Archive for Juni 16th, 2018

16. Juni 2018

Angriff gegen 170,000 Kinder im jemenitischen Hafen von Hodeidah

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16. Juni 2018

Trump’s New Tariffs on China Have Everything to do With The North Korea Summit (eurasiafuture.com)

The Trump method in trade, “diplomacy” and military matters is becoming clear and can be summarised as follows:

1. Make unreasonable demands
2. Follow the unreasonable demands with extraordinary and often blood curdling threats
3. Just when you think things can’t get worse – make even more unreasonable demands followed by even more extraordinary threats
4. Say that dialogue is an option but that if it fails the threats will be executed
5. Dramatically close the door on dialogue
6. Engage in dialogue and reach a compromise that should have been reached in the first place under more adult conditions – even though by now most members of the public and some politicians have forgotten the original threats because of Trump’s personal ability to go from a raging bully to a pleasant host – a kind of unpolished version of Ronald Reagan.

Read the complete article here

https://www.eurasiafuture.com/2018/06/15/trumps-new-tariffs-on-china-have-everything-to-do-with-the-north-korea-summit/

16. Juni 2018

UNO lehnt Waffenstillstandsplan für jemenitischen Hafen ab. Washington und London gegen die Forderung von Saudi-Arabien angeführten Angriff zu stoppen (antikrieg.eu)

Jason Ditz

Ein schwedischer Aufruf an den UN-Sicherheitsrat für einen sofortigen Waffenstillstand im jemenitischen Hafen von Hodeidah wurde während einer geschlossenen Sitzung am Freitag abgeschmettert. Sowohl die Vereinigten Staaten von Amerika als auch das Vereinigte Königreich haben sich gegen die Maßnahme ausgesprochen, mit der verhindert werden soll, dass saudi-geführte Truppen einen Hafen angreifen, der für die Versorgung von 8,4 Millionen Zivilisten maßgeblich ist.

Das Vereinigte Königreich bestand darauf, dass das Treffen als geschlossene Sitzung abgehalten wird, was bedeutet, dass während der Anhörung abgegebene spezifische Bemerkungen und die Wiederholung der Äußerungen von UNO-Beamten über die humanitäre Krise, die Millionen von Menschen zu töten droht, für die Öffentlichkeit nicht sichtbar sein werden.

Die Vertreter der Vereinigten Staaten von Amerika haben sich nicht öffentlich dazu geäußert, warum sie gegen den Waffenstillstand sind, aber es hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Saudis die Stadt wirklich angreifen wollen. Die britische Botschafterin Karen Pierce sagte, die Opposition ihres Landes beruhe ausschließlich auf „dem britischen nationalen Interesse“.

Es ist nicht eindeutig klar, wie es im nationalen Interesse Großbritanniens liegt, die Lieferung von Lebensmitteln an jemenitische Zivilisten zu verhindern. Das ist wahrscheinlich eine verkürzte Form zu sagen, dass auch sie das saudische Interesse an der Einnahme der Stadt unterstützen, und dass das Interesse darin besteht, weiterhin Waffen an die Saudis zu verkaufen, um damit die Jemeniten weiterhin zu bombardieren.

Ein schwedischer Aufruf an den UN-Sicherheitsrat für einen sofortigen Waffenstillstand im jemenitischen Hafen von Hodeidah wurde während einer geschlossenen Sitzung am Freitag abgeschmettert. Sowohl die Vereinigten Staaten von Amerika als auch das Vereinigte Königreich haben sich gegen die Maßnahme ausgesprochen, mit der verhindert werden soll, dass saudi-geführte Truppen einen Hafen angreifen, der für die Versorgung von 8,4 Millionen Zivilisten maßgeblich ist.

Das Vereinigte Königreich bestand darauf, dass das Treffen als geschlossene Sitzung abgehalten wird, was bedeutet, dass während der Anhörung abgegebene spezifische Bemerkungen und die Wiederholung der Äußerungen von UNO-Beamten über die humanitäre Krise, die Millionen von Menschen zu töten droht, für die Öffentlichkeit nicht sichtbar sein werden.

Die Vertreter der Vereinigten Staaten von Amerika haben sich nicht öffentlich dazu geäußert, warum sie gegen den Waffenstillstand sind, aber es hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass die Saudis die Stadt wirklich angreifen wollen. Die britische Botschafterin Karen Pierce sagte, die Opposition ihres Landes beruhe ausschließlich auf „dem britischen nationalen Interesse“.

