Werte-Westen als skrupelloser Geiselgangster in Syrien
von Rainer Rupp, 4.09.2018
Ein Gangster, der ohne zu zögern so lange Menschen umbringt, bis er bekommt, was er will. Das ist die aktuelle US-Politik in Syrien. Mit einem Unterschied: Die Zahl der Mordopfer eines Gangsters ist verschwindend gering im Vergleich zu denen der US-Regierungskriminellen.
Zur US-Syrienpolitik zitierte die Washington Post letzten Donnerstag einen namentlich nicht genannten Regierungsbeamten mit den Worten: „Im Augenblick ist es unsere Aufgabe, dabei zu helfen, [für Russland und das syrische Regime] so lange Morast und Chaos zu schaffen, bis wir bekommen, was wir wollen.“
Was der namenlose US-Regierungsbeamte verharmlosend „Morast und Chaos“ nennt, bedeutet endloser Krieg, es bedeutet Tod für weitere Tausende von Syrern durch US-Bomben oder US-gelieferte Waffen an die Terroristen.
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Frankreichs subtile Drohung: „Assad hat den Krieg in Syrien gewonnen, aber nicht den Frieden“
4.09.2018
Laut Frankreichs Außenminister hat Syriens Präsident Baschar al-Assad den Krieg in seinem Land gewonnen. Doch Assad habe nicht den Frieden gewonnen, schob Jean-Yves Le Drian hinterher. Der Diplomat warnte zudem vor einer Militäroperation in der Provinz Idlib.
Über Jahre versuchten westliche Staaten mitsamt ihrer regionalen Verbündeten, die syrische Regierung unter Präsident Baschar al-Assad durch die Unterstützungislamistischer Aufständischer zu stürzen. Doch spätestens mit Russlands militärischem Eingreifen haben sich diese Umsturzpläne als kaum noch realistisch erweisen. Die neue Marschrichtung ließe sich daher in etwa so zusammenfassen: Ist Assad der Sieg im Krieg nur noch schwer zu nehmen, so darf er auf keinen Fall den Frieden gewinnen.
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