Archive for Juni 20th, 2018

20. Juni 2018

Friedensbewegung des Tages: Nord Stream 2 – von Reinhard Lauterbach (junge Welt)

Das schönste Argument lieferte Poroschenko zum Schluss: Sollte Nord Stream 2 gebaut werden, entginge der Ukraine soviel Geld, wie sie jährlich für ihre Verteidigung ausgebe. Der Herr Präsident hat also en passant selbst zugegeben, dass man die Transiteinnahmen nicht für den Unterhalt der Leitungen ausgibt, sondern für einen Krieg, den außer Kiew niemand braucht. Wenn das so ist, könnte man eigentlich auf die Idee kommen, Nord Stream 2 als »Friedenspipeline« zu bewerben.

den ganzen Artikel hier lesen:

https://www.jungewelt.de/artikel/334470.friedensbewegung-des-tages-nord-stream-2.html

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20. Juni 2018

Gegen westliche Unkenntnis und falsche Bilder: Schweizer „Weltwoche“ klärt über Russland auf (Sputniknews)

Einschätzungen von Schweizer und deutschen Autoren. Einer von ihnen ist Wolfgang Koydl, der früher für die „Süddeutsche Zeitung“ gearbeitet hat und nun bei der „Weltwoche“ tätig ist.

„Der Westen hat dieses Russland nie verstanden“, stellt Koydl in einem seiner Beiträge in der Beilage fest und fügt hinzu: „Vielmehr versuchte er, es nach seinem Bild zu formen.“ Der Autor erinnert dabei an ein prägnantes Beispiel für das westliche Unverständnis: Winston Churchills bezeichnete Russland einst als „ein Rätsel innerhalb eines Geheimnisses, umgeben von einem Mysterium“. Diese Bemerkung des britischen Politikers sei keine „Perle ewiger Weisheit“, sondern „nicht nur besonders töricht, sondern ein Armutszeugnis“.

Sie zeuge von Churchills Unfähigkeit und seinem Unwillen, sich mit Russland und seinen Menschen zu beschäftigen und sie zu verstehen. Koydl meint, diese Haltung gebe es auch heute noch, und dass es „sogar schlimmer geworden“ sei. „Wie sonst wäre es zu erklären, dass im Westen der Begriff ‚Russland-Versteher‘ zum Schimpfwort geworden ist und Unverständnis triumphiert?“

Der „Weltwoche“-Redakteur erinnert unter anderem daran, „dass Russland in der Geschichte öfter von fremden Mächten – Polen, Schweden, Frankreich, Deutschland – überfallen wurde, als dass es selbst einen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen hätte“. Nach dem früheren „ex oriente lux“ („aus dem Osten kommt das Licht“), halte sich der Westen für den Nabel der Welt und die Quelle allen Fortschritts.

„Russland passte nicht in dieses Konzept, zumal die russische Weltsicht ihm diametral entgegengesetzt ist. Die Russen sehen sich als die wahren und alleinigen Erben der Christenheit.“ Koydl bringt dafür geschichtliche Beispiele wie die Tatarenherrschaft, die zu einem „Gefühl russischer Einzigartigkeit“ geführt habe, das dem der USA ähnlich sei: „Eine Nation, die sich berufen fühlt, dem degenerierten Westen wieder auf den richtigen Weg zurückzuhelfen.“ Dieser sei für Russen geprägt von Konsum, Habgier, Oberflächlichkeit und Geldgier, während das „ewige Russland“ für Tiefgang und fundamentale Werte stehe.

Zum kompletten Artikel von Thilo Gräser hier:

https://de.sputniknews.com/politik/20180620321251738-westen-russlandbild-medien-wm/

20. Juni 2018

Stopp Air Base Ramstein 2018 – Nein zu Drohnen, Aufrüstung und Krieg!

Als hätten wir nicht schon genug Kriege und Konflikte in der Welt, als würden nicht schon jetzt viel zu viele Waffen weltweit täglich töten. Nein, es geht immer noch schlimmer: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschließt die Anschaffung von bewaffnungsfähigen Drohnen. Damit wäre der nächste Völkerrechtsbruch deutscher Politik vorprogrammiert, da Drohnen im wesentlichen unschuldige Zivilisten töten. Die deutsche Kampfdrohne soll im Leasing-Verfahren über 1 Milliarde Euro kosten.

Frau von der Leyen will aber noch mehr Geld: Sie fordert in dieser Legislaturperiode 12 Milliarden Euro mehr für die Bundeswehr. Der Bundeswehrverband fordert sogar eine Erhöhung um 15 Milliarden Euro. Ja, wir nähern uns rasant dem 2%-Ziel der NATO, welches die Bundeskanzlerin genauso aktiv unterstützt wie der Außenminister. Das wären dann fast 75 Milliarden Euro für Krieg und Aufrüstung. Wieviel Schulen, wieviel Kindergärten, wieviel Pflege, wieviel Infrastruktur könnte davon finanziert werden? Was könnten wir nicht alles für die Menschen, die vor unseren Kriegen geflüchtet sind und die Ärmsten in unserem Lande tun?

Nein, stattdessen vergeuden wir es für Krieg und Aufrüstung. Alle Waffen, die entwickelt und angeschafft werden, werden auch eingesetzt. Entweder durch die Bundeswehr und die NATO oder wir exportieren den Tod.

