Archive for Juni 20th, 2018

20. Juni 2018

Friedensbewegung des Tages: Nord Stream 2 – von Reinhard Lauterbach (junge Welt)

Das schönste Argument lieferte Poroschenko zum Schluss: Sollte Nord Stream 2 gebaut werden, entginge der Ukraine soviel Geld, wie sie jährlich für ihre Verteidigung ausgebe. Der Herr Präsident hat also en passant selbst zugegeben, dass man die Transiteinnahmen nicht für den Unterhalt der Leitungen ausgibt, sondern für einen Krieg, den außer Kiew niemand braucht. Wenn das so ist, könnte man eigentlich auf die Idee kommen, Nord Stream 2 als »Friedenspipeline« zu bewerben.

den ganzen Artikel hier lesen:

https://www.jungewelt.de/artikel/334470.friedensbewegung-des-tages-nord-stream-2.html

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20. Juni 2018

Gegen westliche Unkenntnis und falsche Bilder: Schweizer „Weltwoche“ klärt über Russland auf (Sputniknews)

Einschätzungen von Schweizer und deutschen Autoren. Einer von ihnen ist Wolfgang Koydl, der früher für die „Süddeutsche Zeitung“ gearbeitet hat und nun bei der „Weltwoche“ tätig ist.

„Der Westen hat dieses Russland nie verstanden“, stellt Koydl in einem seiner Beiträge in der Beilage fest und fügt hinzu: „Vielmehr versuchte er, es nach seinem Bild zu formen.“ Der Autor erinnert dabei an ein prägnantes Beispiel für das westliche Unverständnis: Winston Churchills bezeichnete Russland einst als „ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, umgeben von einem Mysterium“. Diese Bemerkung des britischen Politikers sei keine „Perle ewiger Weisheit“, sondern „nicht nur besonders töricht, sondern ein Armutszeugnis“.

Sie zeuge von Churchills Unfähigkeit und seinem Unwillen, sich mit Russland und seinen Menschen zu beschäftigen und sie zu verstehen. Koydl meint, diese Haltung gebe es auch heute noch, und dass es „sogar schlimmer geworden“ sei. „Wie sonst wäre es zu erklären, dass im Westen der Begriff ‚Russland-Versteher‘ zum Schimpfwort geworden ist und Unverständnis triumphiert?“

Der „Weltwoche“-Redakteur erinnert unter anderem daran, „dass Russland in der Geschichte öfter von fremden Mächten – Polen, Schweden, Frankreich, Deutschland – überfallen wurde, als dass es selbst einen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen hätte“. Nach dem früheren „ex oriente lux“ („aus dem Osten kommt das Licht“), halte sich der Westen für den Nabel der Welt und die Quelle allen Fortschritts.

„Russland passte nicht in dieses Konzept, zumal die russische Weltsicht ihm diametral entgegengesetzt ist. Die Russen sehen sich als die wahren und alleinigen Erben der Christenheit.“ Koydl bringt dafür geschichtliche Beispiele wie die Tatarenherrschaft, die zu einem „Gefühl russischer Einzigartigkeit“ geführt habe, das dem der USA ähnlich sei: „Eine Nation, die sich berufen fühlt, dem degenerierten Westen wieder auf den richtigen Weg zurückzuhelfen.“ Dieser sei für Russen geprägt von Konsum, Habgier, Oberflächlichkeit und Geldgier, während das „ewige Russland“ für Tiefgang und fundamentale Werte stehe.

Zum kompletten Artikel von Thilo Gräser hier:

https://de.sputniknews.com/politik/20180620321251738-westen-russlandbild-medien-wm/

20. Juni 2018

Stopp Air Base Ramstein 2018 – Nein zu Drohnen, Aufrüstung und Krieg!

Als hätten wir nicht schon genug Kriege und Konflikte in der Welt, als würden nicht schon jetzt viel zu viele Waffen weltweit täglich töten. Nein, es geht immer noch schlimmer: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt die Anschaffung von bewaffnungsfähigen Drohnen. Damit wäre der nächste Völkerrechtsbruch deutscher Politik vorprogrammiert, da Drohnen im wesentlichen unschuldige Zivilisten töten. Die deutsche Kampfdrohne soll im Leasing-Verfahren über 1 Milliarde Euro kosten.

