Archive for Mai 22nd, 2018

22. Mai 2018

For 1st time in 7 years, Damascus is declared safe (New China TV)

 

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22. Mai 2018

Frieden geht! Staffellauf gegen Rüstungsexporte Laufen für eine Welt ohne Waffen. Finale und Abschlussdemonstration am 2. Juni 2018 in Berlin

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage http://www.frieden-geht.de.

Trägerorganisationen: ACK Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Baden-Württemberg; Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!; Attac Deutschland; Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag; Bike for Peace and New Energies e.V.; DEAB Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V.; DFG-VK Bundesverband und Landesverband Baden-Württemberg; EAK Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung Baden-Württemberg und Bundesverband; Evangelische Landeskirche in Baden; Friedenspfarramt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg; GPI Gesellschaftspolitische Initiative Norbert Vöhringer e.V.; IPPNW Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges – Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.; NaturFreunde Deutschlands; Ohne Rüstung Leben e.V.; RIB RüstungsInformationsBüro e.V.; Internationaler Versöhnungsbund e.V., Deutscher Zweig

22. Mai 2018

Facebook wird zum Nato-Organ – von Norbert Häring

http://norberthaering.de/de/27-german/news/979-facebook-atlantic-council

von Norbert Häring, 18.05.2018

Der Druck auf Zuckerberg hat gefruchtet. Das Digital Forensic Research Lab des Atlantic Council wird künftig dank einer gerade vereinbarten Kooperation mit Facebook darauf achten, dass keine russischen Quellen über das soziale Netzwerk westliche Öffentlichkeiten mit Falschinformationen und Propaganda politisch beeinflussen können. Nur noch neutrale Informationen über die segensreichen Wirkungen der weltweiten Friedenseinsätze der Natotruppen und über die Gräueltaten der Regime, die aus humanitären Gründen beseitigt werden müssen, sollen uns erreichen.

Katie Harbath, Direktorin für Globale Politik und Regierungen von Facebook, sagte dazu laut einer Pressemitteilung des Atlantic Council: “Diese Partnerschaft wird sicherstellen, dass Facebook eine positive Rolle bei allen Wahlen rund um die Welt spielt.”

Damit hat der Atlantic Council in der Tat große Erfahrung. Er ist eine eng mit der Nato assoziierte, sehr einflussreiche Orgnaisation.  Als zu entscheiden war, wer Spitzenkandidat der SPD für den Bundestagswahlkampf werden sollte, Sigmar Gabriel, der Befürworter  der Russland-Pipeline Nordstream 2 und eines Abbaus der Sanktionen gegen Russland, oder Martin Schulz, die treue Seele, publizierte der Atlantic Council eine Broschüre, in der Gabriel zusammen mit Alexander Gauland von der AfD als nützlicher Idiot, trojanisches Pferd und Einflussagent Russlands tituliert wurde. Die deutschen Wähler kamen nicht in Gefahr, ihr Kreuz für einen russischen Einflussagenten zu machen. Schulz bekam den Vortritt. Der Atlantic Council empfahl in der Broschüre der EU und den Regierungen  „zivilgesellschaftliche“ Gruppen zu finanzieren, die die Öffentlichkeit über Putins dunkles Netzwerk solcher Einflussagenten informieren.

Nachdem Schulz durch Intrigenspiel Gabriel auch noch aus dem Amt des Außenministers gekegelt hatte, veröffentlichte der Atlantic Council im Februar 2018 eine von der Nato finanzierte Broschüre mit dem Titel Democratic Defense Against Disinformation. Darin machte er auf gar nicht subtile Weise deutlich, welcher deutsche Politiker das Vertrauen der „transatlantischen Gemeinschaft“ genießt und damit als Außenminister geeignet wäre. Dieser Politiker bekam als einziger ein Portraitfoto und sein NetzDG eine lobende Erwähnung als vorbildhafte Maßnahme im Kommunikationskampf gegen Russland. Im März wurde Heiko Maas Außenminister und wendete prompt sich und seine Partei von Russland und Nordstream 2 ab.

