Das Auswärtige Amt sagt Desinformationen den Kampf an. Im Fokus: Die angeblich von russischen Staatsmedien verbreiteten Fake News. Doch die anhand der Skripal-Affäre geführte Beweisführung des Ministeriums erweist sich selbst als Desinformations-Kampagne.
von Sebastian Range
„Fake News, Bots und Provokationen – gezielte Desinformation im Internet“, unter dieser Überschrift will das Auswärtige Amt auf seiner Webseite die Bevölkerung über „irreführende Informationen“ und die „Verbreiter von ‚Desinformation'“ aufklären, die „oftmals gezielt den Zusammenhalt westlicher Gesellschaften“ angriffen.
„Sie versuchen, die Glaubwürdigkeit etablierter Medien zu untergraben, um das gesellschaftliche Vertrauen in sie zu schwächen, Wahlen zugunsten bestimmter Kandidaten zu beeinflussen oder Positionen zuzuspitzen, um Gesellschaften zu spalten“, so das Außenministerium in dem vergangene Woche veröffentlichten Beitrag.
Zwar wird darin lediglich der „Islamische Staat“ explizit als Verbreiter von Desinformationen genannt, es geht aber vor allem um vermeintliche russische Propaganda.
Denn durch diese verlören die „klassischen Medien ihre Deutungshoheit“, beklagte das Amt bereits im Mai und kündigte dabei an, „als Antwort auf russische Desinformation“ nun „gezielte Aufklärungskampagnen“ im Rahmen einer „strategischen Kommunikation“ zu betreiben, „um die Fakten objektiv darzustellen und einzuordnen“.
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