Können wir den Wahnsinn noch stoppen? Dazu sind jetzt mehr und größere Aktionen notwendig. Wir müssen wieder Eindruck machen, durch phantasievolle, direkte, mutige und ideenreiche Aktionen.

Ramstein ist sicher eine der besten Gelegenheiten Gesicht für den Frieden zu zeigen. Das Programm ist bunt, vielfältig und aktiv. Deshalb, für alle, die das, was die Regierenden machen nicht hinnehmen wollen, die sich unwohl fühlen, die sauer sind oder die meinen, das Geld kann sinnvoller ausgegeben werden: Kommt zu den Ramstein Protesten 2018! Die Air Base Ramstein steht für all das: Kriege, Drohnen und ungeheure Verschwendung. Deshalb ziehen wir auch 2018 wieder mit vielen vor die Air Base Ramstein und einige von uns wollen sie sogar blockieren.

20. Juni 2018

Syrien: Afrin, Aleppo, Raqqa – Gegenwart und Zukunft der Kurden – Karin Leukefeld berichtet aus Damaskus (Weltnetz TV)

Karin Leukefeld berichtet im Skype-Gespräch aus Damaskus mit Sabine Kebir am 11. 6. 2018 (siehe Teil 1 https://youtu.be/LnIH9di80W8) über ihre in den letzten Wochen gemachten Recherchen zur Perspektive der Kurdengebiete in Syrien. Sie erläutert Hintergründe und Auswirkungen der türkischen Besetzung von Afrin, berichtet von ihrem Besuch bei den Vertriebenen und in einem von Kurden kontrolliertem Bezirk von Aleppo. Des weiteren erläutert sie, welche Chancen sich momentan für die Autonomiewünsche der Kurden ergeben – in Bezug auf deren internationale Bewertung und auf das sich teilweise normalisierende Verhältnis zum syrischen Staat. Ausführlich geht Frau Leukefeld auf die Frage ein, was aus den Kämpfern und Kadern des IS in den Kurdengebieten wurde sowie auf Pläne der USA, die eigenen Truppen durch Truppen vom Golf zu ersetzen. Und schließlich bewertet sie die Gefahr eines israelisch-iranischen Stellvertreterkriegs auf syrischem Boden.

20. Juni 2018

Draitser sits down with Edna Bonhomme to discuss neoliberalism in Tunisia, North Africa (Counterpunch Radio)

This time Eric welcomes to the show scholar and activist Edna Bonhomme to discuss her research on Tunisia, and how that country – a flashpoint during the Arab Spring – has evolved since protests erupted in 2010. Edna explains how the country has undergone a process of militarization, and that the US and other western powers have been behind the military in its expansion. Eric and Edna touch on everything from the role of Tunisia in the migrant crisis, to the US AFRICOM initiative and how that manifests all over the African continent. The second half of the show explores the role of neoliberalism in Tunisia and North Africa, drawing historical parallels to other countries in the region including Egypt. Edna discusses some of the social gains made since 2010 as well forms of resistance emerging today and so much more. This wide-ranging discussion is well worth your time.

Music: The Coup – “Laugh/Love/Fuck”

Listen to the radio show:
https://store.counterpunch.org/edna-bonhomme-episode-103/

20. Juni 2018

Waffen für die Welt II – (german-foreign-policy.com)

 

Die deutschen Rüstungsexporte haben im vergangenen Jahr ihren dritthöchsten Wert seit der Publikation des ersten einschlägigen Berichts im Jahr 1999 erreicht. Dies geht aus dem gestern veröffentlichten Rüstungsexportbericht der Bundesregierung für 2017 hervor. Demnach hat der Bundessicherheitsrat im vergangenen Jahr die Ausfuhr von Kriegsgerät im Wert von mehr als 6,2 Milliarden Euro genehmigt. Rund ein Sechstel davon – Rüstungsgüter im Wert von mehr als einer Milliarde Euro – wurde in Entwicklungsländer verkauft. Regional zeichnen sich drei geostrategisch definierbare Zielgebiete als Schwerpunkte der Rüstungsexporte deutlich ab. So wurden deutsche Waffen – wie schon seit Jahren – an mehrere Staaten der Arabischen Halbinsel geliefert, die gegen Iran opponieren. Daneben statteten deutsche Firmen einige Staaten Nordafrikas mit Kriegsschiffen und mit zur Flüchtlingsabwehr nutzbaren Landfahrzeugen aus. Zudem gingen Rüstungsgüter im Wert von rund 900 Millionen Euro an asiatische und pazifische Rivalen der Volksrepublik China.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7646/

20. Juni 2018

»China kann Krisen in eigener Regie ausbremsen« Gespräch mit Wolfram Elsner (junge Welt)

Wolfram Elsner … war bis zu seiner Emeritierung Lehrstuhlinhaber am Institut für institutionelle Ökonomik und Innovationsökonomik an der Universität Bremen sowie Präsident der European Association for Evolutionary Political Economy (EAEPE)

hier zum Interview

https://www.jungewelt.de/artikel/333888.china-kann-krisen-in-eigener-regie-ausbremsen.html

20. Juni 2018

Der kleinere Teil von DIE LINKE, der Frieden mit Russland will, braucht dringend Unterstützung!

20. Juni 2018

World Cup 2018: Fans Eye View

20. Juni 2018

NOTICIAS DE AMERICA LATINA Y EL MUNDO, 20 de Junio 2018

Coordinador Alemania PCChile
Chile- Freundschaftsgesellschaft Salvador Allende e.V

http://bit.do/ens9L

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