#Aufstehen – Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung fragte Sahra Wagenknecht: Verabschieden sich vom traditionellen Internationalismus der Linken?

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Sahra Wagenknecht antwortete so:

Im Gegenteil. Internationalismus heißt, sich für eine gerechtere Weltwirtschaftsordnung einzusetzen. Diejenigen, die Rohstoffe armer Länder ausplündern, Waffen in Kriegsgebiete liefern und unfaire Handelsabkommen diktieren, handeln nationalistisch. Das lehnen wir ab. Internationalismus heißt nicht: Abwerbung der Mittelschicht aus armen Ländern, um hier Lohndumping zu betreiben. In einer grenzenlosen Welt regieren die Multis. Sozialer Ausgleich und Demokratie funktionieren aktuell nur innerhalb einzelner Staaten, auf globaler Ebene gibt es gar keine Hebel dafür. Natürlich müssen die Staaten ihre Bürger vor Dumpingkonkurrenz schützen.

Interview mit Sahra Wagenknecht, erschienen in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung am 12.08.2018
https://bit.ly/2ONSkyz

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