In der Broschüre warnte der Atlantic Council, dass Europa vor der gleichen Herausforderung stehe wie die USA, nämlich auf Desinformationskampagnen die gegen sie gerichtet sind, zu reagieren. Vor der russischen Einmischung in die europäischen Wahlen hatten der Atlantic Council und andere so wortreich und alarmistisch gewarnt, dass sogar mit East StratCom (Strategische Kommunikation Ost) eine EU-Truppe zur Propagandaabwehr eingerichtet wurde. Man erfährt, dass der Atlantic Council zur Verbreiterung des Kampfes gegen russsische Propaganda in Washington ein von der Nato gesponsertes „transatlantisches Forum“ namens StratCom DC abgehalten hat, zu dem mehr als 100 europäische Journalisten, Aktivisten und Regierungsvertreter aus fast jedem europäischen Land gepilgert seien. Wer diese vorbildhaften Menschen waren, erfährt man leider auch auf der Website von StratCom DC nicht. Man kann es bei den Journalisten wohl nur an betont objektiver Berichterstattung ohne putinfreundlichen Einschlag erahnen.

Bellingcat-Expertise für Facebook

Ein Mitarbeiter des Digital Forensic Research Lab ist der Chef und Gründer des Blogs Belingcat, Eliot Higgins. Über Bellingcat deckt Higgins mit einem forensisch-technischen Sachverstand und einer Informationsfülle, wie sie nur ein abgebrochener Medizinstudent und Finanzsachbearbeiter eines Textilherstellers und eines Flüchtlingsheims aufbieten kann, Greueltaten von Russen und Syrern noch vor allen offiziellen Stellen auf, etwa den Einsatz von Streu- und Fassbomben und von Giftgas, sowie den Abschuss von Passagierflugzeugen. Medien wie Spiegel Online haben den Wert solcher Quellen schon länger erkannt und berichten regelmäßig und prominent über die in Broschüren des Atlantic Council enthaltenen objektiven Informationen aus dem Feindesland. Jetzt also offiziell auch Facebook. Endlich werden wir auch in den sozialen Medien wirksam geschützt vor den falschen Fake News und feindlicher Propaganda.

22. Mai 2018

Die US-Wahl und der tiefe Staat – von Markus Kompa (Telepolis)

Der skurrile Wahlkampf um das Weiße Haus von 2016 beschäftigt Justiz, Medien und Comedians auf vielfacher Ebene. In diesem als bislang schmutzigstem Wahlkampf geltenden Drama fiel nunmehr eine weitere Personalie auf.

den ganzen Artikel hier lesen:

https://www.heise.de/tp/news/Die-US-Wahl-und-der-tiefe-Staat-4052859.html

22. Mai 2018

Maduro gewinnt in Venezuela, Herausforderer will Neuwahl. Opposition sieht Beeinflussung durch Regierungspartei. Kritik an Einmischung aus Ausland (amerika21)

Mitglieder der Organisation Amerikanischer Staaten, die Lima-Gruppe, die US-Regierung und die Europäische Union hatten im Vorfeld bereits verkündet, die Wahlergebnisse nicht anzuerkennen. Schon vor ersten offiziellen Angaben über die Wahlbeteiligung bekräftigten einige internationale Medien, ein möglicher Sieg Maduros werde alleine der geringen Beteiligung geschuldet sein. Bereits vor den ersten Auszählungen wurde der venezolanischen Regierung mit einer stärkeren Isolation und weiteren Sanktionen gedroht. Kanada hatte die Durchführung der Präsidentschaftswahlen am Sonntag in diplomatischen Einrichtungen des südamerikanischen Landes untersagt.

weiterlesen

https://amerika21.de/2018/05/201675/wahl-venezuela

22. Mai 2018

Präsidentschaftswahlen in Venezuela – von Dario Azzellini

Gemäß des zweiten offiziellen Bulletins vom Nationalen Wahlrat in Venezuela
ging Präsident Nicolás Maduro als klarer Sieger der Präsidentschaftswahlen
hervor. Er erhielt mit 67,76% der Stimmen und einer Wahlbeteiligung zwischen
46,02% (bei 98,7% ausgezählten Stimmen). Maduro erhielt 6.190.612 Stimmen.
Der wichtigste Oppositionskandidat Henri Falcón kam auf 21,02% (1. 917.036
Stimmen), der evangelikale Oppositionskandidat Javier Bertucci auf 988.761
Stimmen (10,82%) und der Kandidat der linken trotzkistischen Opposition
Reinaldo Quijada erhielt 36.246 Stimmen (0,39%).