Frau von der Leyen will aber noch mehr Geld: Sie fordert in dieser Legislaturperiode 12 Milliarden Euro mehr für die Bundeswehr. Der Bundeswehrverband fordert sogar eine Erhöhung um 15 Milliarden Euro. Ja, wir nähern uns rasant dem 2%-Ziel der NATO, welches die Bundeskanzlerin genauso aktiv unterstützt wie der Außenminister. Das wären dann fast 75 Milliarden Euro für Krieg und Aufrüstung. Wieviel Schulen, wieviel Kindergärten, wieviel Pflege, wieviel Infrastruktur könnte davon finanziert werden? Was könnten wir nicht alles für die Menschen, die vor unseren Kriegen geflüchtet sind und die Ärmsten in unserem Lande tun?

Nein, stattdessen vergeuden wir es für Krieg und Aufrüstung. Alle Waffen, die entwickelt und angeschafft werden, werden auch eingesetzt. Entweder durch die Bundeswehr und die NATO oder wir exportieren den Tod.

Können wir den Wahnsinn noch stoppen? Dazu sind jetzt mehr und größere Aktionen notwendig. Wir müssen wieder Eindruck machen, durch phantasievolle, direkte, mutige und ideenreiche Aktionen.

Ramstein ist sicher eine der besten Gelegenheiten Gesicht für den Frieden zu zeigen. Das Programm ist bunt, vielfältig und aktiv. Deshalb, für alle, die das, was die Regierenden machen nicht hinnehmen wollen, die sich unwohl fühlen, die sauer sind oder die meinen, das Geld kann sinnvoller ausgegeben werden: Kommt zu den Ramstein Protesten 2018! Die Air Base Ramstein steht für all das: Kriege, Drohnen und ungeheure Verschwendung. Deshalb ziehen wir auch 2018 wieder mit vielen vor die Air Base Ramstein und einige von uns wollen sie sogar blockieren.

20. Juni 2018

Syrien: Afrin, Aleppo, Raqqa – Gegenwart und Zukunft der Kurden – Karin Leukefeld berichtet aus Damaskus (Weltnetz TV)

Karin Leukefeld berichtet im Skype-Gespräch aus Damaskus mit Sabine Kebir am 11. 6. 2018 (siehe Teil 1 https://youtu.be/LnIH9di80W8) über ihre in den letzten Wochen gemachten Recherchen zur Perspektive der Kurdengebiete in Syrien. Sie erläutert Hintergründe und Auswirkungen der türkischen Besetzung von Afrin, berichtet von ihrem Besuch bei den Vertriebenen und in einem von Kurden kontrolliertem Bezirk von Aleppo. Des weiteren erläutert sie, welche Chancen sich momentan für die Autonomiewünsche der Kurden ergeben – in Bezug auf deren internationale Bewertung und auf das sich teilweise normalisierende Verhältnis zum syrischen Staat. Ausführlich geht Frau Leukefeld auf die Frage ein, was aus den Kämpfern und Kadern des IS in den Kurdengebieten wurde sowie auf Pläne der USA, die eigenen Truppen durch Truppen vom Golf zu ersetzen. Und schließlich bewertet sie die Gefahr eines israelisch-iranischen Stellvertreterkriegs auf syrischem Boden.

20. Juni 2018

Draitser sits down with Edna Bonhomme to discuss neoliberalism in Tunisia, North Africa (Counterpunch Radio)

This time Eric welcomes to the show scholar and activist Edna Bonhomme to discuss her research on Tunisia, and how that country – a flashpoint during the Arab Spring – has evolved since protests erupted in 2010. Edna explains how the country has undergone a process of militarization, and that the US and other western powers have been behind the military in its expansion. Eric and Edna touch on everything from the role of Tunisia in the migrant crisis, to the US AFRICOM initiative and how that manifests all over the African continent. The second half of the show explores the role of neoliberalism in Tunisia and North Africa, drawing historical parallels to other countries in the region including Egypt. Edna discusses some of the social gains made since 2010 as well forms of resistance emerging today and so much more. This wide-ranging discussion is well worth your time.