Es ist nicht eindeutig klar, wie es im nationalen Interesse Großbritanniens liegt, die Lieferung von Lebensmitteln an jemenitische Zivilisten zu verhindern. Das ist wahrscheinlich eine verkürzte Form zu sagen, dass auch sie das saudische Interesse an der Einnahme der Stadt unterstützen, und dass das Interesse darin besteht, weiterhin Waffen an die Saudis zu verkaufen, um damit die Jemeniten weiterhin zu bombardieren.

http://www.antikrieg.eu/aktuell/2018_06_16_uno.htm

16. Juni 2018

Die Ohnmacht des Völkerrechts. In Palästina gelten Menschenrechte und Völkerrecht nicht mehr. – von Norman Paech (Rubikon)

Als Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu empfing, wollte dieser nur über den Iran reden. Sollte sie überhaupt noch Zeit gehabt haben, die Siedlungspolitik zu kritisieren, so hätte er über die existentielle Bedrohung durch den Iran, die Hisbollah und die Hamas und die Notwendigkeit der militärischen Verteidigung in Syrien und am Gaza-Zaun geredet. Auch darüber, dass Jerusalem für immer die ungeteilte Hauptstadt Israels bleibe und die Palästinenser ein Rückkehrrecht vergessen sollten. Er hätte ihr deutlich zu verstehen gegeben, dass er mit den Palästinensern weder einen noch zwei Staaten wolle. Alle diese Themen und ihre Probleme mit dem Völkerrecht hat der Autor auf der Konferenz des „Bündnisses zur Beendigung der israelischen Besatzung“ (BIB) in seinem Vortrag „Zukunft für Palästina und Israel — verlängert Deutschland die Besatzung?“ in Heidelberg angesprochen.

weiterlesen:

https://www.rubikon.news/artikel/die-ohnmacht-des-volkerrechts

16. Juni 2018

Interne Kolonialisierung: Wie die DDR ausverkauft wurde (RT Deutsch)

https://deutsch.rt.com/inland/71498-interne-kolonialisierung-wie-ddr-ausverkauft/

Noch immer herrscht der Mythos vor, die angeblich marode DDR habe zu enormen wirtschaftlichen Problemen für die BRD geführt. Doch tatsächlich war die Übernahme der neuen Bundesländer ein gefundenes Fressen für die westdeutschen Wirtschaftsmagnaten.

von H. Posdnjakow, 16.06.2018

Der offiziellen Geschichtsschreibung der BRD zufolge übernahm Bonn mit der DDR eine marode Wirtschaft, die für teures Geld komplettsaniert werden musste. Die Probleme im Ostteil der Republik ließen sich – so diese ideologisch verklärte Version der Ereignisse – immer noch weitgehend aus den „Altlasten“ der DDR erklären.

Tatsächlich aber stand die DDR 1989 im Vergleich zu vielen anderen sozialistischen Staaten relativ erfolgreich dar. Ein wirtschaftlicher Zusammenbruch – wie oft in den West-Medien behauptet – stand zumindest definitiv nicht unmittelbar bevor. Auch der Mythos, die DDR sei völlig überschuldet gewesen und habe kurz vor dem Bankrott gestanden, als die BRD sie übernahm, ist widerlegt: Mit einem Schuldenstand von etwa 85 Prozent war sie zwar im oberen Bereich, doch heutzutage weisen viele Staaten eine weitaus höhere Verschuldung auf.

Der eigentliche Verfall der DDR-Wirtschaft ereignete sich paradoxerweise erst nach dem Anschluss des DDR-Gebiets. Das Bruttoinlandsprodukt Ostdeutschlands schrumpfte um die so genannte Wende herum um etwa 30-40 Prozent. In einigen Wirtschaftszweigen verlief die wirtschaftliche Entwicklung katastrophaler: Bis Ende 1991 habe sich die Produktion des Industriesektors um fast 70 Prozent verringert. Dies zeigt eine Übersicht zu der Entwicklung der DDR-Wirtschaft nach 1989, die die sozialistische Monatszeitschrift RotFuchs veröffentlicht hat.

Die rapide Deindustrialisierung des Ostens führte zu einem horrenden Anstieg der Arbeitslosigkeit – eines Phänomens, das aufgrund der sozialistischen Grundordnung der DDR für die meisten DDR-Bürger ein Fremdwort war. Binnen weniger Jahre wurden Millionen Arbeitsplätze auf dem Gebiet der DDR abgebaut. Sowohl die Anzahl der Beschäftigten in der Industrie als auch in der Landwirtschaft sank um etwa 80 Prozent. Insgesamt sackte das Beschäftigungsniveau im Vergleich zum Stand von 1989 bis Ende des Jahres 1995 auf 55 Prozent ab.

