Der Wirtschaftsexperte Ernst Wolff befürchtet, dass die USA aus ökonomischen Gründen einen Krieg gegen den Iran führen könnten.

Der Wirtschaftsexperte Ernst Wolff befürchtet, dass die USA aus ökonomischen Gründen einen Krieg gegen den Iran führen könnten. Es geht mal wieder um Öl, Gas und Profite. Hier ein Ausschnitt aus einem Interview mit dem russischen Auslandssender Sputnik:

Der Iran ist ein wunder Punkt der USA. In meinen Augen bereiten sich die USA systematisch auf einen Krieg gegen den Iran vor. Meine Vermutung ist, dass es im Sommer oder Herbst zum Krieg gegen den Iran kommen wird. Der Hintergrund ist, dass die USA ungeheuer viel in Fracking investiert haben. Bisher war dies nicht profitabel. Wenn es zum Krieg gegen den Iran kommt, wird jedoch der Ölpreis explodieren und das Fracking für die USA sehr profitabel werden. Jetzt, da die USA erstmals durch Fracking zum großen Exporteur von Gas werden, werden sie in Europa auch zum großen Konkurrenten Russlands. Das ist der zweite wunde Punkt. Ich vermute, dass die Fronten sich hier noch weiter verhärten werden. Die USA brauchen dringend Profite. Und die größten Profite macht man durch Kriege. Das würde die Rüstungsindustrie und auch die Erdöl- und Erdgas-Industrie ankurbeln. Im letzten Jahr sind die Öl- und Gasexporte Russlands nach Europa weiter angestiegen. Und im nächsten Jahr wird die neue russische Gas-Pipeline Nord Stream 2 eröffnet. Das sind ganz große Dornen im Auge der USA. Ein Hauptziel der USA ist es, Russland den europäischen Markt abzugraben. Das könnte klappen, wenn ein Irankrieg den Ölpreis in die Höhe treiben würde.

Ganzes Interview hier: https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20180606321042877-us-strafzoelle-wolff-kommentar