Music: The Coup – “Laugh/Love/Fuck”

Listen to the radio show:
https://store.counterpunch.org/edna-bonhomme-episode-103/

20. Juni 2018

Waffen für die Welt II – (german-foreign-policy.com)

 

Die deutschen Rüstungsexporte haben im vergangenen Jahr ihren dritthöchsten Wert seit der Publikation des ersten einschlägigen Berichts im Jahr 1999 erreicht. Dies geht aus dem gestern veröffentlichten Rüstungsexportbericht der Bundesregierung für 2017 hervor. Demnach hat der Bundessicherheitsrat im vergangenen Jahr die Ausfuhr von Kriegsgerät im Wert von mehr als 6,2 Milliarden Euro genehmigt. Rund ein Sechstel davon – Rüstungsgüter im Wert von mehr als einer Milliarde Euro – wurde in Entwicklungsländer verkauft. Regional zeichnen sich drei geostrategisch definierbare Zielgebiete als Schwerpunkte der Rüstungsexporte deutlich ab. So wurden deutsche Waffen – wie schon seit Jahren – an mehrere Staaten der Arabischen Halbinsel geliefert, die gegen Iran opponieren. Daneben statteten deutsche Firmen einige Staaten Nordafrikas mit Kriegsschiffen und mit zur Flüchtlingsabwehr nutzbaren Landfahrzeugen aus. Zudem gingen Rüstungsgüter im Wert von rund 900 Millionen Euro an asiatische und pazifische Rivalen der Volksrepublik China.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7646/

20. Juni 2018

»China kann Krisen in eigener Regie ausbremsen« Gespräch mit Wolfram Elsner (junge Welt)

Wolfram Elsner … war bis zu seiner Emeritierung Lehrstuhlinhaber am Institut für institutionelle Ökonomik und Innovationsökonomik an der Universität Bremen sowie Präsident der European Association for Evolutionary Political Economy (EAEPE)

hier zum Interview

https://www.jungewelt.de/artikel/333888.china-kann-krisen-in-eigener-regie-ausbremsen.html

20. Juni 2018

Der kleinere Teil von DIE LINKE, der Frieden mit Russland will, braucht dringend Unterstützung!

20. Juni 2018

World Cup 2018: Fans Eye View

20. Juni 2018

NOTICIAS DE AMERICA LATINA Y EL MUNDO, 20 de Junio 2018

Coordinador Alemania PCChile
Chile- Freundschaftsgesellschaft Salvador Allende e.V

http://bit.do/ens9L

20. Juni 2018

Chefsache: Trump will Details zur Denuklearisierung mit Kim persönlich regeln

https://deutsch.rt.com/international/71729-chefsache-donald-trump-will-details/  20.06.2018

Noch in dieser Woche sollen die ersten Detailgespräche zur Umsetzung des jüngst geschlossenen Abkommens zwischen den USA und Nordkorea stattfinden. Donald Trump will die wesentlichen Details mit Kim Jong-un direkt im Telefongespräch klären.

Donald Trump will die Umsetzung der Details zu seiner Denuklearisierungsvereinbarung mit Nordkoreas Staatschef Kim Jong-un offenbar persönlich in die Hand nehmen. Die USA und Nordkorea haben dazu Berichten zufolge noch für diese Woche eine erste Unterredung angesetzt. Einige der Punkte, die in diesem Zusammenhang anstehen, will der US-Präsident direkt im Telefongespräch mit Kim Jong-un klären.

