Jemen-Krieg: Söldner der Emirate begehen gezielt Kriegsverbrechen (RT Deutsch)

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) sind wichtige Verbündete der USA und setzen im Krieg gegen den Jemen vielfach auf private Söldner. Offenbar werden diese gezielt für die Durchführung von Folterungen und Hinrichtungen rekrutiert.

Nach der vor allem in humanitärer Hinsicht fatalen Offensive der arabischen Koalition auf den bedeutenden Versorgungshafen von al-Hudaida im Jemen schlägt ein Kommentator des in Dubai ansässigen Nachrichtensenders al-Arabiya triumphale Töne an: „Der Sieg der al-Amalaqah Brigade (Giants‘ Brigade) und der jemenitischen Streitkräfte, unterstützt von den Streitkräften der VAE innerhalb der arabischen Koalition, ist ein großer Sieg, der bestätigt, dass die Koalition zusammen mit den Männern des Jemen in der Lage ist, Länder und Städte, die die Huthi-Milizen mit direkter Unterstützung Teherans erobert haben, zu besiegen und wiederherzustellen.“

Unerwähnt bleibt dabei, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) im Jemen umstrittene private Militärdienstleister einsetzen, nach Angaben von Menschenrechtlern sogar zur gezielten Ausübung von Folter in dem kriegsgebeutelten Land.

Militärdienstleister gegen Zivilisten
Die mit Saudi-Arabien verbündeten Emirate haben sich im Jahr 2011 an den bekannten Militärunternehmer Eric Prince und Ex-Blackwater-Chef gewendet, um dessen Expertise im Bereich der privaten Sicherheits- und Militärdienste (PMC für Private Military Company oder Private Military Contractors) vorgeblich zugunsten der internen Sicherheit zu nutzen. Doch die umstrittenen Söldner kommen auch im Rahmen der saudi-geführten Allianz im Jemen zu militärischen und nachrichtendienstlichen Zwecken zum Einsatz.
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