Archive for Juni 12th, 2018

12. Juni 2018

Trump kündigt Einstellung der Militärmanöver mit Südkorea an 

https://deutsch.rt.com/newsticker/71322-trump-will-militarmanover-mit-sudkorea-einstellen/

US-Präsident Donald Trump will die gemeinsamen Militärmanöver seines Landes mit dem Verbündeten Südkorea stoppen. „Diese Kriegsspiele sind sehr teuer“, sagte Trump am Dienstag im Anschluss an sein Gipfeltreffen mit dem nordkoreanischen Machthaber Kim Jong-un in Singapur. Südkorea leiste seinen Beitrag für die Manöver, „aber nicht 100 Prozent“. Wann die gemeinsamen Übungen eingestellt werden sollen, ließ Trump offen.
Die jährlichen Manöver der USA mit Südkorea sind ein wichtiger Bestandteil ihres Sicherheitsbündnisses. Die USA haben derzeit 28.500 Soldaten in Südkorea als Abschreckung gegen Bedrohungen durch Nordkorea stationiert. (dpa)

Advertisements
12. Juni 2018

Ein Einblick in den „Tiefen Staat“: Berichte aus dem Zentrum der Macht – Die Entstehung des American Deep State (Nachdenkseiten)

Ein Einblick in den „Tiefen Staat“, der vor allem seit Trump stärker in die öffentliche Aufmerksamkeit rückt…

Das Buch „The Secret Team“ von L. Fletcher Prouty ist eine Art Code, der Zugang zu einer Parallelwelt verschafft, die den Bürgern normalerweise verborgen bleibt. Geschichten, die man ins Reich der Fantasie verbannen würde, werden nachvollziehbar und damit wirklich. Der Offizier, CIA-Agent und Regierungs-Berater Prouty hatte Einblicke in die innersten Zirkel der Macht und berichtet in seinem zunächst dubios vom Markt verschwundenen Buch packend vom Erstarken der CIA und ihrem destruktiven Einfluss auf die US-Politik.

Zum Artikel: https://www.nachdenkseiten.de/?p=44360#more-44360
Auszüge:

Das Buch „The Secret Team“ von L. Fletcher Prouty verschafft einen tiefen Einblick in die Machtstrukturen der führenden Weltmacht USA. Streckenweise fühlt man sich wie im Weißen Haus oder im Pentagon sitzend. Man beginnt fast unmittelbar zu fühlen, wie es dort zu Entscheidungen kommt, und vor allem, wie diese beeinflusst werden. Dabei handelt es sich um keinen Roman, keine Fiktion, keinen Hollywood-Film mit perfekt nachgestellten Szenen. Nein, es handelt sich um ein weitestgehend autobiographisches Werk. Es ist der Bericht von jemandem, der mittendrin war – bis hinein in die obersten Zirkel der Macht.
(…)
Durch Manipulation ans Ziel
Oft sind die Zustimmungen der oberen Entscheidungsträger nicht wirklich umfassend, aber werden von den DCIs und Deputy DCIs (Direktor und Stellvertretender Direktor der CIA) in der Befehlskette bis hin zu den tatsächlich Ausführenden umgedeutet. So z.B. auch bei der erwähnten Schweinebucht-Invasion, zu der weder Eisenhower noch der oberste Militär Lyman Lemnitzer (Chairman of Joint Chiefs of Staff) je ihre Zustimmung gegeben hatten, geschweige denn, dass sie die Ausmaße der Vorbereitungen kannten, die bereits stattfanden. Eisenhower hatte lediglich zugestimmt, eine begrenzte Anzahl von Exil-Kubanern zu trainieren und mit leichten Waffen auszustatten. Die CIA machte daraus eine Invasions-Armee mit kubanischen Piloten, die ausgebildet wurden, mit Bombern, für die eigens Militärflughäfen in Guatemala und Nicaragua eingerichtet wurden sowie Schiffen zur Unterstützung und Landung der Invasionstruppen.
(…)
Wer steuert die Geopolitik?
Mit jedem Vorfall, von dem Prouty erzählt, jedem Ränkespiel, das er schildert, werden die Funktionsmuster der verdeckten Operationen der CIA klarer. Das Außergewöhnliche an Proutys Buch ist, dass er gleichzeitig immer wieder die geopolitischen Bezüge der Geschehnisse in ihren jeweiligen historischen Situationen aufzeigt. So z.B. die Hergänge um den „Absturz” des Spionageflugzeugs U-2 und die unmittelbar daraufhin erfolgte Absage des im Frühjahr 1960 geplanten historischen Gipfeltreffens zwischen Eisenhower und Chruschtschow, das den Beginn einer umfassenden Friedensinitiative zwischen den beiden Machtblöcken hätte markieren sollen. Wie man so ein Flugzeug im gewünschten Moment am richtigen Ort zum „Absturz“ bringt, wer das veranlassen kann und den eigentlichen Tathergang durch „Cover“ (Lügengeschichten und Geheimhaltung) immer plausibel abstreiten kann („plausible Deniability“), der hält  die eigentliche Steuerungsfunktion in seinen Händen. Nahezu unsichtbar wie an den Fäden einer Marionette steuert er die Aktionen der Entscheidungsträger (und nicht nur die der USA) so, dass diese zu reinen Reaktionen auf das vor ihnen grandios inszenierte Schauspiel verkümmern. Das Schauspiel selbst besteht etwa aus verdeckten Kampfeinsätzen/False Flag Aktionen (Special Forces), Medienmanipulation, Fake-Informationen, Finanztransaktionen etc.
(…)

