Volksrepublik China, Vietnam und Laos steht am morgigen Freitag in Moskau ein Treffen mit Präsident Wladimir Putin auf dem Programm.

weiter hier:
https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/artikel/342723.kuba-mehr-als-h%C3%A4ndesch%C3%BCtteln.html

1. November 2018

Geheimdienst-Experte Andreas von Bülow (SPD, ex-BMV) zu 9/11 und El-Motassadeq (Sputniknews)

1. November 2018

„Linke“ antideutsche Initiative gegen „rechte“ Antideutsche

Initiative gegen rechte Antideutsche  
Ideologie im Mäntelchen der Ideologiekritik: A. Gauland, Thomas Maul und eine Linke, die sich nicht dumm machen lassen sollte
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Abgesang des Abendlandes – Grenzarbeit, mit Felix Riedel
— Abgesang des Abendlandes – Wider den Verfall der ideologiekritischen Praxis —
Bald dreißig Jahre ist es her, dass die antideutsche Intervention in die hiesige radikale Linke ihren Anfang nahm. Nun sieht es fast so aus, als wäre die Zeit ihrer Post-Antideutschen Wiedergänger am Ende. Was als kritische Intervention gegen die sog. deutsche Wiedervereinigung und die verkürzte Kritik des Mainstreams der radikalen Linken begann, verlor für einen nicht unbedeutenden Teil der Bewegung über die Jahre den maßgeblichen Gegenstand seiner Kritik – die deutsche Nation – und damit seine kritischen Gehalt. Dieser Teil existiert heute wesentlich als verschwurbelte Politsekte fort. Begannen einschlägige Publikationen wie die Bahamas schon Anfang der 00er Jahre sich argumentativ darauf zurückzuziehen, vor allem andere Linke als hässlich zu bezeichnen und sich öffentlich von einer Linken zu verabschieden, wiederholt sich dieser Bruch nun in der vermeintlichen Trennung in Rechts- und Linksantideutsche. Was als recht absurdes Meme begann, verselbstständigte sich als bald zur Szenediskussion. Als Beispiel für die autoritäre Wende im Denken der sogenannten Rechtsantideutschen lassen sich die Beiträge von Thomas Maul heranziehen. Sein Vortrag im Rahmen einer Reihe anlässlich des 70. Jahrestags der Staatsgründung Israels entfachte die Debatte um die Frage nach dem ideologischen Charakter dieses Milieus in Leipzig und darüber hinaus aufs Neue. An diese Debatte wollen wir nun mit einer kleinen Vortragsreihe anknüpfen, um zu retten, was noch zu retten ist und zu stoßen, was schon fällt.
1. — Grenzarbeit – Zur Verteidigung einer antideutschen Linken gegen die Querfront, mit Felix Riedel — 02.10.2018
Der Absturz des antideutschen Theorieorgans „Bahamas“ war eher ein Sinkflug. Über Jahre hinweg sickerte ein spezifischer Jargon ein, bis sich eine Reihe von Autoren schließlich in Wort und Inhalt der AfD annäherten und öffneten. Die Aufnahme von Flüchtlingen 2015 wird mit dem Angriffskrieg Deutschlands verglichen, die AfD für ihre vermeintlich israelsolidarische Positionierung gelobt, Assad verteidigt, autoritäre Lösungen als adäquate Reaktion auf überdramatisierte Krisen gepredigt. Über 15 Jahre hinweg lassen sich strukturelle Ursachen dieses Absturzes vorahnen: Eine konservative Fehlinterpretation der Freudianischen Psychoanalyse, eine teleologische Entwicklungsideologie eines undialektisch gelesenen Marx, eine gescheiterte Begriffsbildung zum Rassismusproblem, Mythen und Unklarheiten zu komplexen Konflikten wie den Jugoslawienkriegen. Kein einzelner Faktor erklärt das Überlaufen von Teilen der Antideutschen zu Habitus und Positionen der AfD und insgesamt hat man sich vermutlich von der eigenen Ohnmacht dumm machen lassen. Was aber sind Perspektiven einer der Aufklärung verpflichteten antideutschen Linken? Wie lässt sich der Niedergang der „Bahamas“ verarbeiten, wie lässt sich das Phänomen eindämmen, wie die Israelsolidarität gegen rechts verteidigen? Wie können wir umgehen mit Querfront-Ideologemen in Online-Szenen? Eine Einladung zur offenen Diskussion.
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Initiative gegen rechte Antideutsche
27. Oktober um 18:08 ·
Audiomitschnitt einer Veranstaltung mit Felix Riedel:
Kritik an den Antideutschen von Bahamas
1. November 2018

#Aufstehen – Spaltpilz oder Chance? (scharf-links.de)

Von Michael Schilwa und Friedrich Dorn

Am 4. September ist Sahra Wagenknechts Sammlungsbewegung offiziell an den Start gegangen. Die Resonanz dürfte selbst die Initiator*innen positiv überrascht haben. Schon vor dem offiziellen Start hatten sich über 100 000 Unterstützer*innen registriert[1], mittlerweile sind es über 140 000 – das sind immerhin mehr als doppelt so viele, wie die ganze Linkspartei Mitglieder hat.

Sicher haben sich manche nur registriert, um via Newsletter an Infos aus erster Hand zu kommen. Und natürlich wird das politische Aktivitätsniveau vieler „Gesammelter“ nicht darüber hinausgehen, am Sonntag vor dem TV ihre Ikone Sahra bei „Anne Will“ zu bewundern. Andererseits: Sich bei einem politischen Projekt als Unterstützer*in zu registrieren, ist schon mehr als ein „Like“ bei Facebook

weiterlesen:
http://www.scharf-links.de/90.0.html?&tx_ttnews%5Bpointer%5D=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=67109&tx_ttnews%5BbackPid%5D=48&cHash=eb8d66f907

 

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