#Aufstehen für Frieden mit Syrien – Kundgebung am 17.9. 2018 am Potsdamer Platz in Berlin – Stellungnahme der linken #Aufstehen Basisgruppe in Berlin-Mitte

Als Vertreter der #Aufstehen Basisgruppe in Berlin-Mitte habe ich die Kundgebung #Aufstehen für Frieden mit Syrien und Russland am 17.9.2018 angemeldet und organisiert.

Als Verantwortlicher für die Kundgebung und als Unterstützer der linken Sammlungsbewegung wende ich hiermit ausdrücklich gegen die folgenden Aussagen von Paula P’Cay:

„Für jedes Thema, egal. Egal aus welcher Partei ihr seid, egal ob ihr rechts oder links seid, oben oder unten.“

#Aufstehen ist eine linke Sammlungsbewegung und wendet sich damit dezidiert gegen rechte Bewegungen, die in Deutschland leider immer mehr Unterstützung finden. Die Aussage, dass man zwischen links und rechts nicht mehr unterscheiden kann oder sollte, findet leider auch in verschiedenen alternativen Medien immer mehr Befürworter. Man positioniert sich zwar völlig zu Recht gegen die Mainstream-Medien, fordert völlig richtig Frieden mit Russland und Syrien, aber gleichzeitig versucht man leider den Unterschied zwischen links und rechts zunehmend zu verwischen.

Noch dazu fordert man dann, wie beispielsweise in diesem Videostatement, sogar rechte Kräfte auf sich in die linke Bewegung #aufstehen einzubringen. Dies widerspricht jedoch völlig der Idee der linken Sammlungsbewegung #aufstehen und entspricht damit, meiner festen Überzeugung nach, auch einer völlig falschen Analyse der politischen Lage, sowohl in Deutschland als auch international.

Weil diese, meiner Meinung nach, falsche, verschwommene und rechtsoffene Analyse von diversen „alternativen“ Medien immer wieder propagiert wird, habe ich die Kundgebung „Frieden mit Syrien und Russland“ bewusst nicht in Kooperation mit anderen Gruppen veranstaltet und distanziere mich gleichzeitig von jeglichen Versuchen der Vereinnahmung. #Aufstehen ist und bleibt eine linke Sammlungsbewegung.

Dies ist kein Spaltungsversuch, weil es in diesen grundsätzlichen Fragen keine Zusammenarbeit gibt.

Dies hat auch nichts mit persönlichen Anfeindungen zu tun, weil ich viele der Beteiligten, wie auch Paula P’Cay persönlich kenne. Vielmehr entspricht dies dem Versuch einer Klarstellung, ohne den hier Angesprochenen irgendetwas unterstellen zu wollen, ausser einer völlig falschen Analyse.

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