Auch im öffentlichen Dienst praktizierten die neuen Herren aus dem Westen einen beschäftigungspolitischen Kahlschlag. Etwa eine Million DDR-Bürger wurden aus dem Staatsapparat und politischen Organisationen entlassen oder mussten in die Frührente. Wissenschaftliche Einrichtungen waren besonders hart von den BRD-Säuberungen betroffen: An der Berliner Humboldt-Universität etwa setzte man 75 Prozent der Professoren und fast 90 Prozent der Dozenten auf freien Fuß. Darüber freuten sich natürlich vor allem westdeutsche Akademiker, die die freigewordenen Stellen besetzen konnten. Insgesamt mussten über 5.000 Professoren ihre Stellen räumen – ein schmerzlicher Verlust für die Wissenschaft, jedoch einer, den die BRD-Führung aus ideologischen Gründen in Kauf nahm.

Nach 1990 oblag es der Treuhand, Tausende volkseigener Betriebe zu privatisieren. Dieser Ausverkauf der DDR-Wirtschaft führte dazu, dass später nur noch fünf Prozent der Betriebe in den Händen von DDR-Bürgern blieben. Fast 90 Prozent gingen an Westdeutsche. Sogar ausländische Unternehmen erhielten mit zehn Prozent einen größeren Anteil des Kuchens.

Die Übernahme der DDR durch die BRD gestaltete sich also faktisch als eine neokoloniale Plünderung. Während westdeutsche Konzerne Millionen von Konsumenten dazugewannen, wickelten sie zugleich weite Teile der DDR-Wirtschaft ab. Aus den neuen Bundesländern drohte ihnen somit keine Konkurrenz. Eine erfreulichere Entwicklung wäre für das BRD-Kapital kaum vorstellbar gewesen.

Der Rest ist Geschichte: Nicht zufrieden mit dem Gebiet der DDR, trachtete die deutschen Wirtschaftsgiganten, sich in ganz Europa auszudehnen. Mit der immer weiter voranschreitenden Vertiefung der EU-Integration droht dem Rest Europas ein ähnliches Schicksal wie nach 1989 der DDR. Davon profitieren werden allerdings nicht die einfachen Bürger der Billiglohn-Republik, zu der Deutschland inzwischen verkommen ist, sondern nur die Dynastien des deutschen Großkapitals und deren Höflinge.

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16. Juni 2018

Warum soll Deutschland die Konfrontation gegen Russland anführen?

… aber das meint es nicht gut mit den Deutschen

Jeder Deutsche tut gut daran, folgendes zu berücksichtigen:

  • Die Grundhaltung „Nie wieder Krieg!“ hat nichts mit Schuldgefühlen zu tun, auch wenn es berechtigte Schuldgefühle und bitterste Erfahrungen waren, die diese Grundhaltung mit geprägt haben. Der Friedenswille und die Ablehnung von Gewalt und Krieg gehören zur Natur des Menschen, und jeder Mensch, ganz unabhängig von seiner Geschichte, sollte diese Grundhaltung haben.
  • Die US-Botschafterin und auch die anderen Kriegstreiber, die Deutschland eine Führungsrolle zusprechen wollen, tun dies nicht aus Liebe zu Deutschland und den Deutschen. Man muss insbesondere bei den Kriegstreibern eher mit dem Gegenteil rechnen. Ein Krieg gegen Russland unter deutscher Führung bedeutet die Vernichtung Deutschlands. Die Kriegstreiber wissen das sehr genau.
  • Deutsche Führungsrolle heißt im Klartext: Deutschland soll die Hauptlast der Konfrontation und einer möglichen Nato-Aggression tragen. Welchen Anteil an den Vernichtungsfeldzügen des Ersten und des Zweiten Weltkrieges auch immer die Deutschen selbst hatten – er war sehr hoch –, es hat genauso nichtdeutsche, vor allem angelsächsische Interessen daran gegeben, dass sich Deutschland und die Deutschen im Kampf gegen Russland und die Sowjetunion ebenfalls ausbluten – nicht nur im Zweiten, sondern auch schon im Ersten Weltkrieg. Ist das heute wirklich anders.

den ganzen Artikel hier lesen

https://de.sputniknews.com/kommentare/20180612321129060-leyen-nato-aufruestung/

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