Das große ökumenische Gebetstreffen in Bari am 7. Juli 2018 fand statt auf Initiative des Papstes und stand unter dem Motto: „Der Friede sei mit dir! Christen gemeinsam für den Nahen Osten.“ Alle nah- und mittelöstlichen Patriarchen bzw. ihre Gesandten und Vertreter anderer Konfessionen nahmen teil. Öffentlich kritisierte der Papst die „mörderische Gleichgültigkeit“ gegenüber dem menschlichen Leiden in dem Konfliktgebiet: „Der Nahe Osten weint, leidet und schweigt, während andere auf diesen Ländern herumtrampeln auf der Suche nach Macht und Reichtum.“
Die internationale Gemeinschaft und alle an der Syrienkrise Beteiligten sollten alles dafür tun, dass die Diplomatie, Dialog und Verhandlungen ein- und fortgesetzt werden.
Franziskus verwies auf die beunruhigenden Berichte über eine mögliche humanitäre Katastrophe in Syrien, besonders in der Provinz Idlib und wiederholte seinen eindringlichen Appell an die internationale Gemeinschaft. Alle beteiligten Akteure sollten das humanitäre Völkerrecht respektieren und das Leben der Zivilbevölkerung schützen.