Das Nachrichtenportal Chosun Ilbo zitierte am Montag eine ungenannte diplomatische Quelle in Washington, die erklärt habe, es sei ein direkter Draht eingerichtet worden und man warte lediglich auf ein „Signal“ aus Pjöngjang, bevor die Gespräche beginnen könnten. Ich werde Nordkorea anrufen“, erklärte Trump bereits am Freitag gegenüber Fox News. Später sagte er gegenüber Reportern: „Ich kann ihn jetzt anrufen.“

Direkter Draht steht seit Ende der Vorwoche

Im Anschluss an den Gipfel in der Vorwoche in Singapur sollen die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Sarah Huckabee Sanders, und Kims jüngere Schwester Yo-jong im Tagungsraum die Telefonnummern der Staatsoberhäupter getauscht haben. Mittlerweile seien alle erforderlichen Vorbereitungen vonseiten Washingtons abgeschlossen und die Gespräche über die Feinheiten der Denuklearisierung könnten jederzeit beginnen.

Aus dem Blauen Haus (Cheong Wa Dae), dem Präsidentenpalast in Südkorea, wo Staatsoberhaupt Moon Jae-in den diplomatischen Kontakt zwischen Pjöngjang und Washington aktiv unterstützt hatte, kommen zufriedene Töne. Ein hochrangiger Beamter aus dem Präsidentenpalast erklärte: „Es stellt einen bedeutsamen Fortschritt dar, dass die USA und Nordkorea jetzt per Telefon überprüfen und bestätigen können, was sie in Singapur vereinbart hatten.“

USA und Südkorea uneins über Zeitpunkt der Lockerung von Sanktionen

Es wird damit gerechnet, dass auch die Regierung Moon die von den USA bereits ausgesprochene Absage großangelegter Militärmanöver im Laufe der Woche bestätigen wird, sollte Nordkorea bei der Denuklearisierung Fortschritte machen. Das südkoreanische Verteidigungsministerium hat am Sonntag jedoch Berichte zurückgewiesen, wonach es Nordkorea darum gebeten habe, als Signal des guten Willens und zur Förderung der Entspannung auf der Insel seine Artillerie aus der Demilitarisierten Zone (DMZ) zurückzuziehen.

Südkorea scheint hingegen bezüglich einer Lockerung der Sanktionen gegen Nordkorea eine konziliantere Position einzunehmen als Washington. Außenminister Kang Kyung-wha deutete am Montag an, dass seine Regierung einen solchen Schritt für wünschenswert hielte, sobald „Nordkorea bedeutsame, substanzielle Schritte in Richtung Denuklearisierung unternommen“ habe. Die US-Regierung wolle demgegenüber an den Sanktionen festhalten, bis eine vollständige nukleare Abrüstung erreicht worden ist.

Mehr zum Thema – Präventivmaßnahme: US-Demokraten wollen Trump Abzug des US-Militärs aus Südkorea verbieten

Mehr lesen:Entspannung: USA und Südkorea setzen gemeinsame Manöver aus (Video)

20. Juni 2018

1. Internationale Konferenz gegen Militärstützpunkte der USA und der NATO – Dublin, Irland vom 16. bis 18. November 2018

dublin

Liebe Freunde des Friedens auf der ganzen Welt.

Wir sind zutiefst besorgt über die wachsende Kriegsgefahr.

Die zunehmend aggressiven und expansionistischen Aktionen der Machtblöcke der USA und der NATO verletzen das Völkerrecht und die souveränen Rechte aller Nationen. Die anhaltenden Kriege im Nahen Osten, das zunehmende Wettrüsten, das die Staatshaushalte immens belastet, eine kriegerische Sprache, welche vermehrt an die Stelle diplomatischer Verhandlungen tritt, wirtschaftliche Krisen, die ein Land nach dem anderen ergreift, sowie die Zerstörung der globalen Umwelt durch Kriege und masslose Ausbeutung und die Auswirkungen dieser Politik auf die öffentliche Gesundheit, haben in ihrer Konsequenz zu Krisen geführt, die, wenn sie nicht von der Bevölkerung bekämpft werden, zu unvorstellbaren Katastrophen und Kriegen führen können.

Keiner von uns kann diesen Wahnsinn allein innerhalb unserer nationalen Grenzen aufhalten. Weltweit müssen Friedenskräfte zusammenkommen um die Millionen in unseren Ländern und auf der ganzen Welt für den Frieden mobilisieren. Wir können und sollten nicht zulassen, dass mögliche Differenzen in anderen Fragen uns trennen. Wir müssen uns für den Frieden vereinigen!

