Enge Freundschaft zwischen Havanna und Damaskus und Fidel Castros Dogma: „Wir geben nicht nur das, was wir übrig haben, sondern wir teilen, was wir haben. Das ist der Humanismus, der die kubanische Gesellschaft prägt.“

Seit Jahren liefert Kuba Medikamente und pharmazeutische Produkte nach Syrien, während solche Produkte seit Beginn des Krieges gegen Syrien von EU-Sanktionen betroffen sind. Diese Sanktionen werden seitens der EU alljährlich verlängert.

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Als eines der ersten Länder Lateinamerikas hatte das sozialistische Kuba im April dieses Jahres auch die Militärangriffe des westlichen Bündnisses auf Syrien verurteilt. Der unilaterale Angriff der USA und ihrer Verbündeten auf syrische Ziele sei ein „schamloser Verstoß gegen internationales Recht und die Charta der Vereinten Nationen“, hiess es in einem Statement der kubanischen Regierung. Auch Bolivien und Venezuela verurteilten die westlichen Bombardements gegen Syrien.

„Die USA haben Syrien angegriffen, ohne dass der Einsatz von chemischen Waffen durch dieses Land bewiesen wäre“, zitierte die kubanische „Granma“ das Statement des Außenministeriums in Havanna. Ohne die laufenden Untersuchungen abzuwarten sei dies ein „Vorwand“ für den Angriff auf zivile und militärische Ziele gewesen. Zugleich verurteilte Kuba als einer der Erstunterzeichner der Chemiewaffenkonvention den Einsatz chemischer Waffen durch „jedwenen Akteur zu jeglichen Umständen.“

Noch im März dieses Jahres entsandte Havanna den stellvertretenden Aussenminister Kubas nach Damaskus, um dort die Solidarität des Landes in einer Reihe von Gesprächen zum Ausdruck zu bringen.

Die Unterstützung Kubas für die gerechte Sache des syrischen Volkes bei ihrem Kampf gegen den internationalen Terrorismus wurde während der Gespräche unterstrichen und es wurde festgestellt, dass Syrien und Kuba die imperialistische Vorherrschaft und die Pläne der USA gegen die freien Völker gemeinsam bekämpfen. ( http://bit.do/eoEPn )

 

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