12. Juni 2018

Andreas Mauer (Linke): Das ist eine Straße der Schande für die Ukraine (Sputniknews)

Andreas Maurer von der Linkspartei hat zum vierten Republikgeburtstag erneut Donezk besucht und vom Präsidenten der selbsternannten Volksrepublik in der Ostukraine einen Orden verliehen bekommen. Maurer befürchtet im Sputnik-Interview, dass Kiew die Fußball-WM in Russland für Angriffe auf die Lugansker und Donezker Volksrepubliken nutzen wird.

weiter
https://de.sputniknews.com/radio_der_osten_im_fokus/20180611321109347-mauer-strasse-der-schande-ukraine/

12. Juni 2018

Parteitag Die LINKE – Moralisches Tribunal und Steilvorlage für Wagenknechts Sammlungsbewegung (Nachdenkseiten)

Der Parteitag der LINKEN war als Geste der Versöhnung geplant – und entwickelte sich doch zur moralischen Abrechnung mit Fraktionschefin Sahra Wagenknecht. Angekündigt war eine kühle inhaltliche Klärung – doch es wurden vor allem emotionale und ideologische Strohfeuer abgebrannt. Der Flügel um Parteichefin Katja Kipping forderte den Dialog – und setzte im gleichen Atemzug die persönlichen Angriffe fort. Wenn Wagenknecht noch einen Anstoß für ihre linke Sammlungsbewegung gebraucht hat – dieser Parteitag hat ihn geliefert. Von Tobias Riegel.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=44365

12. Juni 2018

„Ein Partner Israels“: Tel Aviv hilft Saudis beim Aufbau eines Atomwaffenprogramms (RT Deutsch)

12.06.2018

Damit der Iran nicht zum einzigen Land in der Region mit Atomwaffen werde, hält Saudi-Arabien mit Plänen zur eigenen atomaren Bewaffnung nicht länger hinterm Berg. Mutmaßlich hat Israel nun damit begonnen, dem Königshaus entsprechendes Know-how zu verkaufen.

weiter hier

https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/71286-partner-israels-tel-aviv-hilft-saudi-arabien-atomwaffenprogramm/

12. Juni 2018

Ungewisse Zukunft Was bedeutet der geplante US-Rückzug aus Syrien für die Kurden vor Ort? (Rubikon)

US-Präsident Donald Trump will die amerikanischen Truppen aus den Gebieten östlich des Euphrat in Syrien abziehen. Am liebsten schon bis Ende des Jahres, sie sind zu teuer. Trump will, dass die Golfstaaten sich engagieren, um die Teilung Syriens durchzusetzen. Sie sollen eine neue Truppe von 30.000 Soldaten bezahlen und trainieren. Die Chancen der Golfstaaten aber sind gering, weil sie in Syrien ihren Einfluss verloren haben und in einen mörderischen Krieg im Jemen verwickelt sind. Was werden die Kurden tun? Was wird aus ihrem Projekt einer Demokratischen Föderation in Syrien, wenn es die schützende Hand der Amerikaner dort nicht mehr gibt? Mit dieser Frage beschäftigen sich Mohammad Ballout und Walid Scharara in einem Artikel in der Tageszeitung Al Akhbar vom 18. April 2018, den Rubikon hier in deutscher Übersetzung abdruckt.

Die Kurden nach den Amerikanern
von Mohammad Ballout und Walid Scharara

Fast vier Jahre dauerte der Versuch der USA, in Syrien direkt und militärisch zu intervenieren. Der Versuch ist gescheitert, und nun wollen die Amerikaner hektisch und so schnell wie möglich das syrische Territorium verlassen. Also müssen die syrischen Kurden ihre Lage überdenken und ihre hochgesteckten Ziele revidieren. Sie müssen darüber nachdenken, wie sie einige ihrer politischen und administrativen Errungenschaften behalten können.

Die sich abzeichnende Entwicklung wird unter den Kurden keine Freude auslösen, die auf dem syrischen Territorium als die engsten Freunde der amerikanischen Streitkräfte gelten. Allerdings haben sie ihre Zukunftspläne zu eng mit der Anwesenheit der 2000 amerikanischen Spezialkräfte verknüpft, die jetzt nur noch damit beschäftigt sind, ihre Koffer zu packen und den Rückzug vorzubereiten.

