Archive for Mai 20th, 2018

20. Mai 2018

BREAKING: Syria’s First Lady Asma al-Assad talks to diplomats and intellectuals at the Paris Diplomatic Academy

Syria’s First Lady Asma al-Assad talks to diplomats and intellectuals at the Paris Diplomatic Academy. She speaks about Syria’s history and how that heritage informs daily life.

“Some often ask me how then can Syria remain stable, moderate and influential in a region that is increasingly being surrounded by extremism, ideologism (sic), sectarianism and all other forms of negative perceptions in our society,” she told the gathering. “The typical answer I get is because of military, political, security reasons. Again, I believe I have a different view.

“It’s the very essence of our culture. It’s what our history teaches us of openness and engagement,” she said. “It’s the sense of identity and pride that we have knowing who we are in the world and knowing what we’ve contributed to the world over thousands of years that give us that sense of stability and that sense of moderation.

“Some of you might think I am talking politics. … Trust me, I have no interest in politics,” she continued. “My interests are elsewhere. But living in the region for as long as I have, I realize that politics affects every facet of our lives.”

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20. Mai 2018

Hidehiko Yuzaki, Gouverneur der Präfektur Hiroshima: Japan sollte US-Nuklearschirm verlassen. Wir müssen weltweiten Kampf für die vollständige Abschaffung von Atomwaffen führen.

20. Mai 2018

# NoWar2018 Konferenz in Toronto, Kanada am 21. u. 22. September 2018 – Jahreskonferenz von World Beyond War – Livestream event in Berlin

ScreenHunter 1221

21. u. 22. September 2018 @ Universität OCAD in Toronto

Rednerliste:
https://worldbeyondwar.org/nowar2018speakers/

Supporters:

 

20. Mai 2018

Über 3000 Google-Mitarbeiter und 800 Wissenschaftler gegen US-Militär-Projekt Maven zur Drohnenkriegsführung mittels künstlicher Intelligenz (Heise)

Aus Protest an der Beteiligung Googles am US-Militär-Projekt Maven haben einige Mitarbeiter gekündigt. Nun springen mehr als 830 Wissenschaftler den protestierenden Google-Mitarbeitern in einem offenen Brief an die Konzernführung zur Seite.

Über 830 Akademiker aus dem IT-Bereich sowie Ethiker haben am Mittwoch in einem offenen Brief die Beendigung der Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium beim Militär-Projekt Maven gefordert.

weiterlesen
https://www.heise.de/newsticker/meldung/Militaer-Projekt-Maven-Hunderte-Wissenschaftler-unterstuetzen-protestierende-Google-Mitarbeiter-4050834.html

20. Mai 2018

Noticias de America y El Mundo, 19 de Mayo 2018

Coordinador Alemania PCChile

Chile- Freundschaftsgesellschaft Salvador Allende e. V

http://bit.do/egQqC

20. Mai 2018

G20-Gipfel 2017: Laut SPIEGEL waren deutsche Polizisten vermummt im schwarzen Block unterwegs

Als Prozesszeuge in einem Verfahren gegen G-20 Krawallmacher erklärte ein Polizist er habe kurz vor der Demo seine „bürgerliche“ Kleidung abgelegt und dunkle Kleidung aus seinem Rucksack angezogen.

Ein Verteidiger eines Angeklagten G-20 Teilnehmers kritisierte die Polizei: „Statt Straftaten zu verhindern, hat die Polizei Straftaten begangen.“

Christiane Schneider, innenpolitische Sprecherin für DIE LINKE in Hamburg: „Die Tatbeobachter haben sich bewusst als Provokateure betätigt, um die Lage eskalieren zu lassen.“

mehr hier:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/g20-polizisten-marschierten-bei-demo-im-schwarzen-block-mit-a-1208567.html

Interessant wäre in diesem Zusammenhang zu ermitteln, was am frühen Freitagmorgen auf der Elbchaussee geschah:

