Wir hoffen, dass diese unfassbare Dämonisierung endlich ein Ende findet! Wir wünschen Asma al-Assad gute Besserung und eine baldige Genesung!

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Ein Kommentar auf meinen Beitrag bei Facebook:

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Meine Antwort:

Heinrich Buecker Die Familie Assad ist keinesfalls über jeden Zweifel erhaben. Und wenn man jemanden wünscht eine schwere Krankheit zu überleben ist das auch keine Lobhudelei. Vielmehr entsteht dies aus dem Wunsch sich gegen eine systematische Dämonisierung zu stellen, die in der „bürgerlichen“ Presse vorangetrieben wird, angeführt von der Springergazette BILD bis hin zum Spiegel und der taz. Aber leider auch von vielen sich als links fühlenden Menschen, sowohl in der Partei DIE LINKE, aber auch ausserhalb der Parteien. Und von vielen, die sich als antifaschistisch und antirassistisch verstehen.

Ein sehr großer Teil der syrischen Bevölkerung unterstützt ihren Präsidenten und seine Frau. Das ist trotz aller Kritik sehr verständlich, wenn man sich die jahrelange Beleidigung und die Erniedrigung der syrischen Gesellschaft vor Augen führt. Seit Jahren werden hierzulande sogenannte „Rebellen“ unterstützt, die für die Zerstörung weiter Teile des Landes verantwortlich zu machen sind und die weit über 100.000 syrische Soldaten ermordet haben. Der Westen unterstützt die „Rebellen“, die zu großen Teilen im Ausland rekrutiert wurden, finanziell, militärisch und über die Medien.

Syrien wird seit Jahren mit den härtesten Sanktionen belegt und kaum ein Tag vergeht an dem nicht irgendwelche neuen Beleidigungen gegen das Land veröffentlicht werden. Die Anti-Assad Opposition hat sogar ein Büro in Berlin zur Verfügung gestellt bekommen, die auf seiten der Opposition agierenden Weißhelme bekommen große Geldzuwendungen und Preise. Als Folge dieser bestens organisierten und finanzierten Propagandamaschinerie verwenden große Teile der sich als links, progressiv, humanistisch, antirassistisch oder antifaschistisch verstehenden Gruppen und Aktivisten in Deutschland und weltweit viele derselben Argumente, die man in den Medien tagtäglich konsumiert.

Leider sind auch Teile der Refugee Welcome Bewegung von dieser Assad- und Putin-Dämonisierung infiziert. Organisationen wie „Adopt a Revolution“, „Moabit hilft“ und andere sind ein Teil der Seebrücke-Bewegung, und stehen damit grundsätzlich für Humanismus und Nächstenliebe, wenn es nämlich um die Rettung von Menschen im Mittelmeer geht. Gleichzeitig aber stehen sie auf der Seite der Kriegstreiber, wenn sie deren Argumente weiterverbreiten, dass die syrische Regierung, die syrische Armee und damit sinngemäß auch Putin für die Flucht der Menschen aus Syrien und den hunderttausendfachen Tod dort verantwortlich zu machen sei.

Es ist an der Zeit sich schlau zu machen und diese Kriegspropaganda nicht länger unbewusst zu unterstützen. Man muss diese Dämonisierung durchbrechen und als Strategie der Kriegstreiber entlarven.

Interessanterweise gab es in der heutigen Ausgabe der jungen Welt ein Interview mit Thomas Rüland, Mitorganisator der morgigen Kundgebung von Seebrücke und „Let‹s get united against racism and war“. Er nennt als Fluchtursache beispielsweise den NATO-Krieg gegen Libyen.
Dazu sagt er weiter: „Die von außen aufgezwungene, angebliche Demokratisierung (in Libyen) ist mehr als fragwürdig, was man auch in Irak und Afghanistan sieht. Dort hat die Einmischung nur zu Verelendung und Unsicherheit geführt. Es sollte mittlerweile jedem klar sein, dass es bei diesen Kriegen nur um Macht und Ressourcen geht.“

Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Zwar spricht er nicht von den Verhältnissen in Syrien, aber von der Ermordung Gaddafis zu den Putschplänen gegen Syrien und der Dämonisierung Assads und Putins ist es nur ein kleiner Schritt.

Ich unterstütze die Forderung der Seebrücke-Bewegung, dass die Menschen im Mittelmeer gerettet werden müssen!!! Gleichzeitig wünsche ich Asma al-Assad alles Gute in ihrem Kampf gegen den Krebs und wünsche vor allem den Menschen in Syrien endlich wieder Frieden. Die wahren Kriegstreiber und Verursacher der Flüchtlingskrise hier im Westen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Verantwortung dafür, sie beim Namen zu nennen, liegt bei uns.

Antwort:
Heiner, ich huldige keinem von denen. Nicht der Nato, Nicht Putin nicht assad. weil ich sie als ein teil des Problems betrachte.

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