Für den syrischen Staat ist die aktuelle föderale Struktur im Norden des Landes kein unüberbrückbares Hindernis bei der zukünftigen strukturellen Planung des Staates. Die bewaffneten kurdischen Verbände werden es nicht mit der syrischen Armee aufnehmen können, sollten die Amerikaner dem Euphrat-Tal den Rücken kehren. Das Pentagon hatte bei seinen kurdischen Verbündeten die Illusion genährt, dass die amerikanische Militärpräsenz in Syrien lange genug dauern werde, um die Grundlagen für einen zukünftigen kurdischen Staat ausreichend zu festigen. Etliche kurdische Delegationen pilgerten ins Pentagon, wo sie immer wieder großes Lob hörten. Gelobt wurden ihre Kämpfer, die sich – ausgestattet mit US-militärischer Ausrüstung – von einer Miliz zu einer straff organisierten Armee entwickelten. Mit Unterstützung der US-Luftwaffe nahmen sie die härtesten Kämpfe auf sich und zogen von einer erfolgreichen Schlacht gegen den „Islamischen Staat“ zur nächsten: von Ain al Arab/Kobani, nach Rakka und in das Umland von Hasakeh bis schließlich nach Deir Ez-Zor.
Hier weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/ungewisse-zukunft

12. Juni 2018

Dienstag 21.45 Uhr auf arte – Dokumentarfilm „Türsteher Europas – Wie Afrika Flüchtlinge stoppen soll“

Das ZDF sendet die Doku in leicht veränderter Fassung am 16. August um 22.15 Uhr.
Sie basiert auf unserem Buch „Diktatoren als Türsteher“, das 2017 im Ch.
Links Verlag erschienen ist.
Zwischen November 2017 und Februar 2018 haben wir mit dem Regisseur Jan M.
Schäfer und Kameramann Thomas Schneider („Das Kongo-Tribunal“) in der
Elfenbeinküste, Burkina Faso, Niger, Senegal, Uganda, Sudan, Polen,
Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland gedreht.
Ab September wird es eine eigene Vorführversion des Films geben, die etwa
65 Minuten lang sein wird. Diese wird auf europäische „Presenter“
verzichten und mehr afrikanische Stimmen zu Wort kommen lassen, die es
nicht in die Fernsehfassungen geschafft haben.
Trailer:
Ab morgen und bis zum 11. Juli ist der Film auch in der Mediathek zu sehen.
Hier nochmal der Link zu Buch:
12. Juni 2018

Unser Krieg Europa isoliert und drangsaliert Syrien. – von Karin Leukefeld (Rubikon)

, Dienstag, 12. Juni 2018

Tausende Kämpfer ließen die Geheimdienste europäischer Staaten seit 2011 nach Syrien und in den Irak ziehen, um sich dort den Gotteskriegern von Al Khaida und dem selbst ernannten „Islamischen Staat im Irak und in der Levante“ anzuschließen. Allein aus Deutschland reisten mehr als 1.000 aus, wie die Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (1) antwortete.
Zeitgleich verhängte der Europarat 2011 harte Wirtschaftssanktionen gegen die aufstrebende Wirtschaft des Mittelmeerlandes, die seitdem jährlich verschärft und ausgeweitet wurden. Führend bei dieser „anderen Art von Krieg“ (2) war die Bundesregierung. Die so genannten „Einseitigen Zwangsmaßnahmen/Beugemittel“ schaden jedem Syrer, stellte kürzlich der UN-Sonderberichterstatter Idriss Jazairy nach einer Reise durch Syrien fest.
Zeitgleich mit der Verlängerung der EU-Sanktionen erfuhr man in Wien: „Der Weg zu Gerechtigkeit (in Syrien) führt über Europa“. Thema der Veranstaltung war „Folter in Syrien“, die in Deutschland, Schweden, Österreich und Frankreich strafrechtlich verfolgt werden soll. Der Generalbundesanwalt in Karlsruhe erließ am 9. Juni 2018 einen internationalen Haftbefehl gegen einen hochrangigen syrischen Militär.
Doch warum gibt es ein Verfahren wegen Folter in Syrien, die der Bundesregierung bereits vor dem Krieg 2011 bekannt und von deutschen Strafbehörden für eigene Interessen hingenommen worden war (3)? Warum gibt es keine Strafverfahren wegen der Ausreise von Kämpfern nach Syrien? Warum kommen die EU-Sanktionen, die Millionen Menschen in Syrien drangsalieren, nicht vor ein Gericht?
Hier weiterlesen: https://www.rubikon.news/artikel/unser-krieg

12. Juni 2018

Papst Francis schickt einen Rosenkranz an Brasiliens Ex-Präsidenten Lula, politischer Gefangener seit 67 Tagen.

Der Präsident erhielt den Rosenkranz an der Bundespolizei Zentrale in Curitiba.

%d Bloggern gefällt das: