Archive for Juli 9th, 2018

9. Juli 2018

NATO-Bomben im Jugoslawien-Krieg: Verspätete Gerechtigkeit gegen den „Barmherzigen Engel“ (RT Deutsch)


In Serbien haben Akademiker einen Verein gegründet, der für Betroffene des NATO-Bombardements im Jahr 1999 Entschädigung für Folgen des Einsatzes abgereicherten Urans einklagen soll. Ein Urteil aus Italien weckt dabei Hoffnung.

von Marinko Učur, Belgrad, 9.7.2018

Mussten tatsächlich seit den NATO-Bombenangriffen auf die ehemalige Bundesrepublik Jugoslawien (SRJ) 19 Jahre vergehen, damit endlich die Frage nach der Haftung und Bestrafung derjenigen öffentlich gestellt wird, die ohne eine Genehmigung der Vereinten Nationen 78 Tage lang zivile und militärische Ziele in diesem Land angegriffen und dadurch Bürger dieses Landes ermordet haben?

Das ist eine Frage, auf die Juristen, Politiker, Anwälte, vor allem aber jene Bürger eine Antwort suchen, die während der ungestraften NATO-Verbrechen ihre Familienangehörigen verloren haben oder auf eine andere Weise die Wirkung des „Barmherzigen Engels“ durchlebt haben – wie das westliche Militärbündnis diese Militäroperation zynisch benannt hat. Im Zuge dieser wurden Schätzungen zufolge etwa 400.000 Projektile und einem NATO-Geständnis zufolge bis zu 30.000 Bomben mit abgereichertem Uran auf Jugoslawien abgefeuert. Durch die Bombenangriffe sind 2.500 Menschen, vor allem Zivilisten, ums Leben gekommen.

Für dieses Verbrechen wurde natürlich noch niemand zur Rechenschaft gezogen. Einige unermüdliche Aktivisten haben jedoch ihre Absicht nicht aufgegeben, Gerechtigkeit vor den höchsten Instanzen und Regierungen jener Staaten zu suchen, die diese Militärkampagne geführt hatten. Immerhin hat diese Serbien um die 100 Milliarden US-Dollar an Schaden verursacht und das Land hat sich immer noch nicht davon erholt.
Hier weiterlesen: https://deutsch.rt.com/europa/72568-verein-klagt-wegen-folgen-von/

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9. Juli 2018

Der belgische Mörder und Kinderschänder Marc Dutroux und die toten Zeugen – Handlanger der Elite und Kinderhändlerringe

Der belgische Mörder und Kinderschänder Marc Dutroux ist wohl einer der Krankesten Menschen der Geschichte. Er hat mehrere Kinder missbraucht und ermordet – zwei von ihnen verhungerten qualvoll in einem seiner Kellerverließe.

Der Prozess gegen Marc Dutroux zog sich über acht Jahre hin. 27 Zeugen, die im Prozess aussagen wollten starben während dieser Zeit unter mysteriösen Umständen. Zufall?!? Marc Dutroux war offiziell Sozialhilfeempfänger, besaß aber mehrere Häuser und angemietete Immobilien. Außerdem verfügte er über mehrere Konten auf denen hohe Summen bewegt wurden. Wie kann das sein? Woher kam das Geld? Gab es Hintermänner?

Bekannte von Marc Dutroux bestätigten, dass er nicht alleine handelte. Er sei für die Beschaffung der Kinder verantwortlich gewesen, mit denen dann Kinderpornos gedreht und illegale Sexpartys veranstaltet wurden. Trotz dieser Umstände wurde nur gegen Dutroux ermittelt – nicht gegen das Netzwerk dahinter, da Marc Dutroux die Kinder angeblich „zum Eigenbedarf“ entführte.

 

9. Juli 2018

Juni 2018: Ungeklärter Tod eines NSU-Brandermittlers. Tod kam für die Familie „sehr überraschend“. Familie hat Obduktion in Auftrag gegeben.(Heise.de)

Von öffentlichem Interesse ist der Fall, weil Stolt auch im Rahmen der NSU-Ermittlungen mit Untersuchungen beauftragt war. Dabei äußerte er sich öffentlich auch kritisch zu manchen Ermittlungen.

Frank Dieter Stolt ist nach Auskunft der Familie am 15. Juni in einem Mannheimer Krankenhaus gestorben. Nach seiner Einlieferung sei er ins Koma gefallen und nicht mehr aufgewacht. Der Tod kam für die Familie „sehr überraschend“. Weil die Ärzte nicht sagen können, woran der Patient starb, hat die Familie auf eigene Kosten eine Obduktion in Auftrag gegeben. Bei der Staatsanwaltschaft Mannheim ist der Fall nicht bekannt, ein Todesermittlungsverfahren nicht anhängig.

Stolts Institut in Mannheim ist inzwischen „dauerhaft geschlossen“.

Den ganzen Artikel hier lesen:

https://www.heise.de/tp/features/Ungeklaerter-Tod-eines-NSU-Brandermittlers-4091711.html

9. Juli 2018

Tausende Syrer kehren nach Hause zurück – Syrische Armee hat wieder die Kontrolle über den Grenzübergang Nassib zu Jordanien.

Damaskus. Nach Inkrafttreten eines Waffenstillstandes zwischen Aufständischen und der syrischen Armee sind mindestens 20.000 Menschen in ihre Häuser im Süden des Landes zurückgekehrt. Zuvor waren nach UN-Angaben rund 320.000 Menschen vor den Kämpfen geflohen. Die syrische Armee hatte am späten Freitag nachmittag wieder die Kontrolle über den Grenzübergang Nassib zu Jordanien übernommen, wie die staatliche Nachrichtenagentur SANA berichtete. Der war drei Jahre lang von Kampfgruppen kontrolliert worden. (dpa/jW)

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