Auf der Grundlage unseres gemeinsamen Verständnisses haben wir eine Globale Kampagne gegen Militärbasen der USA und der NATO initiiert und laden Sie und Ihre Organisation, die als Stimme Ihres Volkes für den Frieden und die nationale Souveränität anerkannt ist, ein, sich dieser neuen globalen Kampagne anzuschließen und unsere globale Einheitserklärung zu unterzeichnen. Es ist unsere aufrichtige Hoffnung, dass Sie diese Einladung annehmen und sich an unseren weltweiten Bemühungen beteiligen werden, allen Formen von Krieg und Aggression gegen souveräne Nationen entgegenzutreten.

Um der Global Campaign Against US / NATO Military Bases beizutreten, unterzeichnen Sie bitte unsere globale Einheitserklärung: http://NoUSNATOBases.org

Als ersten Schritt zum Start unserer globalen Kampagne werden wir vom 16. bis 18. November 2018 in Dublin, Irland, unsere Erste Internationale Konferenz gegen die Militärstützpunkte der USA und der NATO abhalten, die vom Bündnis für Frieden und Neutralität (PANA) ausgerichtet wird. Es ist unsere aufrichtige Hoffnung, dass Sie uns helfen werden, für die maximale Teilnahme an dieser internationalen Konferenz zu mobilisieren.

Weitere Details über die Konferenz, einschließlich der Registrierung und des Konferenzprogramms, werden in Kürze bekannt gegeben.

Wie Sie wissen, erfordert die Organisation einer solchen internationalen Konferenz eine große Menge an personellen und finanziellen Ressourcen, zumal wir versuchen, Experten aus der ganzen Welt einzuladen, um Vorträge zu halten. Es ist unsere aufrichtige Hoffnung, dass Sie und Ihre Organisation, basierend auf Ihrem Gefühl der Solidarität mit unserer gemeinsamen Sache für den Frieden, eine großzügige Spende leisten werden, um die Kosten dieser sehr wichtigen und historischen Konferenz zu decken.

Um aktuelle Informationen zur Konferenz zu erhalten oder einen finanziellen Beitrag zu leisten, besuchen Sie bitte unsere Website unter: http://NoUSNATOBases.org

Sie können uns auch per E-Mail kontaktieren:
contact@NoUSNATOBases.org

Wir freuen uns auf Ihre Unterstützung und Teilnahme.

Gründungsorganisationen:

Allianz für Frieden und Neutralität – Peace and Neutrality Alliance (PANA), Irland

Roger Cole, Präsident • Ed Horgan, Internationaler Sekretär • John Lannon, National Executive Mitglied

Koalition gegen US-fremde Militärstützpunkte, USA

Koordinationskomitee: Bahman Azad (Koordinator), US-Friedensrat • Ajamu Baraka, Black Alliance for Peace • Medea Benjamin, CODEPINK • Leah Bolger, World BEYOND War • Bernadette Ellorin, BAYAN-USA • Sara Flundern, International Action Center • Bruce Gagnon, Globales Netzwerk gegen Waffen und Atomkraft im Weltraum • James Patrick Jordan, Bündnis für globale Gerechtigkeit • Tarak Kauff, Veteranen für den Frieden • Joe Lombardo, Vereinigte Nationale Antikriegskoalition • Alfred L. Marder, US-Friedensrat • Kevin Martin, Peace Action • Nancy Preis, Internationale Frauen-Liga für Frieden und Freiheit – US-Sektion • Alice Slater, Nuclear Age Peace Foundation • David Swanson, World BEYOND War • Ann Wright, Veteranen für den Frieden, CODEPINK • Kevin Zeese, Popular Resistance

Sponsoring-Organisationen:

World Peace Council (WPC) • Movimiento Cubano por la Paz y la Soberania de los Pueblos (MOVPAZ) — (Cuba) • Centro Brasileiro de Solidariedade aos Povos e Luta pela Paz (CEBRAPAZ) — (Brazil) • Stop the War Coalition — (UK) • Okinawa Peace Action Center — (Japan) • Japan Peace Committee — (Japan) • Gangjeong International Team — (Jeju, South Korea) • Conselho Português para a Paz e Cooperação — (Potugal) • Belgrade Forum for a World of Equals — (Serbia) • Peace Committee of Turkey — (Turkey) • Cyprus Peace Council — (Cyprus) • Greek Committee for International Detente and Peace (EEDYE) — (Greece) • Philippine Peace & Solidarity Council (PPSC) — (Philippines) • Foro Contra la Guerra Imperialista y la OTAN — (Spain) • Palestinian Committee for Peace and Solidarity — (Palestine) • Canadian Peace Congress — (Canada) • Lebanese Peace Council — (Lebanon) • Peace and Solidarity Committee in Israel — (Israel) • Czech Peace Movement — (Czech Republic) • South African Peace Initiative — (South Africa) • German Peace Council — (Germany) • All India Peace and Solidarity Organization — (India) • Nepal Peace & Solidarity Council — (Nepal) • Swiss Peace Movement — (Switzerland) • British Peace Assembly — (Britain) • International Action for Liberation (INTAL) — (Belgium) • International League of Peoples Struggle — (Netherlands) • Comitato Contro La Guerra Milano (CCLGM — (Italy)

https://cooptv.wordpress.com/2018/06/20/close-all-us-nato-bases/

PDF: http://bit.do/ensbb

http://nousnatobases.org

 

20. Juni 2018

Geile Sneaker (Turnschuhe) – Alles andere als fair.

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Die Leute, die die Schuhe herstellen arbeiten für mega wenig Geld und unter schlechten Bedingungen. An jedem verkauften „Sneaker“, auf deutsch Turnschuh, der
durchschnittlich 120 Euro kostet, gehen 45 Euro an den Einzelhandel, 26 Euro gehen
an den Markenkonzern, und diejenigen, die die in der Schuhfabrik arbeiten bekommen 2,50 Euro.

20. Juni 2018

Dollar-Wirtschaft: Russland wendet unsichtbare Waffe an. Russisches Finanzministerium hat beispiellosen Verkauf von US-Schatzanleihen durchgeführt.

Russlands Zentralbank hat im April US-Schatzanleihen im Wert von 47,4 Mrd. Dollar verkauft, geht aus einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Statistik des US-Finanzministeriums hervor. Der Verkauf begann nach der Verschärfung der Sanktionen gegen Russland und der Aufnahme der Unternehmer Oleg Deripaska und Viktor Wechselberg sowie der Firma Rusal in die Sanktionsliste.

Ende April gingen die Einlagen um 50 Prozent auf einen neuen Tiefststand seit 2008 zurück. Mit Stand vom 1. Mai waren in US-Staatsanleihen nur 48,7 Mrd. Dollar der russischen Gold- und Währungsreserven bzw. 10 Prozent von ihrem Umfang gegenüber 96,1 Mrd. (21 Prozent) im Vormonat angelegt. Der Verkauf war nicht nur beispiellos für die russische Zentralbank, sondern auch für den gesamten Markt der US-Staatsschulden. In den vergangenen 18 Monaten hatte kein einziger der 15 Top-Inhaber von Schatzanleihen seine Einlagen innerhalb eines Monats um 50 Prozent verringert.
Die ausgeführten Mittel platzierte die russische Zentralbank in Bargeld auf Depositen im Ausland, wie es in der Statistik der Zentralbank heißt. 5,4 Mrd. Dollar davon gingen auf Konten in ausländischen Zentralbanken, beim IWF und der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich – nach Stand vom 1. Mai hatte die Zentralbank dort 55,6 Mrd. Dollar deponiert. Auf Konten von kommerziellen Banken platzierte die Zentralbank 26,6 Mrd. Dollar, wobei die Gesamtsumme auf 69,8 Mrd. Dollar anstieg. Die restlichen 17 Mrd. Dollar wurden von der Zentralbank in Wertpapiere anderer Staaten investiert.

