Als Sonderermittler zu Russiagate präsentierte Robert Mueller im Juli — rechtzeitig zum Trump-Putin-Gipfel — eine Anklageschrift gegen 12 russische Geheimdienstmitarbeiter. Da die Russophobie in den USA immer hysterischere Züge annimmt, erkennen nur noch wenige kritische Köpfe, dass die Anklage keinen einzigen stichhaltigen Beweis enthält. Kevin Ryan wundert das nicht: Er beschreibt Muellers Karriere als Aneinanderreihung von Vertuschungs- und Ablenkungsmanövern im Dienste der Mächtigen.
Der talentierte Mr. Mueller
von Kevin Ryan
In letzter Zeit ist der ehemalige FBI-Direktor Robert Mueller wegen seiner Untersuchung der vermeintlichen russischen Einflussnahme auf die US-Wahlen 2016 in den Schlagzeilen. Nach seinen 12 Jahren als Leiter der Behörde – dies ist die längste Amtszeit seit J. Edgar Hoover – sehen viele Mueller heute als grundehrlichen Mann, der dem Interesse des amerikanischen Volkes dient. Doch diese Einschätzung kann nicht verteidigt werden, wenn man über Muellers Vergangenheit Bescheid weiß.
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