Die Durchführung von Präsidentschaftswahlen mitten in der verheerenden
wirtschaftlichen und sozialen Situation, und unter dem Druck internationaler
Drohungen und Zwänge, ist bereits ein Erfolg für Venezuela.

Und angesichts der internationalen Medienpropaganda ist auch Folgendes
klarzustellen:

– Der Wahlprozess ist ein Ergebnis von, und wurde so durchgeführt wir vor
einigen Monaten zwischen der Regierung und der Opposition in der
Dominikanischen Republik verhandelt. Es wurde   „>ein Abkommen
ausgehandelte, unter das – nach Druck und / oder Zusagen aus den USA – die
Opposition plötzlich am Tag der Unterzeichnung die Unterschrift verweigerte.

– Das venezolanische Wahlsystem ist sehr sicher und zuverlässig. Die
elektronische Stimmabgabe wird mit einem ausgedruckten Wahlzettel bestätigt
und die Ergebnisse der elektronischen Zählung können durch Zählen der
ausgedruckten Stimmzettel geprüft werden. „>Maduro kündigte am Sonntagabend
an, dass 100% der Stimmen manuell nachgezählt werden.

– Es ist falsch, dass Venezuela keine internationalen Beobachter zugelassen
hat. Venezuela hat die Vereinten Nationen und die Europäische Union
aufgefordert, Beobachter zu entsenden. Beide haben es abgelehnt. „>Es waren
mehrere hundert internationale Beobachter*innen in Venezuela, einschließlich
des ehemaligen Präsidenten des spanischen Staates, Zapatero, der sicherlich
kein Freund der Regierung oder des Prozesses ist.

Die Oppositionskandidaten Falcón und Bertucci haben sofort erklärt, das
Wahlergebnis nicht anzuerkennen. Das ist keine Überraschung. Nach allen
Wahlen in den letzten zwei Jahrzehnten weigerte sich die Opposition, die
Ergebnisse jedes Mal anzuerkennen, wenn sie die Wahlen verlor. Falcón
berichtete von 900 angeblichen Fällen von Unregelmäßigkeiten bei der Wahl.
Die Mehrheit bezieht sich auf die so genannten roten Punkte, Stände von
Parteiaktivisten, um Bürger zur Wahlbeteiligung zu mobilisieren. Der Vorwurf
ist ziemlich schwach, um nicht zu sagen absurd, da die Abstimmung geheim ist
und es keine Möglichkeit gibt, herauszufinden, für wen die Wähler gestimmt
haben. Abgesehen davon, dass diese Mobilisierungsstrategie in den letzten
zwei Jahrzehnten sowohl auf der Chavista-Seite als auch von der Opposition
genutzt wurde. Nach den Berichten von Beobachter*innen befanden sich die
Roten Punkte – so wie es das Gesetz vorsieht – mindestens 200 Meter von den
Wahllokalen entfernt.

Die Opposition litt deutlich unter den Boykottaufrufen des rechtesten und
extremistischsten Flügels. Dies obwohl sich in den letzten Monaten immer
mehr Oppositionsführer auf die Seite Falcóns geschlagen hatten. Bei den
Präsidentschaftswahlen 2013 lag die Wahlbeteiligung noch bei 79,68%.
Tatsächlich bildeten sich in den ärmeren urbanen Gebieten und in den
ländlichen Gemeinden lange Schlangen vor den Wahllokalen, ähnlich wie bei
früheren Wahlen, während in den Stadtteilen de Ober- und Mittelschicht eher
wenig Andrang herrschte. Doch hätte die Wahlbeteiligung auch 20% höher
gelegen – 4 Millionen Stimmen mehr – und hätten diese alle für Falcón
gestimmt (was völlig unrealistisch ist), wäre der Sieger immer noch Maduro
gewesen.

Die überwiegende Mehrheit der Basisaktivisten, die ich in Venezuela kenne,
stimmte für Maduro, obwohl sie starke Kritik an der Regierungspolitik haben
oder sogar vehemente starken Konflikte (wie der Gemeinde El Maizal) mit ihr
austragen. Wer das Wahlergebnis disqualifiziert, wer es nicht versteht,
versteht Venezuela nicht. Mit all den Fehlern und Irrwegen, die die
Maduro-Regierung begangen hat, sehen die meisten Menschen an der Basis im
Fortbestand dieser Regierung die einzige Möglichkeit, weiter kämpfen und
ihre Projekte von unten aufbauen zu können. Ja, sie müssen hart kämpfen
und geraten in schwere Konflikte mit den Institutionen und mit der
Bürokratie, sie sind desillusioniert von der Korruption in vielen
Institutionen … aber sie können weiterhin kämpfen und sie können ihre
Projekte von unten aufbauen. „>Mit jeder anderen von den Oppositionskräften
gebildeten Regierung würde diese Möglichkeit verschwinden.

Was jetzt?

Die internationale Rechte, die USA und die EU werden die Angriffe und
Sanktionen verstärken. Und obwohl Maduros Wahlsieg ein wichtiger politischer
Sieg auf nationaler und internationaler Ebene ist, wird er Venezuelas
Probleme nicht lösen. Venezuela erlebt zweifellos seine schlimmste Krise der
vergangenen Jahrzehnte. Die Inflation ist dramatisch, es gibt ernste
Schwierigkeiten, notwendige Medikamente zu bekommen und Lebensmittel zu
kaufen, viele arme Menschen müssen in langen Schlangen stehen, an
verschiedenen Orten suchen und hohe Preise an Spekulanten zahlen (außer sie
leben im Osten von Caracas, Lechería und anderen Vierteln der oberen
Mittelschicht und Oberschicht, wo alles zu finden ist). Viele
Venezolaner*innen verlassen das Land auf der Suche nach besseren Bedingungen.
Es ist unbestreitbar, dass die Regierung in ihrer Finanz- und
Wirtschaftspolitik schwerwiegende Fehler begangen hat und auch
mitverantwortlich für die Situation im Land ist. Es gibt kein
sozialistisches Projekt mehr. Die zentrale Rolle des Öls hat die
bürokratischen, zentralistischen, klientelistischen und korrupten Strukturen
der Vergangenheit reproduziert. Dem bolivarianischen Venezuela ist es nicht
gelungen, dieses Phänomen zu vermeiden. Außerdem fehlt es an Klarheit über
die Maßnahmen der Regierung (etwas, das Chávez immer sehr gut kommunizieren
konnte). Auf Seiten der Basis herrscht Misstrauen, inwieweit die Regierung
weiß, wie sie Krise lindern oder lösen soll. Korruption bleibt ein großes
Problem und der Autoritarismus hat zugenommen. Es gibt viele – auch offene
– Kritiken an der Politik der Regierung aus der Basis und auch aus der PSUV
selbst, und noch viel mehr von anderen Parteien, die die Regierung
unterstützen. Die Krise hat einen Großteil des sozialen Fortschritts
zerstört. Die Ungleichheit hat massiv zugenommen. Es gibt eine
besorgniserregende Öffnung zum internationalen Kapital.

In der venezolanischen Regierung (oder vielleicht sogar wieder mehr als
zuvor) ein Kampf zwischen verschiedenen Mächten. Das ist besonders
bezüglich der Landarbeiter*innen deutlich geworden. Während des letzten
Jahres und insbesondere während der vergangenen Monate wurden mehrere
Landbesetzungen von Bauernbewegungen und auch Ländereien, die
Bauernbewegungen legal zugeteilt wurden, von lokalen und regionalen
Polizeibeamten angegriffen und geräumt. Die Polizisten wurden teilweise von
lokalen und regionalen Institutionen und Richter*innen gedeckt und handelten
im Interesse von Großgrundbesitzer*innen. Am 10. April ging Maduro endlich
auf die Forderungen der Bauernbewegungen ein. Er bat die nationale
konstituierende Versammlung, eine Untersuchung einzuleiten und über die
Zwangsräumungen zu informieren, die die Bauernbewegungen in den letzten
Monaten erlebten. „>Gleichzeitig verbot Räumungen von Ländereien unter der
Kontrolle von  Bauernbewegungen und warnte davor, dass „derjenige, der eine
Zwangsräumung durchführt, mit der vollen Härte der Gesetzes zu rechnen
habe“. Maduro übergab auch 44.000 Hektar Land an Bauernbewegungen.

Der Aufbau des Sozialismus ist ein langer Prozess von unten, in dem es
notwendig ist, Institutionen dazu zu zwingen, auf Volkskämpfe zu reagieren
und mitzuhalten.

Trotz der aktuellen Krise durch den Zusammenbruch der Ölpreise, der
internationalen wirtschaftlichen und finanziellen Einkreisung Venezuelas, den
gewalttätigen Angriffen der Opposition, dem Wirtschaftskrieg der
Privatunternehmer, Mafias und Finanzinstitutionen, und auch der Fehler der
Regierung in wirtschaftlicher und finanzieller Hinsicht, gibt es immer noch
ein breites Geflecht alternativer, popularer Projekte, die wir nicht aus den
Augen verlieren dürfen, denn dort entsteht das neue Venezuela. Und es ist
dieses Venezuela, das verteidigt werden muss, weil es das Venezuela ist, das
zerstört werden soll, weil es eine Quelle der Hoffnung ist. Es zeugt von der
Möglichkeit, dass eine andere Welt notwendig und möglich ist.

http://www.azzellini.net/german

22. Mai 2018

Der unglaubliche Fall Skripal wird immer rätselhafter – London schuldet Moskau eine Erklärung (RT Deutsch)

von Robert Bridge – 22.05.2018

Seit der mutmaßlichen Vergiftung von Sergej und Julia Skripal auf britischem Boden, für die London den Kreml verantwortlich macht, sind beide Betroffenen nicht mehr gesehen worden. Russland zufolge werden die Skripals gegen ihren Willen festgehalten.

Wenn die Welt jemals einen Sherlock Holmes brauchte, um ein Verbrechen zu lösen, dann ist es jetzt an der Zeit. Aber auch Londons legendärer Superdetektiv hätte Mühe, den Fall der vermissten Skripals – Sergej und seine Tochter Julia – zu lösen, und das nicht zuletzt, weil ihre Geschichte von politischen Intrigen und Schwindeleien geprägt ist.

Tatsächlich weigert sich die britische Regierung nicht nur, Informationen über den Fall mit Russland zu teilen – trotz der Tatsache, dass es sich um einen offensichtlichen Mordversuch an zwei russischen Bürgern handelt –, sie hat es sogar abgelehnt, Familienangehörigen den Besuch der Opfer in England zu gestatten. Eine entsprechende Bitte von Wiktoria Skripal, der Cousine von Julia Skripal, wurde gerade zum zweiten Mal ohne Erklärung zurückgewiesen.

weiterlesen

https://deutsch.rt.com/meinung/70179-unglaublicher-fall-skripal-wird-immer-raetselhafter/

22. Mai 2018

Rüsten die Griechen für die Allianz?  US-Admiral lobt Griechenlands Beitrag zur NATO (Heise.de)

James G. Foggo III ist Admiral der US Navy. Er dient derzeit als Kommandant der US Naval Forces Europe. Gleichzeitig ist er Kommandeur der US Naval Forces Africa und des Alliierten Joint Force Command Neapel. Der Achtundfünfzigjährige gab dem Journalisten Vassilis Nedos der griechischen Kathimerini ein Interview, welches sehr interessante Details der Strategie der US-Streitkräfte und der NATO beleuchtet. Foggo lobt die Kooperation der griechischen Regierung mit dem Verteidigungsbündnis.

Premierminister Alexis Tsipras gehörte vor seiner Wahl zum Regierungschef ebenfalls zu den Kritikern. Heute bescheinigt ihm Foggo, dass das Verhältnis der USA und der Allianz zu Griechenland nie besser als heute gewesen sei.

den ganzen Artikel lesen

https://www.heise.de/tp/features/Ruesten-die-Griechen-fuer-die-Allianz-4050955.html

 

22. Mai 2018

Abgeordneter des ukrainischen Parlaments: „Würde als Verteidigungsminister Krim-Brücke vernichten“

22. Mai 2018

Der Abgeordnete der Werchowna Rada (ukrainisches Parlament), Igor Mosijtschuk, hat in einer Sendung des TV-Senders „112 Ukraina“ am Dienstag gedroht, die Krim-Brücke zu vernichten.

„Die Brücke über die Straße von Kertsch  ist eine feindliche Infrastruktur. Warum ist sie feindlich? Weil sie das besetzte Territorium  mit dem Festland des Aggressors verbindet.  Mit der Befreiung und  mit der weiteren Deokkupierung der Krim ist  das natürlich ein strategisches Objekt“, sagte Mosijtschuk.
Jedes Land, das um sein Territorium Krieg führe, beabsichtige laut dem Politiker, die feindliche Infrastruktur wie Brücke, Bahnhof und Flughafen zu vernichten.
Auf die  Frage, ob er persönlich die Brücke vernichten würde, hat Mosijtschuk geantwortet, dass er das zweifellos tun würde, wenn er Verteidigungsminister wäre.

weiterlesen

https://de.sputniknews.com/politik/20180522320819729-ukraine-krim-bruecke-vernichtung/

22. Mai 2018

Panikmache in Schweden (bereitet Boden für NATO-Mitgliedschaft) Spiegel Artikel

In Schweden werden im September Wahlen stattfinden und die Diskussion über eine NATO-Mitgliedschaft spielt eine wichtige Rolle…
und schließlich: mit Panikmache lässt sich eine Bevölkerung gefügiger zu machen…

„Falls Krisen oder Krieg kommen“ Schweden bereitet seine Bürger auf den Ernstfall vor

Die Regierung in Stockholm verteilt eine Infobroschüre an sämtliche Haushalte im Land: Auf 20 Seiten erfahren die Schweden, wie sie sich im Falle von Krisen und Krieg zu verhalten haben.

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http://www.spiegel.de/politik/ausland/schweden-broschuere-gibt-anleitungen-fuer-den-fall-von-krieg-und-krisen-a-1208838.html22.05.2018

22. Mai 2018

»Ende der neoliberalen Politik« Am 1. Juli stehen in Mexiko Wahlen an: Ein linker Kandidat könnte Präsident werden. (junge Welt)

der Punkt ist, dass jeder Betrug eine Marge hat und der Vorsprung dieses Mal so groß ist, dass die Manipulationen nicht ausreichen werden. In den Umfragen führt Obrador mit bis zu 48 Prozent, auf Platz zwei kommt der Konservative Ricardo Anaya Cortés mit 26 Prozent und abgeschlagen liegt José Antonio Meade Kuribreña von der PRI bei 17 Prozent. Das ist im Fall von Mexiko sehr aussagekräftig, denn es gewinnt der Präsidentschaftskandidat, der im ersten Wahlgang die relative Mehrheit erreicht.

https://www.jungewelt.de/artikel/332645.ende-der-neoliberalen-politik.html

22. Mai 2018

Der Wille zum Machtkampf – mit beweislosen Vorwürfen gegen Moskau hemmungslos eskalieren (german-foreign-policy.com)

Die Bundesregierung verfügt bis heute über keine Beweise für die schweren Vorwürfe, mit denen sie ihre Beteiligung an der Massenausweisung russischer Diplomaten aus diversen westlichen Staaten begründet hat. Wie die Regierung in ihrer Antwort auf eine Anfrage im Bundestag einräumt, hat sie jenseits angeblicher Indizien, die britische Regierungsstellen vorgelegt haben, keinerlei eigene Erkenntnisse über den Nervengiftanschlag in Salisbury. Zugleich bröckelt die ohnehin dürftige Überzeugungskraft der „Argumente“, die bislang vorgebracht wurden, um eine russische Täterschaft zu suggerieren. So hat die Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OPCW) der Behauptung ihres Generaldirektors widersprechen müssen, in Salisbury sei bis zu einer halben Tasse Nowitschok zur Anwendung gekommen. Die Vermutung, nur Russland könne das Nervengift hergestellt haben, ist widerlegt, seit bekannt wurde, dass nicht zuletzt Deutschland den Stoff besessen hat. Die beweislosen Vorwürfe zeigen vor allem den Willen, den Machtkampf gegen Moskau hemmungslos zu eskalieren.

Weiterlesen
https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7613/

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