Bei the FACTORY handelt es sich um ein Auftragswerk an Mohammad Al Attar und Omar Abusaada. Die ist eine Koproduktion der Volksbühne Berlin mit der Ruhrtriennale.
Der „bedeutende“ syrische Dramatiker Al Attar hat in Berlin eine künstlerisch-propagandistische Heimat auf Zeit gefunden. Hier machte er „Theater der Unterdrückten“ zusammen mit dem belgischen Kurator und Theaterwissenschaftler Chris Dercon, der als neuer Intendant der Berliner Volksbühne angetreten war, aber inzwischen zurückgetreten ist.
Hier zur Verdeutlichung ein Zitat aus Al Attars Werk „Aleppo. A Portrait of Absence“: „Die Menschen verließen die Stadt, alles änderte sich. Ich begriff nicht mehr, was da passierte, und ich konnte nicht verstehen, dass das Töten und Blutvergießen einfach weitergeht, während die ganze Welt nur zusieht.“
Die Heinrich-Böll-Stiftung verschaffte Al Attar über ein Programm für politisch verfolgte Autoren eine Reiseerlaubnis der deutschen Botschaft, so kam er vor drei Jahren nach Berlin.
Mohammad Al Attars Performance „Aleppo. A Portrait of Absence“ war Ende September 2017 im Berliner Haus der Kulturen der Welt zu sehen. Seine Iphigenie wurde 2017 noch unter der Intendanz des belgischen Theaterwissenschaftlers Chris Dercon von der Berliner Volksbühne im Tempelhofer Hangar 5 gezeigt.