Über 100 maskierte Männer zogen am Freitagmorgen eine gute halbe Stunde lang marodierend über die Hamburger Elbchaussee, stecken bis zu 30 Autos in Brand, zerstörten Schaufenster und griffen einen Ikea-Markt mit Brandbomben an. Erst ungefähr nach einer Stunde erschienen die ersten Einsatzkräfte vor Ort. Und dies nachdem zahlreiche Anwohner bereits eine Stunde lang Polizei und Feuerwehr alamiert hatten. Videoaufnahmen mit Zeugenaussagen und Aufnahmen der völlig ausgebrannten Fahrzeuge belegen dies. Anwohner versuchten bis zum Eintreffen der Feuerwehr eigenhändig die Brände mit Feuerlöschern einzudämmen.

Links:

http://bit.ly/2weQ75I

http://bit.ly/2u7QrpC

20. Mai 2018

„Mit Russen lieber nicht…“: Zeitung gibt Fußballfans Tipps vor WM 2018

https://de.sputniknews.com/sport/20180513320702421-wm-2018-russland-britische-fans-alkohol/ 13.05.2018
 

Die britische Boulevardzeitung „The Sun“ hat ein Handbuch für die Fans der englischen Fußballmannschaft erstellt, die zur Weltmeisterschaft nach Russland reisen wollen. Die meisten Ratschläge, die das Blatt gibt, betreffen den Alkoholgenuss.
In erster Linie berichtet „The Sun“, welche Vorsichtsmaßnahmen beim Konsum alkoholischer Getränke in Russland zu beachten seien.

„Wir Briten sind für unseren völligen Mangel an Selbstkontrolle bekannt, wenn es um Alkohol geht. Die Russen sind für ihre Liebe zu Wodka bekannt. Fügen Sie das Erste zum Zweiten hinzu, und Sie erhalten eine ziemlich tödliche Kombination“, warnt die Zeitung.
Darum empfiehlt „The Sun“ den britischen WM-Gästen, zum Alkohol etwas dazu zu essen, im Voraus viele Trinksprüche vorzubereiten und auf keinen Fall Wodka mit Bier zu mischen, was nämlich einen schrecklichen Kater nach sich ziehen würde.

Den englischen Fans wird es aber laut der Zeitung kaum gelingen, unangenehmen Folgen des Trinkens zu entgehen. „The Sun“ empfiehlt, dem Beispiel der Russen zu folgen, die ihren Kater mit Borschtsch, der traditionellen Rote-Bete-Suppe, „heilen“.

Was die Briten definitiv unterlassen sollten, ist laut der Zeitung zu versuchen, mit Russen um die Wette zu saufen. „Es ist eine andere Trinkkultur. Sie werden Sie unter den Tisch saufen“, warnt das Blatt.

Darüber hinaus klärt die Zeitung über grundsätzliche Höflichkeitsregeln in Russland auf. „The Sun“ empfiehlt den Fans unter anderem, ihre Schuhe auszuziehen bevor sie ein Haus betreten, älteren Menschen in öffentlichen Verkehrsmitteln den Platz anzubieten, sowie nicht allzu aufdringlich gegenüber unbekannten Menschen zu sein.

20. Mai 2018

Die israelische Tageszeitung Haaretz berichtete am 6. Mai über ein Waffenstillstandsangebot, einer „Hudna“ seitens der Hamas an Israel. Warum der Befehl vom 14. Mai Dutzende Palästineser zu erschiessen und tausende zu verletzten?

Die Hamas-Führung im Gazastreifen hatte vor dem „Blutigen Montag“ vorgeschlagen, indirekte Verhandlungen mit Israel über einen langfristigen Waffenstillstand zu führen, der auf Arabisch als „Hudna“ bekannt ist – so berichtete die israelische Haaretz am 6. Mai. Dem Artikel zufolge benutzte die Hamas demnach in den letzten Monaten verschiedene Kanäle, um diese Botschaft zu verbreiten.