Die Weltwirtschaft ändert sich rasant, Sanktionen und Erpressungen wurden zum Hauptinstrument der internationalen Politik, wie Roman Blinow vom Internationalen Finanzzentrum sagt. Vor diesem Hintergrund wird die Rückkehr des Geldes aus dem Ausland die einzig mögliche Variante, damit es bereits innerhalb des Staates investiert bzw. ausgegeben werden kann.

Oligarchen und große Unternehmen hätten ihre Präsenz in US-Papieren fast um ein Drittel reduziert, so Roman Blinow. Die Erwartung einer weiteren Sanktionsrunde führt dazu, dass die Mittel für die Lösung von inneren Probleme und nicht „für einen schwarzen Tag“ bereit gehalten werden. Bemerkenswert ist, dass China im vergangenen und in diesem Jahr ebenfalls seine Präsenz auf dem Anleihenmarkt der USA reduzierte — mehr als 500 Mrd. Dollar wurden zurückgeholt. Nur Japan versucht, den alten Kurs weiter zu verfolgen, doch selbst der Vasall der USA sucht nach neuen Orten zur Platzierung der eigenen Reserven und dem Ausbau der bereits vorhandenen Ströme nach China und Südkorea.

Im Ergebnis musste Fed den Leitzins nach oben treiben und melden, dass dieser Anstieg nicht der letzte sei. Der Zuwachs der Einträglichkeit der Forderungspapiere förderte neue Investitionen in die US-Wirtschaft seitens der internationalen Investoren, doch die höhere Einträglichkeit erfordert auch ein anderes Umgehen, was nach verschiedenen Schätzungen 2018 zu einem Anwachsen der Fed-Verpflichtungen um weitere 100 Mrd. Dollar führen wird.

Russland bleibt seiner Gesetzgebung treu und platziert Gold- und Währungsreserven in den USA, doch die Richtlinien sind derzeit so verschwommen, dass sich das Land alleine mit der Rückkehr der ausländischen Investitionen innerhalb der nächsten drei Jahre entwickeln kann. Leider reicht das nicht aus, um die Steuersätze und die Rentengesetze unangetastet zu lassen, doch eignet sich gut für eine mehr als durchdachte Einschätzung der Handlungen im Wirtschaftsbereich in kurzfristiger Perspektive.

Der Verkauf der US-Schatzbriefe ist nicht nur mit den im April eingeführten Sanktionen, sondern auch vor allem mit den Befürchtungen neuer Einschränkungen verbunden, äußerte der Experte von TeleTrade, Mark Goichman. Die Mittel in Treasuries können im Falle der Verschärfung der Sanktionen leicht blockiert werden. Das wäre sehr riskant für die internationalen Reserven Russlands. Die Summe der internationalen Reserven ging im Ganzen nicht zurück, sondern stieg sogar im April um 0,4 Prozent von 458 auf 459,9 Mrd. Dollar. Die Sanktionen betrafen also nicht die Menge der Reserven, zwingen jedoch zur Änderung ihrer Struktur.
Es handele sich nicht um Gegensanktionen, das Streben, die USA zu bestrafen, so der Experte. Die russischen Einlagen machen einen sehr geringen Anteil an den US-Staatsschulden aus. Ein möglicher Nachteil dieses Prozesses kann sein, dass die Einlagen aus neuen Deviseneinnahmen in US-Treasuries gerade im April zu einer höheren Einträglichkeit hätten führen können. Im April stieg ihre Rentabilität von 2,73 auf mehr als drei Prozent.

Doch die Zentralbank bevorzugt Zuverlässigkeit statt Rentabilität. Anfang Mai machten die in ausländischen Banken platzierten Reserven 61,5 Prozent mehr als am 1. April aus, während die Platzierung in Wertpapieren im Ganzen um elf Prozent zurückging.

Die weitere Dynamik werde von den Aussichten der Beziehungen zwischen Russland und den USA abhängen, so Mark Goichman. Doch Russland könnte im Ganzen zu einem solchen Instrument, einer Art „Waffe“ weiterhin greifen, um die Einlagen, zulasten der US-Aktiva, zu diversifizieren.

von Anna Koroljowa

https://de.sputniknews.com/zeitungen/20180619321229427-dollar-us-anleihen-sanktionen/

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