Später twitterte der militärische Flügel der Hamas – die Izz ad-Din al-Qassam Brigaden – auf Hebräisch eine Verleugnung dieser Hudna und erklärte: „Die Hamas bestreitet Berichte über einen langfristigen Waffenstillstand mit dem zionistischen Besatzungsregime.“ Aber danach soll einer Quelle der Hamas zufolge gegenüber Al-Monitor bestätigt haben, dass ein solcher Vorschlag existierte, ähnlich dem, der am Ende des israelisch-israelischen Gaza-Krieges übermittelt worden war.

Die Quelle, die unter der Bedingung der Anonymität sprach, sagte, dass der Vorschlag von 2014 angesichts der veränderten Umstände abgeändert wurde, er lehnte es jedoch ab, dies näher zu erläutern. Die Hamas hat niemals ein Geheimnis daraus gemacht, dass ihre Führung „wichtige Entscheidungen“ treffen würde, wenn Israel die Belagerung, die es Gaza im Jahr 2007 auferlegt hatte, aufheben würde, fügte die Quelle hinzu.

Der israelische Friedensaktivist Uri Avnery, Vorsitzender von Gush Shalom erwähnt dieses Waffenstillstandsangebot der Hamas ebenfalls und fragt warum die israelische Führung zu meinen nicht auf dieses Verhandlungsangebot eingegangen ist und zudem am 14. Mai parallel zur Einweihung der US-Botschaft in Jerusalem bewusst viele Dutzend Palästineser erschiessen lässt und tausende von unbewaffneten Demonstranten verletzt.

Uri Avnery: „WARUM WURDE den Soldaten befohlen zu töten? (…) Seltsamerweise wurden am nächsten Tag – dem Haupttag des geplanten Protests, Naqba Day – nur zwei Demonstranten getötet. Israelische Diplomaten im Ausland, die sich weltweit empört hatten, hatten wahrscheinlich SOS-Nachrichten nach Hause geschickt. Offensichtlich hatte die israelische Armee ihre Befehle geändert. Nicht-tödliche Mittel wurden verwendet und ausreichend. (…) Nach dem Tag des Blutes, als die Armee mit der weltweiten Verurteilung konfrontiert war und aufhören musste zu schießen („nur“ zwei unbewaffnete Demonstranten zu töten), waren alle israelischen Medien vereint darin, dies zu einem großen israelischen Sieg zu erklären.“

Die Soldaten hatten keine andere Wahl, als sie zu töten, weil sie den Grenzzaun stürmte.

Uri Avnery:  „Eigentlich tat das niemand – die riesige Konzentration der israelischen Armeebrigaden hätte es ohne Schüsse zudem leicht verhindern können.“

20. Mai 2018

Der Blutige Montag. Der Tag der Schande. von Uri Avnery, Vorsitzender von Gush Shalom in Israel

english:
https://www.tikkun.org/nextgen/uri-avnery-israels-peace-movement-gush-shalom-on-israels-days-of-shame

Am Blutigen Montag in der vergangenen Woche, als die Zahl der getöteten und verletzten Palästinenser von Stunde zu Stunde anstieg, fragte ich mich: Was hätte ich getan, wenn ich im Gazastreifen lene würde und 15 Jahre alt gewesen wäre?

Meine Antwort war, ohne zu zögern: Ich hätte nahe dem Grenzzaun gestanden und demonstriert, mein Leben und meine Gliedmaßen jede Minute riskiert.

Warum bin ich mir so sicher?

Ganz einfach: Ich habe das gleiche gemacht, als ich 15 war.

Ich war Mitglied der Nationalen Militärorganisation (der „Irgun“), einer bewaffneten Untergrundgruppe mit der Bezeichnung „Terrorist“.

Palästina war zu der Zeit unter britischer Besatzung (genannt „Mandat“). Im Mai 1939 erließen die Briten ein Gesetz, das das Recht der Juden, Land zu erwerben, einschränkte. Ich erhielt den Befehl, zu einer bestimmten Zeit an einer bestimmten Stelle in der Nähe der Küste von Tel Aviv zu sein, um an einer Demonstration teilzunehmen. Ich sollte auf ein Trompetensignal warten.

Die Trompete ertönte und wir begannen mit dem Marsch auf der Allenby Road, der Hauptstraße der Stadt. In der Nähe der Hauptsynagoge stieg jemand die Treppe hinauf und hielt eine flammende Rede. Dann marschierten wir weiter bis zum Ende der Straße, wo sich die Büros der britischen Verwaltung befanden. Dort sangen wir die Nationalhymne „Hatikvah“, während einige erwachsene Mitglieder die Büros in Brand setzten.

Plötzlich hielten mehrere Lastwagen mit britischen Soldaten an, und eine Salve von Schüssen ertönte. Die Briten schossen über unsere Köpfe hinweg, und wir rannten davon.

Als ich mich 79 Jahre später an dieses Ereignis erinnerte, fiel mir ein, dass die Jungs von Gaza größere Helden sind als wir damals. Sie sind nicht weggelaufen. Sie blieben stundenlang dort, während die Zahl der Todesopfer auf 61 anstieg und die Anzahl der durch scharfe Munition Verletzten auf etwa 1500 anstieg, zusätzlich zu den von Gas betroffenen 1000 Menschen.

An diesem Tag zeigten Fernsehsender in Israel und im Ausland einen geteilten Bildschirm. Auf der rechten Seite Bilder der Ereignisse in Gaza. Auf der linken Seite Bilder von der Einweihung der US-Botschaft in Jerusalem.

Im 136. Jahr des zionistisch-palästinensischen Krieges ist dieser geteilte Bildschirm das Bild der Realität: die Feier in Jerusalem und das Blutbad in Gaza. Nicht auf zwei verschiedenen Planeten, nicht in zwei verschiedenen Kontinenten, aber kaum eine Autostunde voneinander entfernt.

Die Feier in Jerusalem begann als dumme Veranstaltung. Ein Haufen bestgekleidete Männer, aufgeblasen mit Selbstwertgefühl, feiernd – was genau? Die symbolische Bewegung einer Botschaft von einer Stadt zur anderen.

Jerusalem ist ein wichtiger Streitpunkt. Jeder weiß, dass es keinen Frieden ohne Kompromisse geben wird, nicht jetzt, niemals. Für jeden Palästinenser, jeden Araber, jeden Muslim in der Welt ist es undenkbar, Jerusalem aufzugeben. Es ist von dort, nach muslimischer Tradition, dass der Prophet Muhammad in den Himmel auffuhr, nachdem er sein Pferd an den Felsen gebunden hatte, der jetzt das Zentrum der heiligen Stätten ist. Nach Mekka und Medina ist Jerusalem der dritte heiligste Ort des Islam.

Für die Juden bedeutet Jerusalem der Ort, an dem vor etwa 2000 Jahren der Tempel von König Herodes, einem grausamen Halbjuden, stand. Ein Rest einer Außenmauer steht noch immer dort und wird als „Westwall“ verehrt. Es wurde früher die „Klagemauer“ genannt und ist der heiligste Ort der Juden.

Staatsmänner haben versucht eine Lösung zu finden. Das UN-Komitee von 1947, das die Teilung Palästinas in einen arabischen und einen jüdischen Staat verfügte – eine Lösung, die von der jüdischen Führung enthusiastisch unterstützt wurde – schlug vor, Jerusalem von beiden Staaten zu trennen und es als eine separate Einheit innerhalb dessen zu bilden, was tatsächlich ein sein sollte, eine Art der Konföderation.

Der Krieg von 1948 führte zu einer geteilten Stadt, der östliche Teil wurde von der arabischen Seite (das Königreich Jordanien) besetzt und der westliche Teil wurde zur Hauptstadt Israels. (Meine bescheidene Rolle war, im Kampf um die Straße zu kämpfen.)

Niemand mochte die Teilung der Stadt. Also haben meine Freunde und ich haben eine dritte Lösung ausgearbeitet, die inzwischen zu einem Weltkonsens geworden ist: Die Stadt auf Gemeindeebene zu vereinen und politisch zu trennen: der Westen als Hauptstadt des Staates Israel, der Osten als Hauptstadt des Staates Palästina. Der Führer der lokalen Palästinenser, Faisal al-Husseini, der Sproß einer höchst angesehenen palästinensischen Familie und Sohn eines Nationalhelden, der unweit meiner Position in derselben Schlacht getötet wurde, bestätigte diese Formel öffentlich. Yasser Arafat gab mir seine stillschweigende Zustimmung.

Hätte Präsident Donald Trump West-Jerusalem zur Hauptstadt Israels erklärt und die US-Botschaft dorthin verlegt, hätte sich fast niemand aufgeregt. Durch das Weglassen des Wortes „West“ entzündete Trump ein Feuer. Vielleicht ohne zu wissen, was er tat, sehr wahrscheinlich.

Für mich bedeutet der Umzug der US-Botschaft gar nichts. Es ist ein symbolischer Akt, der die Realität nicht verändert. Wenn und wenn Frieden kommt, wird sich niemand um eine dumme Tat eines halb vergessenen US-Präsidenten kümmern. Inshallah.

SO WAREN sie, diese Gruppe von selbstwichtigen Nobodies, Israelis, Amerikaner und noch andere, die ihr kleines Fest hatten, während in Gaza Ströme von Blut strömten. Menschen wurden zu Dutzenden getötet und zu Tausenden verwundet.

Die Zeremonie begann als ein zynisches Treffen, das schnell grotesk wurde und unheimlich endete. Nero spielte herum während Rom brannte.

Als die letzte Umarmung ausgetauscht war und das letzte Kompliment gegeben worden war (vor allem an die anmutige Ivanka), blieb Gaza, was es war – ein riesiges Konzentrationslager mit stark überfüllten Krankenhäusern, einem Mangel an Medikamenten und Lebensmitteln, Trinkwasser und Elektrizität.

Eine lächerliche weltweite Propagandakampagne wurde losgelassen, um der weltweiten Verurteilung entgegenzuwirken. Zum Beispiel: Die Geschichte, dass die terroristische Hamas die Bewohner von Gaza gezwungen habe, zu demonstrieren – als ob jemand gezwungen sein könnte, ihr Leben in einer Demonstration zu riskieren.

Oder: Die Geschichte, dass die Hamas jedem Demonstrator 50 Dollar bezahlt hat. Würden Sie Ihr Leben für 50 Dollar riskieren? Würde irgend jemand das tun?

Oder: Die Soldaten hatten keine andere Wahl, als sie zu töten, weil sie den Grenzzaun stürmten. Eigentlich tat das niemand – die riesige Konzentration der israelischen Armeebrigaden hätte es ohne Schüsse zudem leicht verhindern können.

Fast vergessen eine kleine Nachricht aus den Tagen zuvor: Die Hamas hatte zehn Jahre lang diskret eine Hudna angeboten. Ein Hudna ist ein heiliger Waffenstillstand, der niemals gebrochen werden darf. Die Kreuzritter, unsere entfernten Vorgänger, hatten viele Hudnas mit ihren arabischen Feinden während ihres 200-jährigen Aufenthalts hier.

Die israelischen Führer lehnten das Angebot sofort ab.

WARUM WURDE den Soldaten befohlen zu töten? Es ist die gleiche Logik, die im Laufe der Geschichte zahllose Besatzungsregime hervorgebracht hat: Die „Eingeborenen“ so zu verängstigen, dass sie aufgeben werden. Leider waren die Ergebnisse fast immer genau das Gegenteil: Die Unterdrückten sind härter geworden, entschlossener. Genau dies geschieht jetzt.

Der blutige Montag könnte in Zukunft als der Tag angesehen werden, an dem die Palästinenser ihren Nationalstolz wiedererlangten, ihren Willen, aufzustehen und für ihre Unabhängigkeit zu kämpfen.

Seltsamerweise wurden am nächsten Tag – dem Haupttag des geplanten Protests, Naqba Day – nur zwei Demonstranten getötet. Israelische Diplomaten im Ausland, die sich weltweit empört hatten, hatten wahrscheinlich SOS-Nachrichten nach Hause geschickt. Offensichtlich hatte die israelische Armee ihre Befehle geändert. Nicht-tödliche Mittel wurden verwendet und ausreichend.

MEIN GEWISSEN erlaubt mir nicht, dies ohne Selbstkritik zu beenden.

Ich hätte erwartet, dass alle namhaften Schriftsteller Israels eine donnernde gemeinsame Verurteilung veröffentlichen würden, während die Schüsse auf die Demonstranten immer noch abgegeben wurden. Es geschah nichts.

Die politische „Opposition“ war verachtunswürdig. Kein Wort von der Labour Party. Kein Wort von Ya’ir Lapid. Die neue Anführerin der Meretz-Partei, Esther Sandberg, hatte die Jerusalemer Feier zumindest boykottiert. Labour und Lapid haben nicht einmal das getan.

Ich hätte erwartet, dass die Dutzenden unserer tapferen Friedensorganisationen sich zu einem dramatischen Akt der Verurteilung vereinigen würden, einem Akt, der die Welt aufrütteln würde. Es geschah nicht. Vielleicht waren sie in einem Schockzustand.

Am nächsten Tag demonstrierten die hervorragenden Jungen und Mädchen der Friedensgruppen gegenüber dem Likud-Büro in Tel Aviv. Rund 500 nahmen teil. Weit, weit weg weiger als die Hunderttausenden, die vor einigen Jahren gegen den Preis von Hüttenkäse demonstrierten.

Kurz gesagt: Wir haben unsere Pflicht nicht erfüllt. Ich beschuldige mich genauso wie ich alle anderen beschuldige.

Wir müssen uns sofort auf die nächste Gräueltat vorbereiten. Wir müssen uns jetzt für Massenaktionen organisieren!

ABER WAS alles überstieg, war die riesige Gehirnwäsche-Maschine, die in Gang gesetzt wurde. Seit vielen Jahren habe ich so etwas noch nicht erlebt.

Fast alle sogenannten „Militärkorrespondenten“ agierten wie Propagandaorgane der Armee. Tag für Tag halfen sie der Armee, Lügen und Fälschungen zu verbreiten. Die Öffentlichkeit hatte keine andere Wahl als jedes Wort zu glauben. Niemand hat ihnen etwas anderes gesagt.

Das Gleiche gilt für fast alle anderen Kommunikationsmittel, Programmpräsentatoren, Ansager und Korrespondenten. Sie wurden bereitwillig zu Lügnern für die Regierung. Wahrscheinlich wurden viele von ihren Chefs dazu aufgefordert. Kein ruhmvolles Kapitel.

Nach dem Tag des Blutes, als die Armee mit der weltweiten Verurteilung konfrontiert war und aufhören musste zu schießen („nur“ zwei unbewaffnete Demonstranten zu töten), waren alle israelischen Medien vereint darin, dies zu einem großen israelischen Sieg zu erklären.

Israel müsste die Grenzübergänge öffnen und Nahrungsmittel und Medikamente nach Gaza schicken. Ägypten musste seinen Gaza-Grenzübergang öffnen und viele hundert Verwundete für Operationen und andere Behandlungen akzeptieren.

Der Tag der Schande ist vorüber. Bis zum nächsten Mal.

Uri Avnery ist Vorsitzender von Gush Shalom, der führenden Organisation für Friedensaktivisten in Israel.

Übersetzung Coop Anti-War Cafe Berlin

20. Mai 2018

Entspannungszeichen im Handelsstreit zwischen den USA und China (Ein Parteibuch)

Wie RT am heutigen Samstag Abend berichtet, haben hochrangige Delegationen aus den USA und China sich in zweitägigen Beratungen auf eine gemeinsame Erklärung zu ihren Gesprächen zur Beendigung des US-chinesischen Handelsstreites geeinigt.

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https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2018/05/19/entspannungszeichen-im-us-chinesischen-handelsstreit/

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